*** Türchen Nr. 5 ***

Heute beehren euch wieder mal meine zwei besten Freunde – Herr Kaffee & Fräulein Schokolade! Hinter dem 5. Türchen versteckt sich heute mein zweiter Versuch Pralinen zu machen. Es ist schon was dran, an dem Sprichwort „Übung macht den Meister“. Dieses Mal ging’s schon viel besser, auch das Temperieren der Schokolade hab ich schon ein bisschen besser hin bekommen, als bei den Mozart Pralinen 🙂 Aber wie auch für die Mozart Pralinen, plant euch auch hier mind. 2 Tage Zeit ein … in der Ruhe liegt die Kraft! 🙂

espresso PralinenEspresso Pralinen

Zutaten für ca. 64 Stück:

Ganache: 120 g Schlagobers, 85 g Espresso, 300 g weiße Schokolade (Callebaut)

Pralinen: runde Hohlkörper (64 Stück) aus Vollmilchschokolade, 1 Handvoll Vollmilchschokolade Drops (Callebaut) zum Verschließen, ca. 300 g Zartbitter Schoko (Callebaut) zum Tunken

Und so geht’s:

Für die Ganache die weiße Schokolade (Drops) in eine Schüssel geben. Schlagobers mit Kaffee aufkochen und über die Schokolade gießen. Mit einem Schneebesen gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Masse für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

pralinenDie Hohlkörper vorbereiten. Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen – mit der kleinsten und feinsten Lochtülle die es gibt 🙂 Die Hohlkörper mit der Ganache füllen und wieder in den Kühlschrank stellen. Am besten über Nacht, damit die Ganache gut anziehen kann.

Am nächsten Tag ca. 80-100 g Vollmilchschokolade schmelzen (max. 45°C) und die Pralinen verschließen/deckeln. Zum Anziehen in den Kühlschrank stellen.

Und jetzt geht’s ans Schokolade Temperieren. Die Zartbitterschokolade (ca. 250-300 g) über Wasserdampf auf max. 45°C erwärmen/schmelzen. Dann die Schüssel auf ein „kaltes Wasserbad“ setzen und auf ca. 25°C runter kühlen – durch ständiges Rühren,- am besten einen Teigschaber verwenden. Dann kommt die Schüssel wieder auf das „warme Wasserbad“. Jetzt die Zartbitterschokolade auf 30°C – max. 31°C erwärmen. Ist die Temperatur erreicht, weg von der Wärme nehmen und das Pralinen überziehen kann beginnen.

Die gefüllten Hohlkörper aus dem Kühlschrank holen und aus der Form lösen. Die Variante für die ihr keine Pralinengabel oder ähnliches braucht: einfach ein bisschen Schokolade auf die Handfläche geben. Dann eine Praline in die Hand nehmen und dann vorsichtig zwischen den Handflächen in der Schokolade wuzeln,- wie als würdet ihr ein Knödel formen. So bekommt die Praline auch eine schone Maserung und man muss sich nicht mit der Pralinengabel spielen. Die Praline auf ein Backpapier setzen und ein Stück verschieben,- so entstehen keine Fußerl!

Ich hab dieses Mal ein bisschen mit dem Pralinenwerkzeug geübt, daher ist die Oberfläche meiner Pralinen diesmal sehr glatt!

Die Pralinen trocknen lassen und bis zum Verschenken bzw. Vernaschen im Kühlschrank lagern! Dort halten sie euch ca. 2 Wochen!

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie


Mozart Pralinen

Mozartstadt Salzburg! Mozart Praline

Als ich mir meinen Koch- und Backplan für diese kulinarische Rundreise durch Österreich zusammen gestellt habe, war für mich gleich klar, dass ich für Salzburg Pralinen machen möchte! Schließlich hab ich im Pralinenkurs mit Christina Krug, der Inhaberin der Schnabulerie in Mödling, alles gelernt, was ich bisher falsch gemacht hab 🙂 Ich hab dieses Mal schon einiges besser hinbekommen, doch wenn man sich die Fotos genauer anschaut, dann merkt man, dass ich beim Temperieren der Schokolade einen Fehler gemacht habe … Dem Geschmack macht das aber Gott sei Dank nix aus und wie heißt es so schön – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Auftstehen, Krönchen richten und weiter üben! 🙂

Mozart PralinenDa ich keine klassische Mozartkugel machen wollte hab ich die typischen Zutaten, wie Nougat, Pistazien und Marzipan, einfach ein bisschen anders eingesetzt! Da ich nicht so ein großer Fan von Marzipan bin, hab ich dieses sogar durch Amaretto ersetzt. Ihr bekommt heute sozusagen eine Hommage an die Mozartkugel von mir.

Julie’s Mozart Pralinen

Zutaten für ca. 63 Stück:

120 g Schlagobers, 270 g Vollmilchschokolade (Callebaut), 90 g Nougat, 60 g Butter, 2 EL Amaretto, ca. 1/2 Pkg. gehackte Pistazien (ca. 12 g), ca. 100 g Zartbitterschokolade (Callebaut) zum Verschließen der Hohlkörper, ca. 300 g Zartbitterschokolade (Callebaut) zum Überziehen der Pralinen, 63 Stück Pralinenhohlkörper (Kugeln) aus Zartbitterschokolade

Und so wird’s gemacht:

Vorweg meine Lieben – für diese Pralinen müsst ihr zwei Tage einplanen!

Das Nougat mit der Butter in einer Schüssel über Wasserdampf schmelzen und gut verrühren. Die Vollmichschokolade Drops in eine Schüssel geben. Das Schlagobers aufkochen und gleich über die Schokolade leeren. Glatt rühren. Die Nougat-Butter-Masse und Amaretto in die Schokoladenmasse einrühren und auskühlen lassen – eventuell ein bisschen in den Kühlschrank stellen, dass die Ganache anziehen kann, dann geht das Füllen der Hohlkörper ein bisschen einfachen.

Während die Ganache auskühlt, die gehackten Pistazien in die Hohlkörper streuen.

pralinen hohlkörperDie Ganache in einen Spritzsack füllen – mit einer ganz kleinen Lochtülle – und die Hohlkörper bis zur Kante füllen. Über Nacht im Kühlschrank absteifen lassen.

Am nächsten Tag ca. 80-100 g Zartbitterschokolade schmelzen (max. 45°C) und die Pralinen verschließen/deckeln. Zum Anziehen in den Kühlschrank stellen.

Und jetzt geht’s ans Schokolade Temperieren. Die Zartbitterschokolade (ca. 250-300 g) über Wasserdampf auf max. 45°C erwärmen/schmelzen. Dann die Schüssel auf ein „kaltes Wasserbad“ setzen und auf ca. 25°C runter kühlen – durch ständiges Rühren,- am besten einen Teigschaber verwenden. Dann kommt die Schüssel wieder auf das „warme Wasserbad“. Jetzt die Zartbitterschokolade auf 30°C – max. 31°C erwärmen. Ist die Temperatur erreicht, weg von der Wärme nehmen und das Pralinen überziehen kann beginnen.

Die gefüllten Hohlkörper aus dem Kühlschrank holen und aus der Form lösen. Christina hat uns damals im Kurs eine coole Möglichkeit gezeigt, in der man keine Pralinengabel braucht.

Einfach ein bisschen Schokolade auf die Handfläche geben. Dann eine Praline in die Hand nehmen und dann vorsichtig zwischen den Handflächen in der Schokolade wuzeln,- wie als würdet ihr ein Knödel formen. So bekommt die Praline auch eine schone Maserung und man muss sich nicht mit der Pralinengabel spielen. Die Praline auf ein Backpapier setzen und ein Stück verschieben,- so entstehen keine Fußerl! Wer möchte jetzt mit gehackten Pistazien bestreuen.

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht! 🙂 Übersetzt: wenn die Pralinen glänzen, wenn sie getrocknet sind, dann habt ihr beim Temperieren der Schokolade alles richtig gemacht. Entsteht aber ein leichter „grauer“ Schleier (wie bei mir), dann heißt es weiter üben 🙂

Trocknen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Gekühlt sind die Pralinen 2-3 Wochen haltbar. Da die Pralinen aber im kalten Zustand den Geschmack verändern, empfehle ich euch sie cirka eine halbe Stunde bevor ihr sie „servieren“ wollt, aus dem Kühlschrank zu nehmen!

Wie gesagt, lasst euch nicht entmutigen, wenn euch beim ersten Mal nicht alles so gelingt, wie ihr wollt! Dem Geschmack macht es Gott sei Dank nichts aus! Und auch ich übe noch brav! 🙂

Eure Julie


Im Land der Kokosträume! Bounty Kugeln

Ich bin ja eigentlich nicht so die Kokos Liebhaberin, aber so ein Bounty ab und zu, das kann schon was oder? Und dann gab es auf Instagram plötzlich eine Bounty, Snickers und wie sie alle heißen Invasion, natürlich selbstgemacht. Da hab ich mir gedacht, das muss ich doch auch hinbekommen. Das „Grundgerüst“ war klar, also ab in die Küche zum Ausprobieren. Und was soll ich sagen, ausprobiert, gelungen & aufgegessen :-

Julie’s Bounty Kugeln

Zutaten für ca. 20 Stück:

170 g Kokosflocken, 200 ml ungezuckerte Kondensmilch , 2-3 EL Staubzucker, 200-300 g Vollmilch Kuvertüre

Ich hab mich für eine ungezuckerte Kondensmilch entschieden, da ich so selbst bestimmen kann, durch Beigabe von Zucker, wie süß die Bounty Kugerl werden sollen!

Und so einfach geht’s ins Land der Kokosträume:

Kokosflocken, Kondensmilch und Zucker zusammenmischen. Wer es von euch süßer haben möchte, gibt einfach mehr Zucker hinein!

Dann eine Form, Blech o.Ä. vorbereiten, welches euch in den Tiefkühler passt!

Die recht „gatschige“ Masse zuerst ein bisschen zusammen pressen und dann vorsichtig zu Kugeln formen. Diese auf ein Blech o.Ä. setzen und für 15-20 Minuten in den Tiefkühler stellen.

image

Die Kugeln aus dem Tiefkühler holen. Die Vollmilchkuvertüre über Wasserbad schmelzen und die Kugeln mit Hilfe einer Pralinengabel durch die Schokolade ziehen. Auf ein mit Backpapier belegte Blech setzen und so lange wiederholen, bis alle Bounty Kugeln ihren Schokoüberzug haben.

Wer von euch keine Pralinengabel hat, kann sich entweder mit zwei Gabeln helfen oder einen Zahnstocher vorsichtig in die Kugeln stecken und so die Bounty Kugeln durch die Schoko ziehen.

In eine luftdichte Dose schlichten und in den Kühlschrank stellen. Dort müssen sie ein paar Stunden bleiben, am besten über Nacht, dass sie langsam wieder auftauen können und sich der Geschmack entfalten kann! Glaubt es mir, es ist die Zeit wert zu warten! 🙂

Viel Spaß im Land der Kokosträume! Eure Julie