Fine Dining @ Home! Paillard vom Rind mit Rucola-Ceasar-Salat & Bratkartofferl

Ich glaub mittlerweile ist es schon zwei Jahre her, dass wir in der Steiermark (Hotel nenn ich jetzt mal nicht, sonst muss ich wieder alles als Werbung kennzeichnen…) wellnessen waren. Jeden Abend gab’s ein spitzenmäßiges 5-Gänge-Menü – herrlich sag ich euch! Eine Vorspeise hat es uns aber so angetan, dass ich es zuhause als Hauptspeise nachgekocht hab. Mein strenger Testesser (meine bessere Hälfte) war äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. 🙂

 

Paillard vom Rind: (Zutaten für 2 Portionen)
2 dünne Scheiben Rostbraten/Beiried, Öl für die Pfanne, Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Die Beiriedscheiben ganz dünn klopfen. Am besten geht das, wenn ihr das Fleisch zwischen zwei Frischhaltebeuteln legt und dann mit der glatten Seite des Fleischhammers klopft (auf den Fotos unten, hab ich es probiert für euch festzuhalten 🙂 ).

Die dünn geklopften Beiriedscheiben mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Pfanne (besser NICHT beschichtet) erhitzen. Öl in die Pfanne gießen und warten bis es schön heiß ist. Dann das Fleisch einlegen und von beiden Seiten scharf anbraten. Das Ganze dauert nicht mal 5 Minuten, daher erst das Fleisch anbraten, wenn ihr die restlichen Komponenten fertig habt! Dann kann das Paillard auch schon gefüllt werden.

Schnelle Sauce (falls benötigt):
1 kleiner Zwiebel, 1 EL Butter, 1 TL Tomatenmark, 50 ml Weißwein, 250 ml Kalbs-oder Rindsfond, Salz, Pfeffer, 1 TL guter dunkler Balsamico

Zubereitung:
Den Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. Die Butter zerlassen und den Zwiebel darin hellbraun anrösten. Tomatenmark dazu geben, verrühren und kurz mitrösten. Mit Weißwein ablöschen. Den Wein fast vollständig verkochen lassen. Mit dem Kalbs-oder Rindsfond aufgießen und solange köcheln lassen, damit die Sauce gut einreduzieren kann. Zum Abschluss mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken. Beiseite stellen bzw. warm halten.

 

Schnelles Ceasar Dressing: (Zutaten für 3-4 Portionen)
3 Sardellenfilets, 1 Knoblauchzehe (geschält & gehackt), 55 g frisch & fein geriebener Parmesan, 4 EL Creme fraiche, Saft einer 1/2 Zitrone, ca. 4 EL gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 Spritzer Worchestersauce, 1 EL neutrales Öl, 2 EL Sauerrahm

Zubereitung:
Die Sardellenfilets mit dem Knoblauch, 1 EL neutralen Öl und 2 EL Creme fraiche (von der oben angegebenen Menge abziehen) pürieren. Als nächstes alle restlichen Zutaten und die pürierte Masse in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

 

Salatzubehör:
2-3 Hände Rucola, 1/2 roter Zwiebel (fein würfelig geschnitten), 2 altbackene Toastscheiben – entrindet als Croutons (entweder im Backofen toasten oder in der Pfanne mit ganz wenig Olivenöl!) und ein paar Cocktailtomaten für die Garnierung

Beilage: Bratkartoffeln – im Airfryer zubereitet

Und so wird angerichtet:

Den Rucola und die Zwiebelwürferln mit dem Ceasar Dressing & Croutons vermischen. Das fertig gebratene Paillard damit belegen und einrollen. Mit Bratkartoffeln & Sauce servieren und wer möchte mit Cocktailtomaten garnieren.

 

Lasst es euch schmecken! Eure Julie

 


Dinkel Tortillas mit gegrilltem grünen Spargel & Steakstreifen

Ich muss euch gestehen, in letzter Zeit fehlt mir einfach die Muse um Blogbeiträge zu schreiben. Ich verbinde jedes Rezept gern mit einer kleinen Geschichte oder auch wie es zu dem Rezept gekommen ist … doch derzeit starre ich mehr auf den leeren Bildschirm, als dass sich was tut. Daher mach ich es heute einfach mal so:

Freier Tag 🙂 Sonnenschein 🙂 Schwester auf Besuch 🙂 Lunch 🙂 Relaxing 🙂

Dinkel Tortillas mit gegrilltem grünen Spargel & Steakstreifen

Zutaten für 2 Personen:

Tortillas: 80 g Dinkelmehl, 1/2 TL Backpulver, 50 ml Wasser, 1 Prise Salz

1 Bund grüner Spargel, 1 Rumpsteak, 6 Blatt Salat (von Salatherzen), 8-10 Cocktailtomaten,
1 kleiner Jungzwiebel, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Joghurtsauce: 3 gehäufter EL griechisches Joghurt, 1 Schuss Wasser, 1 Schuss Condimento bianco, 1 Schuss Olivenöl, Salz, Pfeffer, bisschen Limettensaft, 1/2 TL Chilisauce

Und so geht’s:

Für die Joghurtsauce alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Das Rumpsteak zu putzen und in Streifen schneiden. Salatblätter waschen und trocken tupfen.

Für den Tortilla Teig alle Zutaten miteinander vermischen und gut verkneten. Den Teig halbieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund und ca. 3-5 mm dünn ausrollen. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett backen. Dafür die Pfanne stark erhitzen, Fladen einlegen und auf der Unterseite bräunen, bis die Oberfläche Blasen wirft. Dann ist sie fertig. Über das Nudelholz legen – zum Auskühlen und eine schöne Rundung zum Füllen bekommt ihr auch.

Den grünen Spargel waschen, trocken tupfen, Strunk entfernen und dicke Stangen eventuell halbieren. In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Spargel daran anbraten. Nach ein paar Minuten die Tomaten dazu geben und mit einem Schuss Weißwein bzw. Wasser ablöschen und dünsten, bis der Spargel bissfest ist und das Wasser verdampft ist.

Die Steakstreifen in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Die Tortillas mit Salat, Spargel, Tomaten und Steakstreifen füllen und mit der Joghurtsauce garnieren.

Lasst es euch schmecken! Eure Julie


**The Autumn Burger**

Heute hab ich einen Restl Burger für euch! 🙂 Ich hab ihn „The Autumn Burger“ genannt, da er durch das Rotkraut und den Apfel ein bisschen den Herbst auf den Gaumen bringt. Meine bessere Hälfte und ich haben uns in letzter Zeit ein bisschen um unseren Tiefkühler gekümmert, da dieser schon ziemlich voll war. Gefunden haben wir zwei Burger Buns und etwas Rindsfaschiertes. Vom Vortag ist uns noch ein bisschen Rotkraut übrig geblieben. Wir haben uns angeschaut und das gleiche gedacht 🙂 Käse, Speck und Apfel waren auch verfügbar.

Herbstlicher Burger

The Autumn Burger

Zutaten für 2 Burger:

2 Burger Buns, 2-4 Scheiben würziger Käse, 200 g Rindsfaschiertes, ca. 1 EL Semmelbrösel, 4 Scheiben Speck, 1 Apfel, 2 TL Preiselbeer Gelee, 4-6 EL fertig gekochtes Rotkraut (übrig geblieben), Salz, Pfeffer, Öl

Und so schnell geht’s:

Rindsfaschiertes mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 1 EL Semmelbrösel dazu mischen. Laibchen formen und diese mit je 2 Speckscheiben umwickeln.

Burger Buns toasten. Apfel waschen in hauchdünne Scheiben schneiden und das Kerngehäuse heraus stechen. Rotkraut aufwärmen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Burger Fleischlaibchen darin von beiden Seiten braten. Wenn ihr die Fleischlaberl nicht „medium“ wollt, dann würde ich sie im Backofen noch ein paar Minuten bei 120°C rasten lassen. Die Apfelscheiben hab ich gleich in die Pfanne dazugelegt und mit angebraten.

Die Unterseite der Burger Buns mit Preiselbeer Gelee bestreichen. Je eine Scheibe Käse auf die Fleischlaberln legen und in der Pfanne schmelzen lassen (wenn ihr das Fleischlaberl noch in den Backofen gelegt habt, dann gleich den Käse drauf legen).

Herbst BurgerUnd dann heißt es nur noch Burger zusammenbauen! 🙂

  • Burger Bun Unterteil – mit Preiselbeer Gelee bestrichen
  • Fleischlaberl mit Käse
  • gebratene Apfelscheiben
  • Rotkraut
  • Burger Buns Oberteil

Es wurde geschmatzt und alles aufgegessen. Rotkraut im Burger – mmmhhhh! Ich wäre früher nie auf die Idee gekommen, Rotkraut in einem Burger zu verwenden. Aber aus Restln enstehen meistens die besten Gerichte! 🙂

Gutes Schmausen! Eure Julie