*** Türchen Nr. 13 ***

Es ist der Tag der Lichterkönigin. An diesem Tag finden überall in Schweden, am Lucia-Morgen, leuchtende Luciaumzüge statt. Mit dem Luciafest soll Freude und Helligkeit in die dunklen Tage des ausklingenden Jahres gebracht werden! Und da diese Umzüge meistens am Morgen stattfinden, gibt es den Brauch, dass die Lucia nach dem Gesang ein traditionelles Frühstück mit Luciabrötchen, Pfefferkuchen und Glögg serviert. Und um an dieser Tradition fest zu halten, habe ich heute frische Luciabrötchen für euch. An alle Schweden unter auch,- ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich ein typisch schwedisches Rezept ist,- daher seid mir bitte nicht böse, ich habe mein bestes gegeben! 🙂

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Luciabrötchen

Zutaten für ca. 8 Stück:

Teig: 425 g glattes Mehl, 2 Säckchen Safran, 75 g weiche Butter, 1 Prise Salz,     1 Pkg./7 g Trockengerm (oder 25 g frische Germ), 60 g Zucker, 1 Vanillezucker, 250 ml Milch, 50 g gestiftelte Mandeln

Sonst noch: 1-2 EL getrocknete Cranberrys (original Rosinen), 1 Eidotter zum Bestreichen

Und so wird’s gemacht:

Die Milch muss lauwarm sein. Jeweils 125 ml in ein Schüsserl geben. Einmal darin den Safran verrühren und im anderen Teil die Germ (Hefe) auflösen.

Und dann dürfen auch schon alle Zutaten zusammen in die Küchenmaschine. Die Prise Salz und die gestiftelten Mandeln erst zum Schluss dazugeben. So lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst.

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort, ohne Zugluft 60-90 Min. aufgehen lassen.

Nach dem Rasten wird der Teig noch einmal durch geknetet. Den Teig in acht Stücke Teilen und zu Rollen formen. Luciabrötchen haben die Form von einem S, wobei die Enden jeweils, wie eine Schnecke eingerollt werden. Die Luciabrötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, mit einem Geschirrtuch abdecken und rasten lassen, während das Backrohr aufheizt!

Das Backrohr auf 170°C vorheizen, die Lucias dürfen noch ein bisschen rasten. Ist die Temperatur erreicht, werden die Luciabrötchen noch mit einem versprudeltem Eidotter bestrichen und in die Mulden jeweils eine getrocknete Cranberry gedrückt. In Schweden werden sie original mit Rosinen gemacht, da ich aber nicht so ein Rosinen Fan bin, hab ich auf Cranberrys umdisponiert 🙂

Ab damit ins Backrohr! Dort bleiben sie für ca. 20-25 Minuten, bis sie goldbraun gebacken sind. Blech aus dem Backrohr holen und die Luciabrötchen am Blech auskühlen lassen!

Ich wünsch euch allen einen schönen Lucia Tag! 🙂 Eure Julie


Wedding, Friends, Candy Bar! Part One

Im Juli haben zwei liebe Freunde von mir am Hannersberg im Burgenland geheiratet und ich durfte als stolze Trauzeugin der Braut fungieren 🙂 Mein Geschenk an die beiden, war eine Candy Bar, mit zu 99% von mir selbst gemachten Leckereien. Die restlichen 1 % waren Zuckerl, Gummizeug und Marshmallows, die die Braut und ich dazu gekauft haben 🙂

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Doch ich bin mit dieser Candy Bar sprichwörtlich ins Schwitzen gekommen! Erinnert euch zurück, nicht nur dass es im Juli wirklich heiß war und in meiner Küche über 40°C herrschten, nein am Samstag, am Tag der Hochzeit, ist mir auch noch meine Klimaanlage im Auto eingegangen. Und mein Auto war voll mit Pralinen, Cookies und Muffins! 🙂 Aber wie durch ein Wunder, ist alles heil abgekommen!!!

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Was wurde alles aufgetischt auf der Candy Bar?

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Die Rezepte zu den Muffins und Cookies hab ich euch verlinkt, da es schon alte Bekannte sind! 🙂 Die Pralinen zwar auch, doch da hab ich ein bisschen was verändert und das erzähl ich euch heute! Das Rezept zu den Topfen-Blätterteig-Schmetterlingen folgt im zweiten Teil!

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Rosa Pralinen

Das Rezept dazu findet ihr hier! Ich hab dieses Mal nur zwei Dinge verändert: Butterkekse statt Spekulatiuskekse und rosa Kuvertüre statt weißer Schokolade zum Tunken.

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Grüne Pralinen

Für die grünen Pralinen hab ich mich ebenfalls an dieses Rezept gehalten, mit folgenden Änderungen: den Alkohol hab ich komplett weg lassen, Butterkeks statt Spekulatiuskekse, Sauerkirschmarmelade statt Marillenmarmelade und grüne statt weiße Kuvertüre zum Tunken.

Die tollen Fotos kommen dieses Mal vom Hochzeitsfotografen, die mir die glückliche  Braut zur Verfügung gestellt hat! Gott sei Dank, denn ich bin drauf gekommen, dass ich vielleicht zwei Fotos von der Candy Bar auf meinem Handy hatte! 🙂

Vielleicht hab ich euch ein bisschen inspirieren können!? Eure Julie