Aus dem Garten: Kohlrabicremesuppe

Ich hab es glaub ich schon ein paar Mal erwähnt, dass ich heuer irgendwie kein gutes Gartenjahr erwischt hab. Letztes Jahr bin ich mit dem Ernten nicht nachgekommen, heuer freue ich mich, wenn doch etwas durchkommt und geerntet werden kann! Eine gute Ernte haben mir meine Kohlrabi eingebracht! Einen Teil haben wir einfach als Rohkost zum Abendessen oder als Snack zwischendurch verspeist, den anderen Teil der Ernte hab ich zu einer Kohlrabicremesuppe verkocht.

Kohlrabicremesuppe

Zutaten für 4-5 Portionen:

4-5 große Kohlrabi, 1 Zwiebel, 4-5 kleine mehlige Erdäpfel, 2 EL Olivenöl, 2 Stängel frische Petersilie, 1 Schuss Weißwein zum Ablöschen, 1 Gewürzbeutel für Suppen & Saucen von Sonnentor, 2 EL Bio Gemüsesuppenpulver, ca. 1 Liter Wasser, 200-250 ml Schlagobers, 2 altbackene Kornspitz, etwas Olivenöl, Fleur de Sel oder grobes Meersalz

Und so schnell geht’s:

Kohlrabi und Erdäpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Einen 1/2 Kohlrabi beiseite legen. Zwiebel schälen und würfelig schneiden.

In einem großen Topf ca. 2 EL Olivenöl erhitzen und den Zwiebel glasig anschwitzen. Kohlrabi- und Erdäpfelstücke dazugeben und kurz mitrösten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Wasser aufgießen,- ca. 1 Liter – das Gemüse soll bedeckt sein.  Gewürzbeutel, Suppenpulver und die 2 frischen Petersilstängel zum Gemüse geben. Dann nur noch den Deckel drauf und für ca. 30-35 Min. köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Den beiseite gelegten Kohlrabi in feine Streifen schneiden und in Salzwasser bissfest kochen. Abseihen und kalt abschrecken.

Kornspitz in dünne Scheiben schneiden und in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl und mit Fleur de Sel bestreut anrösten.

Ist das Gemüse weich, darf der Stabmixer seine Arbeit machen 🙂 Schlagobers dazugeben und dann das Gemüse mit dem Stabmixer pürieren. Sollte die Suppe zu dick werden, eventuell nochmals Wasser oder Schlagobers dazugeben. Mit Salz, Kreuzkümmel, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jetzt müsst ihr das Süppchen nur noch anrichten und schon kann gegessen werden!

Guten Appetit meine Lieben! Eure Julie


Das steirische Urlaubsfeeling hallt noch nach! :-)

Letzte Woche haben mein Freund und ich ein paar entspannte Tage im steirischen Fischbach verbracht! Ein netter kleiner Ort, der einiges zu bieten hat! Und welche Zutat wird mein heutiges Rezept für euch enthalten? Ja genau, gutes steirisches Kernöl! 🙂

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Hüfterlsteak vom Jungrind mit Kernöl-Risotto und Rahmkohlrabi

Zutaten für 2 Personen:

2 Hüfterlsteaks vom Jungrind, 2 kleine Kohlrabi, 150 ml Schlagobers, 1 kleine Zwiebel, 1 EL Butter, 1/8 l Weißwein (je ein guter Schuss für das Gemüse und für das Risotto), 100 g Risottoreis, ca. 600 ml Rindsuppe, 50 g fein geriebenen Parmesan, 30 g Steirisches Kürbiskernöl g.g.A., Kürbiskerne zum Garnieren, Cocktailtomaten zum Garnieren, Salz, Muskatnuss, Pfeffer aus der Mühle, Öl

Und so wird’s steirisch:

Für das Gemüse Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ein wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kohlrabi darin leicht anschwitzen. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Obers aufgießen. Leicht köcheln lassen, bis sich das Obers einreduziert hat und die Kohlrabi bissfest sind! Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Für das Kernölrisotto Zwiebel fein würfelig schneiden, in Butter anschwitzen, Risottoreis dazugeben, kurz mitrösten und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Immer wieder mit etwas Rindsuppe aufgießen und immer brav umrühren!

Wenn der Reis im Kern noch körnig ist (nach Belieben kann es auch weicher gekocht werden), Parmesan und das Kernöl dazugeben (das Risotto sollte cremig sein) und gegebenenfalls noch mit Salz abschmecken.

Während das Risotto so dahin köchelt, können die Steaks abgebraten werden. Vorher das Backrohr auf 120°C vorheizen, damit die Steaks es warm haben zum Rasten! (Ich habe das dieses Mal in meinem neuen Airfryer gemacht und bin hin und weg vor Begeisterung!) Öl in einer Pfanne gut erhitzen und die Steaks von beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Steaks in einer hitzebeständigen Pfanne oder in Alufolie gewickelt ins Backrohr zum Rasten stellen. Meine waren dort für ca. 12-15 Minuten,- Ergebnis medium rare!

Jetzt heißt es nur noch anrichten, hinsetzen und genießen! 🙂 Eure Julie