shakshuka

Dinner for One! Shakshuka

Spätestens seit der ersten Folgen Kitchen Impossible auf VOX Anfang Februar kennt glaub ich jeder das Gericht Shakshuka! Danach gab’s eine richtige „Shakshuka Flut“ auf den Foodblogs 🙂 Ja,- ich schau auch gern Kitchen Impossible! Und ja,- auch ich hol mir meine Inspiration aus solchen Sendungen! Ihr fragt euch was Shakshuka ist? Ein schnelles & einfaches Gericht aus der nordafrikanischen & jüdischen Küche. Und um es in Tim Mälzers Worten auszudrücken,- eigentlich nix anderes als Eier in Tomatensauce.

Ich hab mir es letztes als Abendessen gekocht. Ich musste nicht für zwei kochen, hatte Lust auf etwas warmes und wenn ihr das Gebäck dazu weg lasst, dann ist es sogar … und jetzt die Zauberworte für fast jede Frau … low Carb! 🙂

shakshuka

Shakshuka

Dinner for 1:

  • 2 Tomaten – in Würfel geschnitten
  • 1/2 rote Zwiebel – fein würfelig geschnitten
  • 2 Knobizehen – geschält und durch die Knoblauchpresse gedrückt
  • Olivenöl, 1 Ei, Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Chiliflocken
  • 1 EL frisch gehackte Petersilie

Und so schnell geht’s:

In einer kleinen Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Knoblauch dazu geben und kurz mitrösten. Als nächstes kommen die Tomatenstücke in die Pfanne und nochmal ein bisschen Olivenöl.

Bei hoher Temperatur ca. 5-7 Minuten köcheln lassen,- aber dabei bleiben und ab und zu umrühren, dass nix anbrennt. Wenn die Sauce sämig wird mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Chili abschmecken.

Das Ei aufschlagen und in die Sauce geben. Die Temperatur ein bisschen zurückdrehen. Mit dem Kochlöffel das Eiweiß vorsichtig um den Dotter ein bisschen in die Sauce einrühren.

Wenn das Ei die gewünschte Konsistenz hat, ist das Shakshuka fertig. Noch mit etwas frisch gehackter Petersilie bestreuen und schon kann gegessen werden!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie


Bye bye Marillchen!

Guten Morgen meine Lieben! Hier bin ich wieder,- in voller Frische und mit vielen neuen Rezepten, die auf euch warten! Habt ihr mich vermisst … ein kleines bisschen? 🙂 Auf der einen Seite gibt‘ ein großes Hallo, doch auf der anderen Seite müssen wir schon wieder Abschied nehmen. Denn schön langsam heißt es „Auf Wiedersehen liebe Marillen!“. Doch NOCH gibt es sie! 🙂 Also besorgt euch noch schnell 2 kg Marillen, denn für das heutige Rezept braucht ihr sie. Eigentlich wollte ich ja noch Marillenröster einkochen, da aber meine gelben Karotten schon aus dem Hochbeet raus wollten, hab ich ein bisschen umdisponieren müssen 🙂 Ein paar überreife Pfirsiche warteten auch schon drauf verarbeitet zu werden, daher entschied ich mich für ein fruchtig pikantes Chutney! Um das Verhältnis zwischen Zucker Essig und Fruchtanteil richtig hinzubekommen, hab ich mich einfach an mein Rezept für das Kürbischutney gehalten – zwecks der Haltbarkeit:-) Der Rest kam dann irgendwie von alleine. Denn Marillen, Zwiebel, Pfirsiche und gelbe Karotten schreien ja fast nach Kurkuma, Zimt, Koriander und Kreuzkümmel. Und um den ganzen noch ein bisschen Pepp zu verleihen, hüpfte die Chili auch noch mit rein. So aber jetzt genug gequatscht, los geht’s denn es gibt viel zu tun!

Marillenchutney2

Pikantes Marillen-Chutney mit gelben Karotten, Pfirsich & Chili

Zutaten für ca. 12-14 Gläser (à ca. 210 ml):

  • 2 kg Marillen (geputzt ca. 1550 g) – in ca. 1 cm große Stücke schneiden
  • 4 Stück Pfirsiche (ca. 310 g) – in ca. 1 cm große Stücke
  • 3 große Zwiebeln – schälen und fein würfelig schneiden
  • 500 g gelbe Karotten – klein würfelig schneiden
  • 1 TL Chiliflocken, 1 Zimtstange, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL Koriander gemahlen, 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen, 300 ml Apfelessig, 300 ml weißer Balsamico, 600 g Rohrzucker, 3-4 EL neutrales Öl
  • 5-6 cm frischer Ingwer – schälen und fein hacken
  • 4 Knoblauchzehen – schälen und fein hacken
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Sonstiges: saubere Gläser, großen Topf, Trichter

Und so wird’s gemacht:

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Karotten darin glasig anschwitzen. Dann alle Gewürze bis auf Salz und Pfeffer dazugeben, kurz mitrösten und mit Essig ablöschen. Als nächstes dürfen die Marillen- und Pfirsichstücke und der Zucker in den Topf.

Gut durchrühren und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dazwischen immer wieder mal umrühren, damit nichts anbrennen kann.

Marillen Chutney rohHat das Chutney eine musige Konsistenz (eventuell ein zwei Runden mit dem Stabmixer schwingen) mit Salz & Pfeffer abschmecken. Danach könnt ihr das Marillenchutney in saubere und sterile Gläser abfüllen.

Im Kühlschrank haltet sich das Chutney ca. 4 Wochen, wenn ihr es aber nach dem Abfüllen noch im Backrohr sterilisiert, verlängert sich die Haltbarkeit und muss nicht im Kühlschrank gelagert werden. Denn dann reicht ein kühler & dunkler Ort!

Sterilisieren im Backrohr: das Backrohr auf 100°C vorheizen. Eine tiefere Auflaufform (Rand mind. 5 cm hoch) mit Küchenpapier auslegen und mit heißem Teewasser befüllen. Die Gläser hineinstellen. Diese sollten mind. 2 cm im heißen Wasser stehen. Dann geht’s auch schon ins Backrohr. Dort bleiben die Gläser für die nächsten 40 Minuten. Nach den 40 Min., Backrohr abdrehen und die Gläser im Backrohr auskühlen lassen. Ab und zu mal aufmachen, dass der Dampf entweichen kann. Gläser herausnehmen, trocken wischen und falls ihr es verschenken wollt – beschriften!

Das pikante Marillenchutney passt hervorragend zu Fisch und asiatischen „angehauchten“ Gerichten 🙂 Wer morgen vorbei schaut, kann sich gleich ein neues Rezept mit dem Marillen-Chutney als Begleiter abholen!

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche! Bis morgen! Eure Julie


gemüse chili

Würz dich um die Welt! Scharfes Gemüse-Chili

Anfang Juni haben wir einen Roadtrip ins Waldviertel gemacht. Mit von der Partie: mein Dad, meine Stiefmum und mein Schwesterchen. Unseren ersten Stopp haben wir in Sprögnitz bei SONNENTOR eingelegt. Dort haben wir dann an der Betriebsführung teilgenommen. Wenn wer von euch mal in der Nähe ist, macht unbedingt eine Führung mit, da sie wirklich interessant ist! Es ist wirklich bemerkenswert was ein Mann mit einer Idee, starken Willen und viel Überzeugungskraft geschafft hat. Hut ab Herr Gutmann! Nach der Führung haben wir uns dann im hauseigenem Cafe gestärkt, bevor es natürlich ans Shoppen ging! 🙂 Bei mir ist unter anderem auch die Probierpackung „Würz dich um die Welt“ im Einkaufskorb gelandet, mit der ich das heutige Gemüse-Chili gekocht hab. In der Probierpackung ist nämlich auch ein kleines Hefterl mit Rezepten enthalten. Beim Originalrezept ist es natürlich nicht geblieben, daher gibt es heute meine Version für euch! Ich kann nur sagen – köstlich & ganz schön scharf! 🙂

Scharfes Gemüse-Chili

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, 2 Knobizehen, 2 kleine Süßkartoffeln, 3 kleine speckige Kartoffeln, 1/2 Zucchini, 1 kleine Dose Mais (140 g), 1 Dose rote Kidneybohnen (285 g )1 Dose passierte Tomaten, 2 EL Tomatenmark, Salz, Olivenöl, 3-4 TL Rodriguez‘ Chili con Carne Gewürzmischung von Sonnentor (wer es nicht so scharf mag, sollte weniger Gewürz nehmen!)

Und so wird’s gemacht:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfelig schneiden. Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Zucchini in größere Stücke schneiden. Mais und Bohnen abseihen und eventuell mit Wasser abspülen. Die Gewürzmischung in 250 ml Wasser auflösen und gut vermischen.

chili sin carneIn einem Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knobiwürfeln darin glasig anschwitzen. Die Kartoffelstücke dazugeben und mitrösten. Mit dem „Gewürzwasser“ ablöschen. Die passierten Tomaten aus der Dose, wie auch eine Prise Salz dazugeben und dann 15 min. zugedeckt sanft köcheln lassen.

Nach den 15 min. Mais, Bohnen, Zucchini, 2 EL Tomatenmark und 150 ml Wasser dazugeben und weitere 10-15 min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Jetzt ohne Deckel. Danach sollte das Gemüse weich sein. Eventuell noch mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken und schon kann angerichtet werden!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie