Herbstzeit ist Kürbiszeit! Julie’s Kürbisstrudel mit Schweinslungenbraten

Eigentlich wollte ich doch Filet Wellington machen?! 🙂 Doch da ich noch einen Hokkaido Kürbis übrig hatte, hab ich was anderes ausprobiert! 🙂 Und so entstand ein neues Kürbisrezept, welches bestimmt bald wieder gekocht wird.

Julie’s Kürbisstrudel mit Schweinslungenbraten

Zutaten für einen Strudel:

1 Blätterteig, 1 kleine Zwiebel, 350 g Schweinslungenbraten, 2 EL frisch gehackte Petersilie, 3 kleine mehlige Kartoffeln, 600 g Hokkaido Kürbis, einen Schuss Weißwein, 1 Ei für die Fülle, 1 Ei zum Bestreichen, 2 EL Semmelbröseln, Salz, Pfeffer, Muskat, Chiliflocken, Paprikapulver, Zucker, Kurkuma, 1-2 EL Öl, 1-2 EL Olivenöl

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Und so wird der Strudel gemacht:

Kürbis waschen, entkernen und klein schneiden (den Hokkaido Kürbis könnt ihr mit der Schale verarbeiten). Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls würfelig schneiden.

In einer Pfanne ein bisschen Olivenöl erhitzen und alles gemeinsam anrösten, mit einem Schuss Weißwein ablöschen und dünsten lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann einfach mit einem Kartoffelstampfer zerstossen und ein bisschen auskühlen lassen.

Ist der „Gemüsegatsch“ ausgekühlt, kommen ein Ei, 2-3 EL Semmelbröseln und 2 EL frisch gehackte Petersilie dazu. Gut vermischen und und mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Muskat, Kurkuma, 1 Prise Zucker und 1 Prise Paprikapulver abschmecken,- beiseite stellen.

Bevor es weiter geht, wird das Backrohr auf 180°C vorgeheizt.

In einer Pfanne ein bisschen Öl erhitzen und den Schweinslungenbraten von jeder Seite kurz anbraten.

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank holen und ausrollen. Zuerst den „Kürbisgatsch“ auf dem Blätterteig verteilen, den Schweinslungenbraten in die Mitte setzen und dann die Seiten hochklappen. Die Enden zusammendrücken, ein Ei versprudeln und den Strudel damit bestreichen. Und schon geht’s ins Backrohr. Dort bleibt der Strudel für ca. 25-30 Min.,- wenn er goldbraun ist, darf er wieder heraus! 🙂 Der Schweinslungenbraten war noch zart rosa,- also perfekt 🙂

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Ich war so happy, dass der Strudel genauso geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe! Zum Strudel dazu gab’s eine Schnittlauchsauce.

Mahlzeit! 🙂 Eure Julie


Denk vegetarisch :-) Polentastrudel mit grünem Spargel & Ziegenkäse

Am Freitag hab ich dieses Foto von meinem Einkauf auf Instagram gepostet und dazu geschrieben, dass ich schon eine Idee im Kopf hab, was daraus werden soll. Die Umsetzung hat problemlos geklappt, außer dass ich eine Ziegenkäserolle zuviel gekauft hab,- diese wurde dann halt am nächsten Tag mit Brot verspeist! Das Ergebnis: ein vegetarischer Polentastrudel mit grünem Spargel und Ziegenkäse,- dazu gab’s eine Schnittlauchsauce. Ich bin selbst ganz begeistert, wie gut die drei Hauptkomponenten geschmacklich zusammen passen 🙂

Polentastrudel mit grünem Spargel & Ziegenkäse/Schnittlauchsauce
(4 Portionen)

Zutaten für den Strudel:

1 Blätterteig, 1 Rolle Ziegenkäse (200 g), 10-12 Stück grünen Spargel, 250 g Polenta, 1 TL Butter, 2 Eier, 1/2 Liter Milch, Salz, Pfeffer, Muskat, Olivenöl, 1 Ei zum Bestreichen

Zutaten für die Sauce:

2 Becher Sauerrahm (à 250 g), 1 Bund Schnittlauch, 3 EL Mayonnaise, 1 TL Senf, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker

Und so wird’s gemacht:

Bevor wir mit dem kochen anfangen, wird das Backrohr auf 210°C (Heißluft) oder 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.

In einem Topf einen 1/2 Liter Milch und einen 1/2 Liter Wasser mit 1-2 Prisen Salz, ein bisschen frisch geriebener Muskatnuss und 1 TL Butter zum Kochen bringen. Aufpassen, dass es euch nicht über geht! Dann die Polenta einrühren und ca. 10 Min. köcheln lassen,- dabei bleiben und immer brav umrühren, dass die Polenta euch nicht anbrennt. Nach ca. 10 Min. vom Herd nehmen und ein bisschen auskühlen lassen.

Inzwischen Spargel waschen und ein Stück vom Strunk entfernen. Schälen brauchen wir den grünen Spargel nicht, da man ihn mit Schale essen kann, im Gegensatz zum weißen Spargel!

In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und den grünen Spargel darin „angrillen“. Der Spargel darf ruhig ein bisschen Röstfarbe bekommen! Aus der Pfanne nehmen, auf einen Teller legen (eventuell Küchenpapier darunter legen) und beiseite stellen.

Jetzt widmen wir uns wieder der Polenta,- diese sollte jetzt lauwarm sein, dass wir sie weiter verarbeiten können. Damit uns die Polenta später nicht auseinander bröselt und dem Strudel ein bisschen Halt gibt, geben wir 2 Eier dazu, vermischen (am besten mit den Händen) und schmecken die Polenta mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

Die Ziegenkäserolle und den Blätterteig aus dem Kühlschrank holen. Die Ziegenkäserolle wird jetzt noch der Länge nach halbiert und schon kann mit dem Strudelaufbau begonnen werden 🙂

Blätterteig ausrollen, vorsichtig das Papier abziehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zwei dünne Streifen wegschneiden (von oben hinunter).

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Etwa die Hälfte der Polenta in die Mitte vom Blätterteig aufstreichen, auf beiden Seiten ein bisschen Platz lassen, die Spargelstangen darauf verteilen und die zwei Ziegenkäse Hälften darauf legen.

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Die restliche Polenta über dem „Aufbau“ verteilen. So und jetzt macht ihr euch am besten die Hände ein bisschen feucht und drückt vorsichtig alles ein bisschen zusammen und formt es zu einer kompakten Masse,- wie einen Faschierten Braten 🙂

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Bevor wir jetzt den Strudel verschließen, werden die Ränder noch mit einem verquirlten Ei eingestrichen. Den Blätterteig vorsichtig über die Polentamasse legen und die Ränder auf der Seite einschlagen. Die 2 Streifen, die wir am Anfang vom Blätterteig abgeschnitten haben, in 6 kleine Streifen teilen und als X auf den Strudel legen. Den ganzen Strudel mit dem verquirlten Ei einstreichen und ab damit ins Backrohr!

Dort darf er für 30-35 Min. (kommt auf das Backrohr und die Temperatur an) bleiben, bis er goldbraun gebacken ist!

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In der Zwischenzeit wird die Schnittlauchsauce zubereitet. Schnittlauch schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und kalt stellen.

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Wenn der Polentastrudel die gewünschte Farbe hat, aus dem Backrohr nehmen, 5 Min. auskühlen lassen (ich finde, dass man einen Strudel dann besser schneiden kann), anschneiden, anrichten und mit Schnittlauchsauce servieren!

Bon Appetit! Eure Julie