#Remember Me Monday#Winzerbrot

17. Juni 2016: Ich find’s lustig zu beobachten, dass ich in letzter Zeit immer Lust & Zeit zum Brot backen habe, wenn es draussen sonnig und richtig schön warm ist! 🙂 Als wäre es dann nicht eh schon warm genug im Haus,- nein dann wird auch noch das Backrohr auf 250°C aufgeheizt.

Aber da ich an solchen Tagen meine derzeit sehr kostbare Freizeit eh eher im Garten und auf der Terrasse verbringe, bekomm ich von der Hitze im Haus nix mit 🙂 Vor ein paar Wochen hab ich den Onlineshop vom Backprofi Ofner durchforstet und was soll ich euch sagen, der Warenkorb wurde voller und voller. Neben einem neuen Blech zum Brot & Pizza backen, hab ich mir auch ein Backofenthermometer zugelegt. Denn in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass mein Backrohr nicht wirklich so heizt, wie ich will. Und ich hatte Recht! Mit im Einkaufskorb waren auch ein paar Kilo Mehl in den verschiedensten Typen, getrockneter Sauerteig, Backmalz, ein Gärkörbchen und Teigkarten. Jetzt bin ich wieder gerüstet für die nächsten Brot-Back-Tage! 🙂 Auf der Homepage vom Backprofi Ofner hab ich auch das heutige Rezept zum Winzerbrot gefunden. Ein bisschen hab ich’s abgewandelt … ihr kennt mich ja! 🙂 Und da es draußen so schön war und das Brot ja eh auskühlen musste, hab ich die Zeit genutzt und wieder mit meiner Kamera geübt. Vor allem die Sache mit der Blende 🙂 Schon langsam hab ich glaub ich den Dreh raus, wie man schon beim Fotografieren, den „Hintergrund“ unscharf bekommt. Was sagt ihr, gefallen euch die Fotos?

WinzerbrotWinzerbrot

Zutaten für 2 kleine Brote:

320 g Wasser, 20 g Weißwein, 260 g Roggenmehl (Type 960), 175 g Weizenmehl (Type 1600),
1 Pkg. Trockengerm, 1 EL Salz, 10 g Backmalz, 20 g getrockneter Sauerteig, 1 EL Öl, 130 g Walnüsse (ganz)

Winzerbrot

*** Zum Rezept geht es hier entlang! ***

 

Ich wünsch Euch einen guten Start in die Woche meine Lieben! Eure Julie


Sweet Friday! Julie’s Nachmittags-Jauserl-Muffins

Mir fällt einfach kein wirklich guter Name für diese Muffins ein… denn das Original Rezept sagt, dass es ein russischer Kaffeekuchen/Gugelhupf mit Sauerrahm ist. Für einen „großen“ Gugelhupf hatte ich aber grad keine Abnehmer. Daher hab ich das Rezept so angepasst, dass schlussendlich 12 Muffins aus dem Backofen kamen!

Wie ich die „rohen“ Muffins in den Ofen geschoben hab, hab ich noch zu meiner besseren Hälfte gesagt,- „ich glaub die werde ich nochmal backen müssen“, da sie optisch eher naja … keine Schönheiten waren. Heidi Klum hätte gesagt – „ich habe heute leider kein Foto für dich“! 🙂 Doch es kam alles anders! Der Teig hat sich schön verteilt, sie sind schön aufgegangen UND sie schmecken köstlich! Perfekte Begleiter zum Nachmittagskaffee!

Julie’s Jauserl-Muffins mit Walnüssen & Zimt

Zutaten für 12 Muffins:

85 g weiche Butter, 225 g glattes Mehl, 40 g Rohrzucker, 60 g gemahlene Walnüsse,
1 TL gemahlener Zimt, 1 Prise Salz, 1 Msp. Orangenschale, 1 Msp. Vanille (Mark aus der Schote),
130 g Feinkristallzucker, 2 Eier, 250 g Sauerrahm, 2 TL Backpulver, eventuell Staubzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:

Den Backofen auf 160° C (Heißluft) vorheizen. Die Papier-Muffin-Förmchen in das Muffinbackblech setzen.

Rohrzucker, Walnüsse, Zimt und die Prise Salz in einem Schüsserl vermischen und beiseite stellen. Mehl und Backpulver mischen,- ebenfalls beiseite stellen.

Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark und der Orangenschale ein paar Minuten cremig aufschlagen. Dann die Eier dazugeben und gut verrühren (mit dem Handmixer). Als Schlusslicht dürfen der Sauerrahm und die Mehl-Backpulver-Mischung dazu. Nochmals mit dem Handmixer gut verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht.

Jetzt braucht ihr ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld. Ich hatte das ja nicht unbedingt, daher auch der Anfangsgedanke, dass sie optisch nicht so toll werden. Daher kann ich es euch jetzt richtig weitergeben! 🙂

Ihr verwendet für den ersten Schritt am besten einen kleinen Löffel. Den Teig mit dem kleinen Löffel in die Förmchen setzen,- ca. 1/3 voll. Den Teig ein bisschen glatt streichen.

Ausgerechnet beim „Foto-Muffin“ haben sich die Walnüsse & der Zimt am Rand versteckt …

 

Dann kommt unsere Zucker-Nuss-Zimt-Mischung zum Einsatz. Diese auf alle Muffins verteilen und ein bisschen andrücken. Am besten auch hier einen kleinen Löffel verwenden, dass nicht so viel daneben geht.

Jetzt den restlichen Teig (hier darf der Esslöffel seine Arbeit machen) auf alle Muffins verteilen, eventuell wieder ein bisschen glatt streichen und ab damit in den Ofen.

Dort bleiben die Jauserl-Muffins – auf der mittleren Schiene – für ca. 25-30 Minuten (je nach Backofen). Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Muffins fertig sind, dann einfach die Stäbchenprobe machen. Bleibt am Stäbchen kein Teig mehr haften, dann sind sie fertig gebacken!

Die fertigen Muffins kurz „ausdampfen“ lassen, vorsichtig aus den Mulden lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wer will bestreut die herrlichen Jauserl-Muffins dann noch mit Staubzucker und schon kann geschmaust werden!

Gutes Gelingen & eine ruhige Hand! Eure Julie

 

 


[Werbung] Der Geschmack von Ursprung & Tradition! Nudeltaschen mit Walnuss-Gorgozola-Fülle & Parmasegel

Ich hab ja schon des Öfteren durchblicken lassen, dass ich ein Kaffee & Schoko Junkie bin. Doch da gibt es noch was – Parmesan! Eine weitere große Liebe! Und da kam mir das kleine Probierpaket von MC Group (danke liebe Anja!) mit Grana Padano und Prosciutto di San Daniele gerade recht.

Prosciutto di San Daniele und Grana Padano erhielten 1996 als eine der ersten Produkte das Gütesiegel „g.U.“ (geschützte Ursprungsbezeichnung) der EU. Um dieses Siegel zu bekommen, müssen strenge Bestimmungen erfüllt werden! Dieses Siegel garantiert uns hohe Qualität, Authentizität und Rückverfolgbarkeit.

nudeltaschen

Prosciutto di San Daniele stammt ausschließlich von Schweinen, die in Italien geboren und aufgewachsen sind. Hergestellt wird der zarte & luftgetrocknete Rohschinken in San Daniele del Friuli nach einer jahrhundertealten Tradition.

Und habt ihr gewusst, dass die Benediktinermönche das Rezept für den Grana Padano Hartkäse erfunden haben? Sie waren nämlich auf der Suche, die überschüssige Kuhmilch zu konservieren. Der köstliche Hartkäse ist weltweit bekannt und wird seit Jahrhunderten auf die gleiche Weise hergestellt.

Da liegt es doch auf der Hand, dass ich mit zwei köstlichen italienischen Produkten ein italienisch inspiriertes Gericht zauber, oder?

Nudeltaschen mit Käse-Walnussfüllung und Parmasegel

Zutaten für ca. 4 Portionen (25-30 Stück – je nach Größe):

Ravioli Teig: 150 g glattes Mehl (Type 700), 50 g Weizenmehl (Type 1600), 2 Eier, 1/2 TL Salz, 1 EL gutes Olivenöl, 1 EL Wasser

Füllung: 150 g Gorgonzola (Dolce Latte), 50 g Grana Padano Parmesan, 80 g Walnüsse, Salz & Pfeffer

Parmasegel: 4-8 Blatt Prosciutto di San Daniele

Salbeibutter: ca. 100 g Butter, 8 frische Salbeiblätter

Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf ca. 60°C vorheizen. Die Prosciutto Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backrohr trocknen lassen. Ich hab hier nicht auf die Uhr geschaut, da es nicht sehr lange braucht – einfach herausnehmen, wenn sie knusprig sind! Beiseite stellen.

nudeltaschenFür den Nudelteig alle Zutaten miteinander vermischen (ich hab das meiner KitchenAid überlassen) und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und auf der Arbeitsfläche für 20 Minuten rasten lassen.

nudeltaschenInzwischen der Teig rastet, kümmern wir uns um die Füllung. Den Gorgonzola in eine Schüssel geben und mit der Gabel zerteilen. Den Grana Padano Parmesan fein reiben und dazu geben. Die Walnüsse grob hacken und ebenfalls in die Schüssel geben. Jetzt alles gut vermischen (am besten geht das mit den Händen) und mit Salz (hier vorsichtig sein!) und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zustellen und zum Kochen bringen.

Nudeltaschen

Mit Hilfe einer Nudelmaschine oder mit dem Pasta-Aufsatz für die KitchenAid dünne (2-3 mm) Nudelplatten (Streifen) herstellen. Ich hab dann meinen „Ravioli Maker“ verwendet. Zuerst runde Kreise (Durchmesser ca. 5-6 cm) ausstechen. In die Mitte ca. 1 TL Fülle setzen, den Rand mit Wasser leicht befeuchten und zusammenklappen. Habt ihr keine Ravioliformen oder so „eine Klappe“ wie ich zur Verfügung, könnt ihr die Ränder z.B. mit einer Gabel zusammendrücken!

In einem kleinen Topf oder einer beschichteten Pfanne die Butter zerlassen. Die Salbeiblätter ein bisschen anreißen, so dass die ätherischen Öle heraus können und zur Butter geben. Die Butter leicht bräunen und beiseite stellen.

nudeltaschen

Die fertig gefüllten Nudeltaschen ins kochende Wasser einlegen und die Temperatur reduzieren, so dass das Wasser nur mehr siedet. Je nach dem, wie dick der Teig der Nudeltaschen ist, desto länger brauchen sie zum Garen. Meine hab ich ca. 7-10 Minuten im Wasser ziehen lassen. Ich geb euch aber den Tipp und probiert es mit einer Probe-Nudeltasche aus und schaut auf die Uhr, wie lang sie braucht, bis sie al dente ist!

Die Nudeltaschen mit dem Siebschöpfer herausnehmen und auf einem Teller anrichten. Mit Salbeibutter beträufeln und mit Parmasegel und geriebenem Parmesan garnieren.

Falls ihr zuviel Nudeltaschen produziert habt, dann könnt ihr diese im rohen Zustand super einfrieren. Die gefrorenen Nudeltaschen vor dem Kochen NICHT auftauen, sondern gleich im tiefgekühlten Zustand ins siedende Wasser geben und ziehen lassen!

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! Eure Julie

P.S.: Mehr Geschmack & Tradition findet ihr unter www.granapadano.it und www.prosciuttosandaniele.it ! [Sponsored Post] Der Prosciutto di San Daniele, wie auch der Grana Padano wurden mir von MC Group/Berlin kostenlos zur Verfügung gestellt.