Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages! :-) Butterbrioche-Toast

Zumindest ist es bei mir so! 🙂 Wenn es wirklich mal passieren sollte, dass ich keine Zeit hab zu frühstücken, dann wird es meist ein Smoothie to go. Denn sonst kann es schon mal passieren, dass ich richtig unleidlich werde 🙂 Wie geht’s euch damit? Die Zutaten für diesen köstlichen Butterbrioche Toast werden euch vielleicht bekannt vor kommen! Erinnert ihr euch noch an die kleinen Butterbrioche?

Die Idee kam aus der Not heraus. Ich hatte am Sonntag vor zwei Wochen eine liebe Freundin zum Brunch da, aber irgendwie auf den süßen Teil vergessen. Für einen Topfenbrioche Striezel hatte ich leider nicht alle Zutaten daheim, aber für einen Butterbrioche Teig sehr wohl. Und da es schon spät am Abend war und ich am nächsten Morgen eh genug zu tun hatte, hab ich den Butterbrioche Teig gleich am Abend zubereitet und in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen habt ihr dann nicht mehr viel zu tun bzw. Zeit für alles andere! 🙂 Und mit dem herrlichen Butterbrioche Toast und ein paar selbstgemachten Marmeladen war der süße Teil des Frühstücks auch abgedeckt! 🙂

süßer toastButterbrioche Toast

Zutaten für 1 kleine Kastenform:

300 g glattes Mehl, 1/2 Würfel Germ (21 g), 55 g Staubzucker, 125 ml lauwarme Milch, 65 g Butter, 1 Ei, 1 Eidotter, 1 Pkg. Vanillezucker, 1 Dotter zum Bestreichen

Und so wird’s gemacht:

 Die Zubereitung für den Teig findet ihr hier (ist die gleiche, wie bei den kleinen Butterbrioche)!

Wenn der Teig zubereitet ist, gibt es zwei Möglichkeiten:

Über Nacht: Den fertigen Teig in eine größere Schüssel geben, abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. In der Früh den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Mit einem Tuch abdecken und 30-40 Minuten aufgehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 160°C aufheizen. Bevor der Butterbrioche Toast in den Backofen darf, die Oberfläche noch mit einem versprudelten Eidotter bestreichen. In den Backofen auf die mittlere Schiene stellen und dort für ca. 30-35 Minuten backen. Falls euch die Oberfläche zu schnell zu dunkel werden sollte, einfach ein Stück Alufolie drüber legen. Zur Sicherheit könnt ihr auch die Stäbchenprobe machen, um sicher zu gehen, dass der Toast durchgebacken ist.

Den fertigen Butterbrioche aus der Form und Backpapier nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zuletzt aufschneiden (unbedingt auskühlen lassen, sonst geht’s euch wie mir und der Butterbrioche Toast drückt sich zusammen und wirkt speckig 🙂 ) und genießen! 🙂

süßer toastTeig wird gleich verarbeitet: Den fertigen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Abdecken und für 30 Minuten aufgehen lassen. Die weitere Vorgehensweise ist die selbe wie oben!

Ich wünsch euch einen wunderschönen guten Morgen meine Lieben! Eure Julie


Der letzte Teil des Striezel-Experiments! :-)

Ich hoffe ihr habt noch nicht zuviel von Striezeln? Ich hab nämlich heute noch einen für euch 🙂 Den Letzten meines Experiments. Daher gibt es heute noch ein Rezept für einen klassischen Striezel. Wundert euch nicht, ich habe keinen großen Striezel geflochten, sondern 3 kleinere Kränze/Knöpfe gebacken, da sie so leichter zum Verteilen sind,- für meine Tester 🙂

imageKlassischer Striezel

Zutaten

500 g glattes Mehl, 100 g Staubzucker, 200 ml lauwarme Milch, 25 g frische Germ, 100 g Butter, 1 Prise Salz, 3 Eidotter, 1 Ei, 2 TL Zitronenschale, 1 Ei zum Bestreichen und Hagelzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:

Zuerst müssen wir ein Dampfl zubereiten, welches wie folgt gemacht wird: Ihr löst die Germ in der Hälfte der lauwarmen Milch auf und rührt etwas vom abgewogenen Mehl dazu, so dass ein dickflüssiger Teig ensteht. Diesen jetzt noch ordentlich mit Mehl bestauben (auch vom abgewogenen wegnehmen) und zugedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die restliche Milch zusammen mit dem Zucker, der Butter und dem Salz in einem kleinen Topf erwärmen, so dass sich alles Zutaten auflösen, aber nicht aufkochen!

In einer kleinen Schüssel das Ei, die Eidotter, den Vanillezucker und die Zitronenschale miteinander versprudeln. Dann alles mit dem Dampfl vermischen,- auch das restliche Mehl dazugeben und gut verkneten! Dann darf sich der Teig zugedeckt an einem warmen Ort für 45 Minuten ausruhen!

Nach dem der Teig sich ausgerastet hat, geht’s ans Striezel flechten! Den Striezel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zugedeckt nochmal 20-30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen das Backrohr auf 160°C vorheizen. Wie beim Brot backen wird auch hier ein mit Wasser benetztes Blech oder Gefäß mit erhitzt, so dass Dampf ensteht.

Bevor der Striezel ins Rohr darf, wird noch ein Ei versprudelt, der Striezel damit bestrichen und mit Hagelzucker bestreut. Ab ins Backrohr und dort darf der Striezel für ca. 45 Minuten bleiben, bis er goldbraun gebacken ist.

Herausnehmen, auskühlen lassen und genießen! 🙂

Ich hoffe, es war bei meinen Experimenten zum Thema Osterstriezeln für jeden von euch was dabei?! Viel Spaß und gutes Gelingen! Eure Julie


Steirische Ostergrüße!

Meine Lieben heute geht es natürlich österlich weiter! Heute hab ich ein steirisches Osterrezept, welches ich für euch ausprobiert habe. Mein Resultat: eine sehr flaumige Kernölpinze, die nicht sehr süß ist und auch pikant verschmaust werden kann. Vielleicht mit einem Osterschinken, Kren und Ei? Probiert es aus und entscheidet selbst! 🙂

image

Kernölpinze

Zutaten für ca. 6 Stück:

250 ml lauwarme Milch, 500 g glattes Weizenmehl, 7 g Salz, 60 g Honig, 80 g weiche Butter, 4 Eidotter, 25 g Kürbiskernöl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Hand- voll Mandelblättchen zum Bestreuen

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten in der Küchenmaschine zuerst 3 Min. langsam und dann 7 Min. etwas schneller zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teig für eine halbe Stunde zugedeckt gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben und zugedeckt nochmals 15 Min. rasten lassen. Dann den Teig in Stücke von etwa 170 g teilen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, die Oberfläche leicht befeuchten, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten aufgehen lassen.

Das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß (oder ein Blech) mit Wasser mit in den Backofen stellen, da die Pinzen mit viel Dampf gebacken werden müssen.

Bevor die Pinzen ins Backrohr dürfen, werden sie noch mit einem aufgeschlagenem Ei bestrichen und mit der Schere 3x eingeschnitten, um das typische Pinzenmuster zu bekommen und mit Mandelblättchen bestreut. Und jetzt geht’s ab ins Backrohr! Die Pinzen brauchen bei 180°C, auf der mittleren Schiene, ca. 15-20 Minuten. Wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben, sind sie fertig!

Gutes Gelingen! Eure Julie

 

P.S.: Wundert euch nicht, ich hab meine Pinzen unabsichtlich 4x eingeschnitten :-