Safranhuhn mit Linsenreis & einer Prise Marrakesch!

Wie der Blogtitel schon sagt,- heute ist eine Prise Marrakesch im Spiel! Brathendl geht eigentlich immer, aber dieses Mal musste ein bisschen Abwechslung her! 🙂

Safranhuhn mit Linsenreis

Zutaten für 2 Personen:

Safranhuhn:

  • 2 kleine Jungzwiebel – in feine Streifen schneiden
  • 1 kleine Knoblauchzehe – schälen & fein hacken
  • 1 dünner Stangensellerie – waschen, putzen & in dünne Scheiben schneiden
  • 1 kleine Karotte – schälen & klein würfelig schneiden
  • 100 g Sellerie – putzen & klein würfelig schneiden
  • 1/2 EL Olivenöl
  • 2 größere Hühnerkeulen
  • 1 Msp. Safran
  • 1 TL Koriander
  • 1 Msp. Paprikapulver edelsüß
  • 1 kleine Zimtstange
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 1 EL Agavensirup
  • 80 ml Weißwein
  • 1/2 Bio Zitrone – Schale abreiben & Zitronen auspressen
  • 200 ml Hühnersuppe
  • 6 frische Marillen – waschen, halbieren & entkernen (oder auch getrocknete – dann 3-4 Stück)
  • 4 getrocknete Datteln – klein schneiden
  • Salz & Pfeffer

Linsenreis: 4-5 EL braune Linsen (gegart aus der Dose), 1/4 Zwiebel, 1 kleine Lorbeerblatt, 120 g Langkornreis, Salz

Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen. Öl in einer Pfanne (die geeignet ist für’s Rohr) erhitzen. Die Hühnerkeulen von beiden Seiten scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Zwiebel, Knoblauch und das restliche Gemüse in die Pfanne geben und im Bratenrückstand anschwitzen. Die Gewürze, wie auch den Agavensirup dazu geben und kurz mit rösten. Mit Weißwein ablöschen und 2-3 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kommt die Hühnersuppe, die Zitronenschale und der Zitronensaft dazu. Gut vermischen. Die Hühnerkeulen in die Sauce legen, Marillen und Datteln dazu geben. Entweder Deckel drauf oder einfach mit Alufolie abdecken. Danach geht’s auch schon ins Backrohr!

Nach ca. 40 Minuten die Alufolie entfernen und für weitere 20 Minuten im Backrohr braten. Ihr solltet trotzdem ab und zu nach dem Huhn schauen, damit die Haut nicht zu dunkel wird.

In den letzten 20 Minuten könnt ihr euch auch schon um den Linsenreis kümmern. Ich hab dafür einen 10-Minuten-Reis verwendet – ansonsten den Reis schon früher kochen.

Ins Reiswasser darf ein kleines Lorbeerblatt, ein Stück Zwiebel und Salz. Aufkochen lassen, Reis hineingeben, einmal gut umrühren, Deckel drauf, Temperatur zurückdrehen und köcheln lassen (wie gesagt, bei mir in etwa 10 Minuten. Die Marke sag ich euch jetzt nicht, da ich den Beitrag sonst als Werbung markieren muss…). Den fertigen Reis durch ein Sieb abgießen, Lorbeerblatt entfernen und die Linsen untermischen. Warm halten.

Das fertig gebratene Huhn mit einer Prise Marrakesch aus dem Backrohr holen und mit dem Linsenreis anrichten … und dann nur noch aufessen! 🙂

Lasst es euch schmecken! Eure Julie

 


*** Türchen Nr. 13 ***

Es ist der Tag der Lichterkönigin. An diesem Tag finden überall in Schweden, am Lucia-Morgen, leuchtende Luciaumzüge statt. Mit dem Luciafest soll Freude und Helligkeit in die dunklen Tage des ausklingenden Jahres gebracht werden! Und da diese Umzüge meistens am Morgen stattfinden, gibt es den Brauch, dass die Lucia nach dem Gesang ein traditionelles Frühstück mit Luciabrötchen, Pfefferkuchen und Glögg serviert. Und um an dieser Tradition fest zu halten, habe ich heute frische Luciabrötchen für euch. An alle Schweden unter auch,- ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich ein typisch schwedisches Rezept ist,- daher seid mir bitte nicht böse, ich habe mein bestes gegeben! 🙂

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Luciabrötchen

Zutaten für ca. 8 Stück:

Teig: 425 g glattes Mehl, 2 Säckchen Safran, 75 g weiche Butter, 1 Prise Salz,     1 Pkg./7 g Trockengerm (oder 25 g frische Germ), 60 g Zucker, 1 Vanillezucker, 250 ml Milch, 50 g gestiftelte Mandeln

Sonst noch: 1-2 EL getrocknete Cranberrys (original Rosinen), 1 Eidotter zum Bestreichen

Und so wird’s gemacht:

Die Milch muss lauwarm sein. Jeweils 125 ml in ein Schüsserl geben. Einmal darin den Safran verrühren und im anderen Teil die Germ (Hefe) auflösen.

Und dann dürfen auch schon alle Zutaten zusammen in die Küchenmaschine. Die Prise Salz und die gestiftelten Mandeln erst zum Schluss dazugeben. So lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst.

Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort, ohne Zugluft 60-90 Min. aufgehen lassen.

Nach dem Rasten wird der Teig noch einmal durch geknetet. Den Teig in acht Stücke Teilen und zu Rollen formen. Luciabrötchen haben die Form von einem S, wobei die Enden jeweils, wie eine Schnecke eingerollt werden. Die Luciabrötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, mit einem Geschirrtuch abdecken und rasten lassen, während das Backrohr aufheizt!

Das Backrohr auf 170°C vorheizen, die Lucias dürfen noch ein bisschen rasten. Ist die Temperatur erreicht, werden die Luciabrötchen noch mit einem versprudeltem Eidotter bestrichen und in die Mulden jeweils eine getrocknete Cranberry gedrückt. In Schweden werden sie original mit Rosinen gemacht, da ich aber nicht so ein Rosinen Fan bin, hab ich auf Cranberrys umdisponiert 🙂

Ab damit ins Backrohr! Dort bleiben sie für ca. 20-25 Minuten, bis sie goldbraun gebacken sind. Blech aus dem Backrohr holen und die Luciabrötchen am Blech auskühlen lassen!

Ich wünsch euch allen einen schönen Lucia Tag! 🙂 Eure Julie