TISCHLEIN DECK‘ DICH! Kürbiskernöl Gugelhupf

Zuerst einmal „Danke“ an mein Schwesterherz, dass du mich gestern so lieb willkommen geheißen hast! Ich fühle mich sehr geehrt, hier als Gastbloggerin schreiben zu dürfen.

Aber jetzt ein herzliches Hallo an euch! :- ) Ich backe irrsinnig gerne, da es für mich pure Entspannung ist. Natürlich hab auch ich ein paar Klassiker aus meiner Backstube, aber ich probier auch gerne mal was Neues aus … sonst wird’s ja fad 🙂 Natürlich kommt es da auch ab und zu mal vor, dass so manches nicht so funktioniert, wie ich es will … doch bevor es dazu kommt, dass ich hysterisch durch meine Wohnung laufe, greife ich zum Handy und ruf meine bewährte Erste-Hilfe-Kochhotline an,- meine große Schwester, euch bekannt als Julie’s KochArt! Und bis jetzt ist fast alles gut gegangen! 🙂

Ich möchte euch mit meinen Beiträgen den Alltag bzw. da nach dem Sonntag, bekanntlich der Montag kommt … den Wochenstart ein bisschen versüßen!

Mein heutiger Beitrag ist ein Kürbiskernöl-Gugelhupf, den ich für unsere Familien-Osterjause gebacken hab. Ein grüner & süßer Frühlingsbote! 🙂 Wenn ihr in anschneidet, wisst ihr was ich meine!

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Kürbiskernöl Gugelhupf

Zutaten:

100 g grob gehackte & geröstete Kürbiskerne, 250 g glattes Weizenmehl, 2 TL Backpulver, 5 Eier, 200 g Staubzucker, 1 TL Vanillezucker, 125 ml Kürbiskernöl, 125 ml Wasser, 50 g Kristallzucker, Butter zum Ausfetten der Form, Semmelbrösel zum Ausbröseln der Form und Staubzucker zum Bestreuen

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Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbrösel bestreuen.

Mehl mit Backpulver vermischen. Die Eier trennen und in zwei Rührschüsseln geben. Die Eidotter schaumig schlagen, Staubzucker und Vanillezucker dazugeben und weiter aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht.

Die Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee steif schlagen. Jetzt wird nur mehr der Eischnee mit den Kürbiskernen und der Mehl-Backpulvermischung unter die Eidottermasse gehoben. Den Teig in die Gugelhupfform füllen und glatt streichen.

Ab damit ins Backrohr! Dort darf der grüne Gugelhupf für 60 Minuten bleiben. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 160°C reduzieren und falls es passieren sollte, dass der Gugelhupf zu schnell zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken!

Wenn der Gugelhupf fertig gebacken ist, auf einem Kuchengitter 15 Minuten abkühlen lassen und erst dann stürzen! Mit Staubzucker bestreuen und schon ist er servierfertig!

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Für unsere Osterjause hab ich ihn unserer Familie mit Vanilleeis und frischen Erdbeeren serviert!

Viel Spaß mit meinem grünen Frühlingsboten! 🙂 Eure Tina


Steirische Ostergrüße!

Meine Lieben heute geht es natürlich österlich weiter! Heute hab ich ein steirisches Osterrezept, welches ich für euch ausprobiert habe. Mein Resultat: eine sehr flaumige Kernölpinze, die nicht sehr süß ist und auch pikant verschmaust werden kann. Vielleicht mit einem Osterschinken, Kren und Ei? Probiert es aus und entscheidet selbst! 🙂

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Kernölpinze

Zutaten für ca. 6 Stück:

250 ml lauwarme Milch, 500 g glattes Weizenmehl, 7 g Salz, 60 g Honig, 80 g weiche Butter, 4 Eidotter, 25 g Kürbiskernöl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Hand- voll Mandelblättchen zum Bestreuen

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten in der Küchenmaschine zuerst 3 Min. langsam und dann 7 Min. etwas schneller zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teig für eine halbe Stunde zugedeckt gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben und zugedeckt nochmals 15 Min. rasten lassen. Dann den Teig in Stücke von etwa 170 g teilen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, die Oberfläche leicht befeuchten, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten aufgehen lassen.

Das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß (oder ein Blech) mit Wasser mit in den Backofen stellen, da die Pinzen mit viel Dampf gebacken werden müssen.

Bevor die Pinzen ins Backrohr dürfen, werden sie noch mit einem aufgeschlagenem Ei bestrichen und mit der Schere 3x eingeschnitten, um das typische Pinzenmuster zu bekommen und mit Mandelblättchen bestreut. Und jetzt geht’s ab ins Backrohr! Die Pinzen brauchen bei 180°C, auf der mittleren Schiene, ca. 15-20 Minuten. Wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben, sind sie fertig!

Gutes Gelingen! Eure Julie

 

P.S.: Wundert euch nicht, ich hab meine Pinzen unabsichtlich 4x eingeschnitten :-


Das steirische Urlaubsfeeling hallt noch nach! :-)

Letzte Woche haben mein Freund und ich ein paar entspannte Tage im steirischen Fischbach verbracht! Ein netter kleiner Ort, der einiges zu bieten hat! Und welche Zutat wird mein heutiges Rezept für euch enthalten? Ja genau, gutes steirisches Kernöl! 🙂

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Hüfterlsteak vom Jungrind mit Kernöl-Risotto und Rahmkohlrabi

Zutaten für 2 Personen:

2 Hüfterlsteaks vom Jungrind, 2 kleine Kohlrabi, 150 ml Schlagobers, 1 kleine Zwiebel, 1 EL Butter, 1/8 l Weißwein (je ein guter Schuss für das Gemüse und für das Risotto), 100 g Risottoreis, ca. 600 ml Rindsuppe, 50 g fein geriebenen Parmesan, 30 g Steirisches Kürbiskernöl g.g.A., Kürbiskerne zum Garnieren, Cocktailtomaten zum Garnieren, Salz, Muskatnuss, Pfeffer aus der Mühle, Öl

Und so wird’s steirisch:

Für das Gemüse Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ein wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kohlrabi darin leicht anschwitzen. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Obers aufgießen. Leicht köcheln lassen, bis sich das Obers einreduziert hat und die Kohlrabi bissfest sind! Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Für das Kernölrisotto Zwiebel fein würfelig schneiden, in Butter anschwitzen, Risottoreis dazugeben, kurz mitrösten und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Immer wieder mit etwas Rindsuppe aufgießen und immer brav umrühren!

Wenn der Reis im Kern noch körnig ist (nach Belieben kann es auch weicher gekocht werden), Parmesan und das Kernöl dazugeben (das Risotto sollte cremig sein) und gegebenenfalls noch mit Salz abschmecken.

Während das Risotto so dahin köchelt, können die Steaks abgebraten werden. Vorher das Backrohr auf 120°C vorheizen, damit die Steaks es warm haben zum Rasten! (Ich habe das dieses Mal in meinem neuen Airfryer gemacht und bin hin und weg vor Begeisterung!) Öl in einer Pfanne gut erhitzen und die Steaks von beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Steaks in einer hitzebeständigen Pfanne oder in Alufolie gewickelt ins Backrohr zum Rasten stellen. Meine waren dort für ca. 12-15 Minuten,- Ergebnis medium rare!

Jetzt heißt es nur noch anrichten, hinsetzen und genießen! 🙂 Eure Julie