Die süßen Seiten Wiens! Apfelstrudel mal anders!

Vor ein paar Wochen hab ich euch ja meine Birnen-Vanille-Marmelade vorgestellt, die ich aus „Fallobst“ gezaubert hab. Da hab ich euch ja schon verraten, dass ich mir auch was für die „Falläpfel“ ausgedacht habe! 🙂 Und da wir heute den zweiten Tag in Wien verbringen, was wäre da passender als ein frisch gebackener Apfelstrudel?! Sophie und ich hatten aber die Idee, das ein oder andere klassische Rezept/Gericht neu zu interpretieren. Den ersten Versuch möchte ich euch heute vorstellen! Ich hab den Apfelstrudel nämlich einfach mal in ein Glas gepackt und Marmelade draus gemacht! Die Aussage meine Schwester, als sie die Apfelstrudel-Marmelade auf einer Scheibe frischen Butterbrioche verkostet hat (inklusive Augenverdreher 🙂 ) „mmmhhhh das schmeckt, als würde ich den Apfelstrudel löffeln, ur lecker!“. Eine meiner stärksten Kritikerinnen, neben meiner besseren Hälfte, hat ihr OK gegeben! Puhhh nochmal gut gegangen 🙂 Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt!

apfel marmelade

Julie’s Apfelstrudel Marmelade

Zutaten für 9-10 Gläser á 200 ml:

1,5 kg Äpfel (geschält, entkernt & klein geschnitten), 750 g Gelierzucker 2:1, 1-2 EL Zimt, Saft einer 1/2 Zitrone, 1 Prise Kardamom, 7 Nelken, 1 Vanillezucker, Schuss Rum – zum Schluss dazu geben

apfel marmeladeUnd so wird’s gemacht:

Die vorbereiteten Äpfel mit den restlichen Zutaten vermischen und für 20 Minuten ziehen lassen. Bei niedriger Temperatur erhitzen. Nach dem ersten Mal aufkochen, eventuell noch pürieren, falls ihr kleinere Apfelstücke haben wollt. Danach bei mittlerer Hitze aufkochen und für 7-10 Minuten köcheln lassen. Kurz bevor es ans Abfüllen geht, kommt noch ein Schuss Rum dazu!

In saubere und sterile Gläser abfüllen und sofort verschließen. Auf den Kopf stellen und für 15 Minuten auskühlen lassen. Dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

apfel marmeladeEine herrliche Frühstückskombi ist ein frisch gebackener Butterbrioche Toast mit dem „Apfelstrudel aus dem Glas“! 🙂

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie

 


birnen marmelade

Aus dem Garten: Birnen-Vanille-Marmelade

Letzte Woche hab ich aus dem Kreise der Familie einiges an Fallobst bekommen. Da ich es schade finde, wenn dieses weggeschmissen wird (auch wenn es auf dem Kompost landet), schrei ich immer laut „Bitte Ich Ich Ich“ und so wird immer an mich gedacht! Vielen lieben Dank lieber Pauli! 🙂 Dieses Mal waren es eine Menge an Äpfeln (das Rezept dazu bekommt ihr im Oktober, wenn mein „Herbstprojekt“ startet  🙂 ), wobei sich auch ein paar Birnchen dazwischen geschummelt haben. Es waren gerade so viel, dass ich ein bisschen experimentieren konnte. Und das Ergebnis kann sich sehen ähm schmecken lassen! 🙂

Birne VanilleBirnen-Vanille-Marmelade

Zutaten für ca. 3 Gläser á 200 ml:

500 g Birnen (geschält und klein geschnitten), Wasser, 1/2 TL Tahiti Vanille (optional das Mark von 1-2 Vanilleschoten), 1 EL Zucker, 250 g Gelierzucker 2:1, 1 TL Vanilleextrakt, 1 Spritzer frischer Zitronensaft, 1 TL Zitronensäure

Und so wird’s gemacht:

Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit Wasser (die Birnen sollten bedeckt sein), 1 EL Zucker und der Tahiti Vanille bei mittlerer Temperatur kochen,- bis die Birnen schön weich bzw. musig sind.

Eventuell Wasser nach gießen,- es sollte aber verkocht sein, wenn der Gelierzucker dazu kommt!

Sind die Birnen schön weich bzw. musig (ansonsten einmal den Pürierstab schwingen) könnt ihr den Gelierzucker, die Zitronensäure und den Spritzer Zitronensaft dazugeben.

Birne VanilleAuf mittlerer Temperatur aufkochen und für 7-10 Minuten köcheln lassen. Kurz vorm Abfüllen mit Vanilleextrakt abschmecken. Die heiße Marmelade in saubere & sterile Gläser füllen, für 10-15 Minuten auf den Kopf stellen und überkühlen lassen. Dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie

P.S.: Das Rezept zu dem köstlichen Butterbrioche Toast, den ihr am Foto seht, findet ihr hier!


zwetschgen marmelade

Ein Zwetschkerl Experiment! Zwetschken-Rosmarin Marmelade

Auf die Idee für diese Marmelade bin ich eigentlich durch die köstliche Zwetschken Tarte Tatin mit Rosmarin von Eva gekommen. Ich hätte nie gedacht, dass diese Kombination so gut harmoniert. Und da mir die Tarte schon so gut geschmeckt hat, war ich schon sehr gespannt auf die Marmelade. Das feine an der Marmelade ist, dass jeder die Intensität selbst steuern kann. Je nachdem wieviel Rosmarin ihr mit in die Marmelade gebt. Ich hab die goldene Mitte gewählt. Nicht zu schwach, aber auch nicht zu viel!

Zwetschken-Marmelade mit Rosmarin

Zutaten für 7-8 Gläser á 212 ml:

1,5 kg Zwetschken (entkernt), 1 Spritzer Zitronensaft, Schuss Rotwein, 1 TL Zitronensäure, 5-6 frische Rosmarinzweige, 750 g Gelierzucker 2:1

Und so hab ich’s gemacht:

Die Zwetschken waschen, entkernen und klein schneiden. Rosmarin waschen, trocken tupfen und die Asterl ein bisschen „aufbrechen“. Zu den Zwetschken geben, wie auch den Gelierzucker und den Zitronensaft. Gut vermischen, abdecken und 30-60 Minuten rasten lassen.

Danach bei niedriger Temperatur erhitzen, bis die Zwetschken weich sind. Bevor der Stabmixer seine Arbeit machen darf, Rosmarin Zweige heraus holen,- aber nicht wegschmeißen! Die dürfen nachher wieder hinein. Mit dem Stabmixer ein zwei Runden im Topf drehen, den Rosmarin wieder in den Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Nicht aufs Umrühren vergessen!

Bevor die Marmelade in die Gläser darf, würde ich den Rosmarin heraus holen! Die heiße Marmelade in saubere & sterile Gläser füllen. Die Gläser für 10-15 Minuten auf den Kopf stellen, danach wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Ich bin gespannt auf euer Feedback! 🙂 Bis bald, eure Julie