Mein g’schmackiges Österreich! Riebel Muffins

Guten Abend meine Lieben! Ich melde mich aus den Weihnachtsferien zurück, wobei Ferien eigentlich das falsche Wort ist … waren doch eher sehr arbeitsreiche Tage … Nach dem Jahreswechsel hab ich noch ein paar „faule“ Tage dran gehängt, doch ab heute geht’s wieder frisch und munter los! Es warten schon so einige neue Rezepte auf euch! Also los geht’s 🙂

Riebel MuffinsDa ich von unserer kulinarischen Reise durch Österreich noch etwas Riebel übrig hatte, hab ich diesen zu pikanten Muffins verbacken.

Riebel Muffins

Zutaten für 6 Stück:

75 g weiche Butter, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, 1 Ei, 1 Dotter, 55 g Frischkäse, 60 g glattes Mehl, 70 g Riebel (fein), Prise Rosmarin, 1 TL Backpulver, 70 g Zucchini, 75 g Feta, 2 EL getrocknete Tomaten, etwas Butter für die Form & Semmelbrösel

Und so geht’s:

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Das Muffinblech ausfetten und mit Bröseln bestäuben.

Zucchini grob raspeln. Die getrocknete Tomaten fein hacken.

Butter, Salz, Pfeffer, Zucker, Ei & Eidotter, Prise Rosmarin und Frischkäse cremig aufschlagen. Mehl, Backpulver und Riebel untermischen. Zum Schluss die Zucchiniraspeln, die gehackten getrockneten Tomaten und der Feta (zerbröckelt) dazugeben und behutsam unterheben.

Den Teig auf die Muffinmulden verteilen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene bei 180°C für ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Riebel MuffinsHerausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus die Riebel-Muffins aus den Mulden lösen. Entweder gleich heiß & frisch verschmausen oder auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen! Bei uns gab’s einen Schnittlauch-Aufstrich dazu und schon fertig war das Abendessen!

Bis bald & einen schönen Abend meine Lieben! Eure Julie


gemüse chili

Würz dich um die Welt! Scharfes Gemüse-Chili

Anfang Juni haben wir einen Roadtrip ins Waldviertel gemacht. Mit von der Partie: mein Dad, meine Stiefmum und mein Schwesterchen. Unseren ersten Stopp haben wir in Sprögnitz bei SONNENTOR eingelegt. Dort haben wir dann an der Betriebsführung teilgenommen. Wenn wer von euch mal in der Nähe ist, macht unbedingt eine Führung mit, da sie wirklich interessant ist! Es ist wirklich bemerkenswert was ein Mann mit einer Idee, starken Willen und viel Überzeugungskraft geschafft hat. Hut ab Herr Gutmann! Nach der Führung haben wir uns dann im hauseigenem Cafe gestärkt, bevor es natürlich ans Shoppen ging! 🙂 Bei mir ist unter anderem auch die Probierpackung „Würz dich um die Welt“ im Einkaufskorb gelandet, mit der ich das heutige Gemüse-Chili gekocht hab. In der Probierpackung ist nämlich auch ein kleines Hefterl mit Rezepten enthalten. Beim Originalrezept ist es natürlich nicht geblieben, daher gibt es heute meine Version für euch! Ich kann nur sagen – köstlich & ganz schön scharf! 🙂

Scharfes Gemüse-Chili

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, 2 Knobizehen, 2 kleine Süßkartoffeln, 3 kleine speckige Kartoffeln, 1/2 Zucchini, 1 kleine Dose Mais (140 g), 1 Dose rote Kidneybohnen (285 g )1 Dose passierte Tomaten, 2 EL Tomatenmark, Salz, Olivenöl, 3-4 TL Rodriguez‘ Chili con Carne Gewürzmischung von Sonnentor (wer es nicht so scharf mag, sollte weniger Gewürz nehmen!)

Und so wird’s gemacht:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfelig schneiden. Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Zucchini in größere Stücke schneiden. Mais und Bohnen abseihen und eventuell mit Wasser abspülen. Die Gewürzmischung in 250 ml Wasser auflösen und gut vermischen.

chili sin carneIn einem Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knobiwürfeln darin glasig anschwitzen. Die Kartoffelstücke dazugeben und mitrösten. Mit dem „Gewürzwasser“ ablöschen. Die passierten Tomaten aus der Dose, wie auch eine Prise Salz dazugeben und dann 15 min. zugedeckt sanft köcheln lassen.

Nach den 15 min. Mais, Bohnen, Zucchini, 2 EL Tomatenmark und 150 ml Wasser dazugeben und weitere 10-15 min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Jetzt ohne Deckel. Danach sollte das Gemüse weich sein. Eventuell noch mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken und schon kann angerichtet werden!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie


Kulinarisches Filmfestival: Ratatouille

Wie heißt es so schön? Das Beste kommt zum Schluss! Das Beste ist in diesem Fall mein absoluter Lieblingsfilm, wenn es ums Kochen geht! Eine kleine Ratte schwingt den Kochlöffel und kocht mit solch einer Leidenschaft, dass der strengste Restaurantkritiker in die Knie geht! 🙂 Ich glaub ihr wisst alle, welches Gericht ich gewählt habe, oder? Ich hab mich von Rémy inspirieren lassen und hab mich über sein Ratatouille drüber getraut!

ratatouille

Julie’s Ratatouille

Zutaten für 3-4 Portionen:

Tomatensauce: 2-3 Tomaten, 1/3 Zucchini, 2 Karotten, 1 Stück/1 Strang Stangensellerie, 1 Knoblauchzehe, 1 Lorbeerblatt, 1/2 Zwiebel, 200 g passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, 1 Zweig frischen Rosmarin

Ratatouille: 4 Tomaten, 1-2 Zucchini (je nach Größe), 1-2 Melanzani (je nach Größe), 1-2 frische Rosmarinzweige, Olivenöl, Backpapier, Salz, Pfeffer

Vinaigrette: 3 EL Olivenöl, 2 EL Vincotto (optional dunkler Balsamico), 2 EL frisch gehackte Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum, Petersilie), 2 EL der selbstgemachten Tomatensauce

Und so wird’s gemacht:

Wir beginnen mit der Tomatensauce. Das angegebene Gemüse waschen, putzen und eventuell schälen. Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, zudecken und köcheln lassen – bis alles weich ist. Das weiche Gemüse ein bisschen auskühlen lassen. Für den nächsten Schritt hab ich meinen Standmixer verwendet, ein Pürierstab tut’s aber auch 🙂 Alles in den Mixer füllen. Einen guten Schuss Olivenöl, wie auch Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker dazu geben. Alles zu einer glatten Sauce mixen. Ein paar Esslöffel auf die Seite geben, da ihr diese dann noch für die Vinaigrette braucht!

Während die Tomatensauce köchelt, könnt ihr schon das Gemüse vorbereiten und das Backrohr auf 120°C vorheizen. Die Zucchini und Melanzani waschen und in ganz dünne Scheiben schneiden (2-3mm). Die Tomaten müssen vor dem Schneiden geschält werden. Am schnellsten geht das, wenn ihr oben und unten einritzt und für 30 sek in kochendes Wasser legt. Herausnehmen und für 30 sek in kaltes Wasser zum Abschrecken legen,- dann schälen sie sich fast von selbst! Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Alles vorbereitet? Dann geht’s jetzt auch schon weiter. Ich hab als Form für mein Ratatouille meine Paella Pfanne verwendet (Durchmesser ca. 30 cm). Als erstes kommt die Tomatensauce in die Form, denn wir wollen ja nicht, dass uns das Ratatouille anbrennt.

Dann heißt es Gemüse schlichten, was ein bisschen Zeit und Geduld in Anspruch nehmen kann, dass alles so schön liegen bleibt, wie man will! 🙂

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Ist das geschafft, wird unser fast fertiges Ratatouille noch gesalzen, gepfeffert, mit Rosmarin bestreut und mit Olivenöl beträufelt. Bevor es ins Backrohr darf, wird es noch mit Backpapier (in der jeweiligen Form ausgeschnitten – bei mir kreisförmig) bedeckt. In der Mitte des Backpapier bitte noch ein kleines Loch einschneiden, dass der Dampf entweichen kann. Das Backpapier ein bisschen andrücken und schon ist es geschafft. Ab damit ins Backrohr und ab jetzt heißt es nur noch bitte warten! 🙂

Während der Wartezeit habt ihr genug Zeit um die Vinaigrette zu zubereiten. Alle Zutaten dafür (siehe oben) gut miteinander vermischen und abschmecken.

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Ablauf

  •  Die 1. Stunde auf 120°C
  • eine weitere Stunde auf 150°C
  • danach das Backpapier entfernen, damit die Oberfläche Farbe bekommt – ca. 15-20 Minuten
  • aus dem Backrohr nehmen und vorsichtig herausnehmen, dass ihr die fächerartige Optik behaltet
  • mit Vinaigrette beträufeln
  • ja und dann, was kommt dann? Ach ja! GENIESSEN!!!! 🙂

 

 

Rémy und ich wünschen euch gutes Gelingen und Bon Appétit! Eure Julie

 

P.S.: Ich hoffe ihr hattet genauso viel Freude mit meinem kulinarischen Filmfestival wie ich! Und nicht vergessen! Bis 23:59 Uhr ist noch Zeit mitzumachen!Hinterlasst mir einfach als Kommentar euren Link zu eurem Beitrag oder ein Foto mit Rezept. Morgen gibt’s dann eine kleine Zusammenfassung bzw. Vorstellrunde!