Neues Grillzubehör Part 2!

Sobald die warmen Tage in Österreich Einzug halten (mittlerweile sind wir ja schon bei den heißen Tagen angekommen) wird bei uns der Griller aktiviert. Ein gutes Stück Fleisch vom Holzkohlegrill – das kann schon was. Unser diesjähriges „Sommer-Garten-Projekt“ ist sogar (ein kleiner Traum wird wahr) eine kleine Outdoor-Küche zu bauen. Wir sind schon gut unterwegs … mal schauen, ob ich sie heuer noch einweihen kann 🙂 Und was ist eine gute Grillerei ohne Kräuterbutter, Saucen & Co.?! Ich bin ja ein großer Saucen Fan,- meine Liebe zu den Stonewall Kitchen Saucen kennt ihr ja schon. Und eine dieser Saucen hat mich dieses Mal zu einer fruchtig pikanten BBQ Sauce inspiriert! Ausprobiert und für köstlich befunden wurde eine BBQ Sauce mit Pfirsich & Whiskey.

BBQ Sauce mit Pfirsich & Whiskey

BBQ Sauce mit Pfirsich & Whiskey

Zutaten für ca. 3 Flaschen à 200 ml:

7 Pfirsiche, 1 Zwiebel, 1 große Knoblauchzehe, 200 g Ketchup, 1 EL Worchestersauce, 40 ml Irish Whiskey, 1 TL Rauchsalz, Pfeffer aus der Mühle, 2 EL brauner Zucker, 1 Prise Zimt, 1 TL Smoked Paprika, Saft einer 1/2 Zitrone

Und so wird’s gemacht:

Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Pfirsiche waschen, entkernen und in Spalten schneiden (Schale bleibt dran).

In einem Topf Zwiebel mit Zucker karamellisieren und mit Whiskey ablöschen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und bei mittlerer Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Eventuell Deckel drauf geben, falls es zu stark spritzt.

Wenn das Gemüse und Obst weich ist, könnt ihr die Sauce pürieren. Danach eventuell mit Rauchsalz & Pfeffer abschmecken,- wenn nötig. Falls die Sauce noch zu flüssig ist, einfach noch weiter köcheln lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat! Nicht aufs Umrühren vergessen!

Die Sauce heiß in Flaschen abfüllen und für 10-15 Min. auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. Gekühlt hält sich die Sauce ca. 3-4 Wochen im Kühlschrank.

Lasst die Grillspiele beginnen! 🙂 Eure Julie

P.S.: Ihr braucht noch mehr Inspirationen für die nächste Grillerei?! Dann schaut euch doch mal die Cafe de Paris Butter oder das gschmackiges Zaalouk an!


Ice Ice Baby … ähh Tea! :-)

Letztes Wochenende haben diejenigen, die mir auf Instagram folgen schon gesehen, es gab endlich wieder mal selbstgemachten Eistee! Es war ein herrliches Wochenende! Es war schön, es war sonnig, es war heiß und ich hatte endlich mal ein Wochenende frei! Und da ich ein paar Eistee Varianten zubereitet hab, hab ich die Chance auch gleich genutzt, um neue Fotos zu schießen! Denn in meinem Rezepte Archiv hier auf Julie’s KochArt gibt es schon so viele Rezepte, die ja fast irgendwie in Vergessenheit geraten. Darum hab ich beschlossen, wenn es die Zeit zulässt, meine alten Beiträge zu überarbeiten, neue Fotos zu machen (da ich brav mit meiner Kamera übe! 🙂 ) und teilweise hab ich Rezepte sogar verbessert! 🙂 Den Originaltext hab ich aber unten stehen lassen, da ich es fast schade finde, meine Gedanken, die ich damals dazu hatte zu löschen! Ist das ok für euch?

Draußen scheint die Sonne und der Sommer scheint langsam in die Gänge zu kommen … was gibt’s da Schöneres als sich einen gut gekühlten Drink auf der Terrasse, im Garten, am Balkon … einfach nur draußen zu gönnen?! Ich bin ja in der Herbst- und Winterzeit eine Tee-Trinkerin. Sobald es aber wärmer wird, wird auch mein Teekonsum ein bisschen weniger. Dann kann es schon mal passieren, dass noch einiges an Tee „offen“ ist. Tja und bis wieder die Teezeit beginnt, verlieren sie doch ein bisschen an Aroma, auch wenn sie gut verschlossen in meiner Teedose ihre Sommerpause verbringen dürfen. Daher gibt es bei mir im Sommer auch hin und wieder einen selbstgemachten Eistee, in den verschiedensten Variationen,- was halt noch so an Tee da ist! 🙂

– Juni 2015 –

Beeren Eistee

Wildberry Ice Tea

Homemade Ice Tea

Zutaten:

Tee: Schwarztee, Grüntee, Wildkirsche, Kräutertee,- einfach das was das Herz begehrt 🙂

Süße: Agavensirup, Birkenzucker, manchmal auch Süßstoff (dann ist er auch für Diabetiker geeignet), Honig, Pfefferminz Sirup, Rosmarin Sirup, Ingwer-Zitronen Sirup

Zubehör: viele Eiswürfel, Zitronen, Orangen, Limetten, Minze, Rosmarin, Zitronenmelisse, Ingwer, Beeren … was euer Herz begehrt!

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Classic Ice Tea

Und so bereite ich meinen Eistee zu:

Tee ganz normal zubereiten. Der einzige Unterschied ist, dass ich wenn Eistee daraus mache, 1-2 Teebeuteln bzw. bei offenem Tee 1-2 EL mehr dazu gebe, dass er geschmacklich ein bisschen intensiver wird.

Je nach Teesorte ziehen lassen. Dann Teebeuteln/Teesieb herausnehmen, nach Wunsch süßen und z.B. Zitronen- bzw. Orangensaft dazugeben. Auskühlen lassen und dann ab damit in den Kühlschrank zum Kühlen!

Wenn der Tee schön kalt ist, kann er serviert werden. Eiswürfel in ein Glas geben, mit 2/3 Tee und 1/3 Wasser (da der Tee ja intensiver ist und man so mehr davon hat) oder je nach Sorte auch mit 1/3 Soda aufgießen, Zitronenscheibe und z.B. einen Minzezweig dazu, Strohhalm hineinstecken, hinsetzen, Sonnenbrille auf, zurücklehnen und … GENIESSEN! 🙂

green ice tea

Green Peppermint Betty

Hier meine TOP 4!

Classic Ice Tea: Schwarztee, gesüßt mit Agavensirup oder Süßstoff, Limettensaft, serviert mit Eiswürfel, einer Zitronen- oder Orangenscheibe, wer will Minzezweig,  2/3 Tee, 1/3 Wasser

Green Peppermint Betty: Grüner Tee, gesüßt mit Pfefferminzsirup, Zitronensaft, serviert mit Eiswürfeln, Zitronenscheibe & Minzezweig, 2/3 Tee – 1/3 Wasser.

Wildberry Ice Tea: Waldbeer Tee & Wildkirsch Tee gemischt, gesüßt mit Agavensirup, serviert mit Eiswürfel und einer Orangenscheibe, Brombeeren & Minzezweig. Diesen Tee hab ich nicht mit Wasser verdünnt, da der Beerengeschmeck umso besser wird, desto intensiver der Tee ist!

Rosmarie Ice Tea: Kräutertee, gesüßt mit dem Rosmarinsirup „Rosmarie“, in den lauwarmen Tee ein paar Zitronen und Limettenscheiben dazugeben und durchziehen bzw. auskühlen lassen. Serviert mit Eiswürfel, einer Zitronen- oder Limettenscheibe, einen Zweig frischen Rosmarin,- diese Variante mische ich gerne mit 2/3 Tee und 1/3 Soda! (das Foto folgt noch 🙂 )

Probiert euch durch und viel Spaß! Erfrischende Grüße, eure Julie


Neues Grillzubehör Part 1!

Sommerzeit ist Grillzeit! Und ich gestehe, ich bin ein Saucen-Tiger. Warum ich die BBQ Sauce nicht schon früher selbstgemacht hab, frag ich mich noch immer! 🙂 Aber nicht nur zum Grillen ist sie ein toller Begleiter, auch mit einem gschmackigen Pulled Pork Burger harmoniert sie super! Da schulde ich euch auch noch immer ein Rezept … aber es kommt ganz bald! Ich hab die nächsten paar Wochen ein paar Dinge nach hinten verschoben und andere wieder nach vor. Denn der Sommer ist jetzt, die Marillen Saison endet schon (darum gleich das Marillenchutney Rezept am Montag), die Paradeiser erröten schon … ich hab so einiges für euch in nächster Zeit! Viel neues, altes überarbeitet und neu fotografiert … es gibt also viel zu lesen für euch! 🙂 So und jetzt ab in die Küche mit euch!

Julie’s BBQ Sauce mit Whiskey & Cola

Zutaten für ca. 200-230 ml:

2 EL Tomatenmark, 1 EL Ketchup, 2 EL Worchestersauce, 3 EL dunkler Balsamico, Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Chiliflocken (optional), 3 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 60 g Rohrzucker, 80 ml Whiskey, 20 ml Cola, 1 TL Rauchsalz, 50 ml Wasser, Rauchsalz zum abschmecken

Und so schnell geht’s:

Als erstes benötigt ihr eine kleine Schüssel. In dieser vermischt ihr folgende Zutaten: Tomatenmark, Ketchup, Worchestersauce, Pfeffer, Chiliflocken und Knoblauch. Den Knoblauch schälen und durch die Knobipresse drücken. Gut miteinander vermischen und beiseite stellen.

Die restlichen Zutaten herrichten,- abwiegen und abmessen!

In einem Topf die Zwiebel mit dem Zucker karamellisieren. Das dauert ca. 2-3 Minuten. Dann mit Whiskey ablöschen und Balsamico, Cola & Wasser aufgießen.

Als nächstes kommt die „Ketchupmischung“ und das Rauchsalz dazu. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Topf weg von der Hitze nehmen und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Danach nochmals aufkochen und wieder bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Bei mir hat es ca. 5-7 Minuten gedauert, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hatte!

Die heiße Sauce in saubere & sterile Flaschen (oder Gläser) füllen. Auf den Kopf stellen und in dieser Position 10-15 Min. auskühlen lassen. Dann umdrehen und vollständig auskühlen lassen, bevor die Sauce in den Kühlschrank wandert. Dort haltet sie sich ca. 4 Wochen.

Ihr wollt gleich ein bisschen mehr einkochen und habt aber nicht so viel Platz im Kühlschrank? Dann lasst den Schritt mit dem „auf den Kopf stellen“ weg und sterilisiert die Flaschen im Backofen. Dann könnt ihr sie z.B. im Keller oder in der Speis lagern. Wie das geht, könnt ihr hier (im Rezept vom Kürbis-Chutney) nachlesen.

Braucht ihr noch mehr Grillzubehör? Wie wäre es dann z.B. mit einer Knoblauchbutter und als Alternative zu Brot mit Maisbrotmuffins als Beilage 🙂

Ich wünsch euch viel Spaß damit & lasst mich wissen, wie sie euch schmeckt! Eure Julie