Der letzte Teil des Striezel-Experiments! :-)

Ich hoffe ihr habt noch nicht zuviel von Striezeln? Ich hab nämlich heute noch einen für euch 🙂 Den Letzten meines Experiments. Daher gibt es heute noch ein Rezept für einen klassischen Striezel. Wundert euch nicht, ich habe keinen großen Striezel geflochten, sondern 3 kleinere Kränze/Knöpfe gebacken, da sie so leichter zum Verteilen sind,- für meine Tester 🙂

imageKlassischer Striezel

Zutaten

500 g glattes Mehl, 100 g Staubzucker, 200 ml lauwarme Milch, 25 g frische Germ, 100 g Butter, 1 Prise Salz, 3 Eidotter, 1 Ei, 2 TL Zitronenschale, 1 Ei zum Bestreichen und Hagelzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:

Zuerst müssen wir ein Dampfl zubereiten, welches wie folgt gemacht wird: Ihr löst die Germ in der Hälfte der lauwarmen Milch auf und rührt etwas vom abgewogenen Mehl dazu, so dass ein dickflüssiger Teig ensteht. Diesen jetzt noch ordentlich mit Mehl bestauben (auch vom abgewogenen wegnehmen) und zugedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die restliche Milch zusammen mit dem Zucker, der Butter und dem Salz in einem kleinen Topf erwärmen, so dass sich alles Zutaten auflösen, aber nicht aufkochen!

In einer kleinen Schüssel das Ei, die Eidotter, den Vanillezucker und die Zitronenschale miteinander versprudeln. Dann alles mit dem Dampfl vermischen,- auch das restliche Mehl dazugeben und gut verkneten! Dann darf sich der Teig zugedeckt an einem warmen Ort für 45 Minuten ausruhen!

Nach dem der Teig sich ausgerastet hat, geht’s ans Striezel flechten! Den Striezel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zugedeckt nochmal 20-30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen das Backrohr auf 160°C vorheizen. Wie beim Brot backen wird auch hier ein mit Wasser benetztes Blech oder Gefäß mit erhitzt, so dass Dampf ensteht.

Bevor der Striezel ins Rohr darf, wird noch ein Ei versprudelt, der Striezel damit bestrichen und mit Hagelzucker bestreut. Ab ins Backrohr und dort darf der Striezel für ca. 45 Minuten bleiben, bis er goldbraun gebacken ist.

Herausnehmen, auskühlen lassen und genießen! 🙂

Ich hoffe, es war bei meinen Experimenten zum Thema Osterstriezeln für jeden von euch was dabei?! Viel Spaß und gutes Gelingen! Eure Julie


Steirische Ostergrüße!

Meine Lieben heute geht es natürlich österlich weiter! Heute hab ich ein steirisches Osterrezept, welches ich für euch ausprobiert habe. Mein Resultat: eine sehr flaumige Kernölpinze, die nicht sehr süß ist und auch pikant verschmaust werden kann. Vielleicht mit einem Osterschinken, Kren und Ei? Probiert es aus und entscheidet selbst! 🙂

image

Kernölpinze

Zutaten für ca. 6 Stück:

250 ml lauwarme Milch, 500 g glattes Weizenmehl, 7 g Salz, 60 g Honig, 80 g weiche Butter, 4 Eidotter, 25 g Kürbiskernöl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Hand- voll Mandelblättchen zum Bestreuen

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten in der Küchenmaschine zuerst 3 Min. langsam und dann 7 Min. etwas schneller zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teig für eine halbe Stunde zugedeckt gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben und zugedeckt nochmals 15 Min. rasten lassen. Dann den Teig in Stücke von etwa 170 g teilen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, die Oberfläche leicht befeuchten, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten aufgehen lassen.

Das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß (oder ein Blech) mit Wasser mit in den Backofen stellen, da die Pinzen mit viel Dampf gebacken werden müssen.

Bevor die Pinzen ins Backrohr dürfen, werden sie noch mit einem aufgeschlagenem Ei bestrichen und mit der Schere 3x eingeschnitten, um das typische Pinzenmuster zu bekommen und mit Mandelblättchen bestreut. Und jetzt geht’s ab ins Backrohr! Die Pinzen brauchen bei 180°C, auf der mittleren Schiene, ca. 15-20 Minuten. Wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben, sind sie fertig!

Gutes Gelingen! Eure Julie

 

P.S.: Wundert euch nicht, ich hab meine Pinzen unabsichtlich 4x eingeschnitten :-