Frisch gebackenes Walnussbrot!

Am Wochenende, wenn ich frei hab, ist bei mir immer alles ein bisschen entspannter. Aber ich glaub, da geht es euch genauso oder? Man kann endlich mal ausschlafen (wenn es uns unser Kater gestattet), in Ruhe frühstücken (ohne gehetzt zu wirken) und wenn keine Einladung am Kalender steht, einfach mal in den Tag leben und schauen, was der so bringt! 🙂 Ihr werdet jetzt lachen, aber ich verbring so einen entspannten Tag meistens und gerne in der Küche. Da entstehen bei mir die tollsten Sachen, da ich mir einfach die Zeit nehme, die ich brauch und nicht unter Zeitdruck steh, wie – dann und dann muss ich fertig sein, weil ich entweder in die Arbeit muss oder wir wo eingeladen sind. Nicht umsonst heißt es „In der Ruhe liegt die Kraft!“. Ausprobiert und für gut befunden wurde dieses Mal bzw. wiedermal ein saftiges Walnussbrot!

brot mit walnüssen

Walnussbrot

Zutaten für ein großes Brot:

150 g ganze Walnüsse, 500 g Joghurt 3,6%, 1 gehäuften TL Zucker, 1 Würfel frische Germ, 300 g Roggenmehl, 300 g Dinkelmehl, 2 TL Salz, 100 ml lauwarmes Wasser, 1 EL Olivenöl, Mehl zum Arbeiten

Und so wird’s nussig:

Walnüsse grob hacken. Die frische Germ in einem Schüsserl zerbröseln und mit 1 gehäuften TL Zucker und 100 ml lauwarmen Wasser vermischen und so lange rühren, bis sich die Germ vollständig aufgelöst hat.

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben, das Germwasser dazugeben und die Küchenmaschine arbeiten lassen (Knethaken verwenden). Nicht erschrecken, das wird ein ziemlich patziger Teig. Den Teig mit Mehl bestauben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für ca. 1 Stunde aufgehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche und mit bemehlten Händen durchkneten und zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen (oder in eine runde feuerfeste Pfanne – so wie ich). Die Oberfläche mit einem Messer einschneiden – Muster nach Wunsch – abdecken und währenddessen der Teig nochmal rasten darf, das Backrohr aufheizen.

Das Backrohr auf 220°C (Heißluft) aufheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser ins Backrohr stellen, damit sich Dampf entwickeln kann.

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Hat das Backrohr die Temperatur erreicht, darf das Brot hinein. Nach den ersten 15-20 Min. wird die Temperatur auf 200°C reduziert und das Gefäß in dem das Wasser war, entfernen. Bei 200°C weitere 35-40 Min. backen, bis das Brot eine schöne goldbraune Farbe hat. Wenn ihr euch nicht sicher sein solltet, ob das Brot fertig gebacken ist, dann klopft ihr auf die Unterseite vom Brot, wie an eine Tür und wenn das Klopfen hohl klingt, ist das Brot fertig.

nussbrot

 

Das fertig gebackene Brot auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, bevor ihr es anschneidet!

Gutes Gelingen und nicht vergessen: In der Ruhe liegt die Kraft! 🙂 Eure Julie


Schnelle Frühstücksweckerl

Guten Morgen meine Lieben! Am Wochenende gab’s zum verspäteten Geburtstagsfrühstück meiner besseren Hälfte frisch gebackene Brötchen. Eigentlich aus der Not heraus, denn geplant hatte ich eine süßes Frühstück, doch das Geburtstagskind hat sich dann doch umentschieden. „Jetzt hamma den Salat“ hätte meine Omi früher gesagt 🙂 Aber da bei mir ja Zutaten wie Mehl, Zucker ect. fast immer vorrätig sind, war das Gott sei Dank ja kein Problem. Die einzige fehlende Zutat war die frische Germ. Da es aber schnell gehen sollte, d.h. kein langes Teig aufgehen lassen, hab ich mich für einen Teig mit Natron entschieden. Die Inspiration für diese schnellen Frühstücksweckerln hab ich aus dem neuen Jamie Oliver Kochbuch „Superfood“.

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Frühstücksweckerl

Zutaten für 4 große Weckerl:

200 g Dinkelmehl, 50 g Weizenmehl (Type 550), 100 g Roggenmehl, 30 g Haferflocken, 30 g Sonnenblumenkerne, 300 ml Buttermilch, 1 TL Natron, 1-2 TL Fleur de Sel (oder Meersalz), 1 Ei, Mehl zum Arbeiten

Und so schnell geht’s:

Backrohr auf 190°C vorheizen!

Zuerst werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt. In einer kleinen Schüssel die Buttermilch und das Ei versprudeln und danach zu den trockenen Zutaten geben.

Ich hab wieder mal meine KitchenAid arbeiten lassen. Den Teig gut verkneten,- ca. 5 Minuten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche und mit bemehlten Händen, da der Teig eher patzig ist, nochmals durchkneten und in 4 Stücke teilen und in Kugeln formen.

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Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und die Kugeln leicht flachdrücken, mit Mehl bestauben und einschneiden. Und schon dürfen sie ins Backrohr! Dort bleiben sie für ca. 35 Minuten. Wenn die Frühstücksweckerl eine schöne Kruste haben und hohl klingen,- das hört man, wenn man auf die Unterseite klopft,- dann sind sie fertig!

Ein bisschen auskühlen lassen und genießen! Eure Julie


roggenbrot pur mit sauerteig

Endlich wiedermal frisch gebackenes Brot!

In letzter Zeit komm ich viel zu selten dazu, selber Brot zu backen … doch dieses Wochenende war endlich wieder mal Zeit und dieses tolle Roggenbrot ist auch schnell gemacht. Man muss zwar am Vorabend 5 Minuten Arbeit investieren, aber was sind 5 Minuten? 🙂 Ich hab mich dieses Mal für ein Roggenbrot entschieden, da ich nebenbei auch zum ersten Mal eine Rehpastete im Glas bzw. Rehstreichwurst ausprobiert habe. Und was passt da besser dazu, als ein frisches, dunkles und krosses Roggenbrot! 🙂

Roggenbrot

Zutaten für 1 Brot:

Vorteig: 100 g Roggenmehl (Type 1150), 75 g flüssigen Natursauerteig (gibt es auch schon im Beutel zum Kaufen), 100 ml Wasser

Brotteig: 35 g frische Germ, 350 ml lauwarmes Wasser, 500 g Roggenmehl (Type 1150), 2 EL Salz, Mehl zum Ausarbeiten

Und so wird’s gemacht:

Ab Vorabend die Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel gut miteinander vermischen und am besten mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken. Bei Zimmertemperatur ca. 12 Stunden reifen lassen.

Am nächsten Tag geht’s dann an den Brotteig. Dafür die frische Germ in lauwarmen Wasser (350 ml) auflösen. Mehl, Germwasser und Vorteig in eine Rührschüssel geben und alles miteinander verkneten. Ich hab das meiner KitchenAid überlassen, da der Teig ca. 10 Min. geknetet werden soll. Und von Hand 10 Min. kneten kann ganz schön anstrengend werden 🙂 Die Hälfte der Zeit soll langsam geknetet werden und dann schnell. In der Halbzeit kommt dann noch das Salz zum Teig dazu!

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort 30-45 Min. gehen lassen. Lasst euch nicht abschrecken, Roggenteig ist sehr klebrig, bitte kein zusätzliches Mehl dazugeben!

Nach der ersten Rastung wird ein paar Mal „rund gewirkt“ – gefalten. Wie das funktioniert, könnt ihr euch am Foto unten anschauen. Zuletzt einen schönen Laib formen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

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Nach der zweiten Rastung nochmal rund wirken und einen ovalen Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, abdecken und rasten lassen. Inzwischen das Backrohr auf 240°C aufheizen und ein mit Wasser benetztes Backblech mit ins Rohr schieben.

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Wenn die Temperatur erreicht ist, das „Wasserblech“ herausnehmen und das Blech mit unserem Brot ins Backrohr schieben. Die ersten 10 Minuten belassen wir es bei den 240°C, dann wird auf 220°C reduziert und weitere 35 Minuten gebacken. Das Roggenbrot darf ruhig eine dunkle Kruste bekommen, umso besser schmeckt es dann.

Das fertige Brot aus dem Backrohr nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen,- auch wenn man sehr widerstehen muss, es nicht gleich anzuschneiden! 🙂 Aber es lohnt sich!

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Ich hab das Roggenbrot fürs Abendessen gebacken, da ich auch eine Rehpastete im Glas/Streichwurst ausprobiert hab und die Kombi war ein Traum! 🙂 Das Rezept für die Rehpastete im Glas folgt auch in den nächsten Tagen, versprochen 🙂

Krosse Brotgrüße, eure Julie 🙂