Schnell Aufgetisch! Avocado French Toast

[Unbezahlte Werbung] Heute hab ich ein schnelles Mittagessen für euch! 🙂 Mit vielen Lieblingen von mir! Avocado, Bärlauch, Salat … Lasst es euch schmecken!

Avocado French Toast mit Lachs & Salat

Zutaten für 2 Portionen:

French Toast: 1 Avocado, 1-2 TL Limettensaft, 1 Prise Chiliflocken, Avocado Topping von Just Spices (alternativ: Salz & Pfeffer), 2 Eier, ca. 60 ml Milch, 4 Scheiben „alter“ Dinkeltoast, 1-2 TL Bärlauchpesto (alternativ:  schmeckt auch super mit Tomatenpesto), Rapsöl für die Pfanne

Sonstiges: 2 Lachsfilets, Salat so viel man will 🙂

Und so schnell geht’s:

Avocado schälen, mit der Gabel zerdrücken und mit Limettensaft und Avocado Topping würzig abschmecken. Ei und Milch miteinander versprudeln. Die Toastscheiben mit Bärlauch- oder Tomatenpesto bestreichen. Dann die zerdrückte Avocado darauf verteilen. Zweite Toastscheibe drauf legen und gut andrücken.

Salat zubereiten. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die gefüllten Toastscheiben nacheinander in die Ei-Milch-Mischung einlegen und voll saugen lassen – dabei 1x wenden!

Lachsfilet nebenbei zubereiten. Den French Toast bei mittlerer Hitze zubereiten, sonst wird er euch zu schnell zu dunkel (wie mir!). Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, halbieren und mit dem Salat und dem Lachsfilet anrichten!

Mahlzeit! Eure Julie


Mein g’schmackiges Österreich! Riebel Muffins

Guten Abend meine Lieben! Ich melde mich aus den Weihnachtsferien zurück, wobei Ferien eigentlich das falsche Wort ist … waren doch eher sehr arbeitsreiche Tage … Nach dem Jahreswechsel hab ich noch ein paar „faule“ Tage dran gehängt, doch ab heute geht’s wieder frisch und munter los! Es warten schon so einige neue Rezepte auf euch! Also los geht’s 🙂

Riebel MuffinsDa ich von unserer kulinarischen Reise durch Österreich noch etwas Riebel übrig hatte, hab ich diesen zu pikanten Muffins verbacken.

Riebel Muffins

Zutaten für 6 Stück:

75 g weiche Butter, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, 1 Ei, 1 Dotter, 55 g Frischkäse, 60 g glattes Mehl, 70 g Riebel (fein), Prise Rosmarin, 1 TL Backpulver, 70 g Zucchini, 75 g Feta, 2 EL getrocknete Tomaten, etwas Butter für die Form & Semmelbrösel

Und so geht’s:

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Das Muffinblech ausfetten und mit Bröseln bestäuben.

Zucchini grob raspeln. Die getrocknete Tomaten fein hacken.

Butter, Salz, Pfeffer, Zucker, Ei & Eidotter, Prise Rosmarin und Frischkäse cremig aufschlagen. Mehl, Backpulver und Riebel untermischen. Zum Schluss die Zucchiniraspeln, die gehackten getrockneten Tomaten und der Feta (zerbröckelt) dazugeben und behutsam unterheben.

Den Teig auf die Muffinmulden verteilen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene bei 180°C für ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Riebel MuffinsHerausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus die Riebel-Muffins aus den Mulden lösen. Entweder gleich heiß & frisch verschmausen oder auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen! Bei uns gab’s einen Schnittlauch-Aufstrich dazu und schon fertig war das Abendessen!

Bis bald & einen schönen Abend meine Lieben! Eure Julie


Bye bye Marillchen!

Guten Morgen meine Lieben! Hier bin ich wieder,- in voller Frische und mit vielen neuen Rezepten, die auf euch warten! Habt ihr mich vermisst … ein kleines bisschen? 🙂 Auf der einen Seite gibt‘ ein großes Hallo, doch auf der anderen Seite müssen wir schon wieder Abschied nehmen. Denn schön langsam heißt es „Auf Wiedersehen liebe Marillen!“. Doch NOCH gibt es sie! 🙂 Also besorgt euch noch schnell 2 kg Marillen, denn für das heutige Rezept braucht ihr sie. Eigentlich wollte ich ja noch Marillenröster einkochen, da aber meine gelben Karotten schon aus dem Hochbeet raus wollten, hab ich ein bisschen umdisponieren müssen 🙂 Ein paar überreife Pfirsiche warteten auch schon drauf verarbeitet zu werden, daher entschied ich mich für ein fruchtig pikantes Chutney! Um das Verhältnis zwischen Zucker Essig und Fruchtanteil richtig hinzubekommen, hab ich mich einfach an mein Rezept für das Kürbischutney gehalten – zwecks der Haltbarkeit:-) Der Rest kam dann irgendwie von alleine. Denn Marillen, Zwiebel, Pfirsiche und gelbe Karotten schreien ja fast nach Kurkuma, Zimt, Koriander und Kreuzkümmel. Und um den ganzen noch ein bisschen Pepp zu verleihen, hüpfte die Chili auch noch mit rein. So aber jetzt genug gequatscht, los geht’s denn es gibt viel zu tun!

Marillenchutney2

Pikantes Marillen-Chutney mit gelben Karotten, Pfirsich & Chili

Zutaten für ca. 12-14 Gläser (à ca. 210 ml):

  • 2 kg Marillen (geputzt ca. 1550 g) – in ca. 1 cm große Stücke schneiden
  • 4 Stück Pfirsiche (ca. 310 g) – in ca. 1 cm große Stücke
  • 3 große Zwiebeln – schälen und fein würfelig schneiden
  • 500 g gelbe Karotten – klein würfelig schneiden
  • 1 TL Chiliflocken, 1 Zimtstange, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL Koriander gemahlen, 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen, 300 ml Apfelessig, 300 ml weißer Balsamico, 600 g Rohrzucker, 3-4 EL neutrales Öl
  • 5-6 cm frischer Ingwer – schälen und fein hacken
  • 4 Knoblauchzehen – schälen und fein hacken
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Sonstiges: saubere Gläser, großen Topf, Trichter

Und so wird’s gemacht:

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Karotten darin glasig anschwitzen. Dann alle Gewürze bis auf Salz und Pfeffer dazugeben, kurz mitrösten und mit Essig ablöschen. Als nächstes dürfen die Marillen- und Pfirsichstücke und der Zucker in den Topf.

Gut durchrühren und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dazwischen immer wieder mal umrühren, damit nichts anbrennen kann.

Marillen Chutney rohHat das Chutney eine musige Konsistenz (eventuell ein zwei Runden mit dem Stabmixer schwingen) mit Salz & Pfeffer abschmecken. Danach könnt ihr das Marillenchutney in saubere und sterile Gläser abfüllen.

Im Kühlschrank haltet sich das Chutney ca. 4 Wochen, wenn ihr es aber nach dem Abfüllen noch im Backrohr sterilisiert, verlängert sich die Haltbarkeit und muss nicht im Kühlschrank gelagert werden. Denn dann reicht ein kühler & dunkler Ort!

Sterilisieren im Backrohr: das Backrohr auf 100°C vorheizen. Eine tiefere Auflaufform (Rand mind. 5 cm hoch) mit Küchenpapier auslegen und mit heißem Teewasser befüllen. Die Gläser hineinstellen. Diese sollten mind. 2 cm im heißen Wasser stehen. Dann geht’s auch schon ins Backrohr. Dort bleiben die Gläser für die nächsten 40 Minuten. Nach den 40 Min., Backrohr abdrehen und die Gläser im Backrohr auskühlen lassen. Ab und zu mal aufmachen, dass der Dampf entweichen kann. Gläser herausnehmen, trocken wischen und falls ihr es verschenken wollt – beschriften!

Das pikante Marillenchutney passt hervorragend zu Fisch und asiatischen „angehauchten“ Gerichten 🙂 Wer morgen vorbei schaut, kann sich gleich ein neues Rezept mit dem Marillen-Chutney als Begleiter abholen!

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche! Bis morgen! Eure Julie