* 2. Advent * Hafertaler *

Was haben Haferflocken und Kekse gemeinsam? Beides geht immer, oder? Ich war schon immer ein Fan der Flocken. Wenn ich in Kinderzeiten Bauchweh hatte, gab’s von Omi daraus eine gute Suppe. Ihr werdet euch jetzt denken, was Haferschleimsuppe? Freiwillig? Ja! 🙂 Denn meine Omi kochte die Suppe immer mit feinen Flocken, klein geschnittenen Karotten und frischer Petersilie für mich. Oder ein köstlicher Frühstücksporridge? Kaum mehr wegzudenken aus meinem Speiseplan. Aber eigentlich schweife ich ab, denn heute geht es nicht um Suppe oder Porridge, sondern um Kekse.

Kennt ihr diese herrlichen Hafertaler die es beim gelb-blauen Schweden zum Kaufen gibt? Ich hab endlich ein Rezept gefunden, welches nicht nur ran kommt ans Original,- nein ich find sie sogar ein bisschen besser 🙂 Aber probiert sie aus und entscheidet selbst!

Hafertaler

Zutaten für ca. 50-60 Stück (je nach Größe):

200 g weiche Butter, 200 g brauner Zucker, 1 großes Ei, 250 g kernige Haferflocken, 100 g gemahlene Mandeln, 1 gehäufter TL Backpulver,
1 Prise Salz, 1 Msp. Zimt

Und so geht’s:

Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker und das Ei dazugeben und weiter schlagen, bis sich alles gut verbunden hat und eine cremige Masse entstanden ist. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und untermischen.

Das Backrohr auf 160°C (Heißluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Teelöffel ca. kirschgroße Teighäufchen abstechen und auf das Backpapier setzen. Unbedingt 4-5 cm Platz dazwischen lassen, da die Teigkugeln wirklich auseinander laufen und zu Talern werden!

Die Hafertaler auf der mittleren Schiene ca. 10-13 Minuten (je nach Backrohr) backen, bis sie eine schöne goldige Farbe haben. Herausholen und unbedingt ein bisschen abkühlen lassen, da die Hafertaler ziemlich weich. Dann vorsichtig vom Papier lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen,- dann sind sie nämlich auch schön knusprig.

Am besten arbeitet ihr mit zwei Blechen! Während die ersten Hafertaler abkühlen, können die nächsten ins Backrohr!

Die Hafertaler sind ausgekühlt? Dann in ein luftdichtes Glas oder in eine Dose schlichten. Dort sind sie ca. 3 Wochen haltbar, wenn sie vorher nicht aufgegessen sind!

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie


Advent, Advent das vierte Lichtlein brennt!

Als Kind hätte ich heute gesagt,- „Noch viermal schlafen, dann kommt das Christkind!“ 🙂 Heute zünden wir das vierte Kerzerl am Adventkranz an und für diesen vierten Advent hab ich mir etwas ganz besonderes für euch einfallen lassen!

*WERBUNG* Zur Vorgeschichte,- vor ein paar Wochen bekam ich eine E-Mail von Ines von World of Oz aus dem sonnigen Vorarlberg. World of Oz gibt es seit ca. einem Jahr und bietet ganz ganz tolle Gewürze an. Alle Gewürze werden in fairem Handel von Kleinbauern bezogen. Ich hab mir zwei Gewürze aussuchen dürfen, die mir von World of Oz gratis zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt worden sind. Ausgesucht hab ich mir die Gewürzmischung „Bruschetta Formaggio“ und die „Tahiti Vanille“, die ich in meinem heutigen Beitrag verwende.

Das Besondere an meinem heutigen Rezept ist und da bin ich besonders stolz drauf, dass es ein selbst kreiertes „Julie Rezept“ ist! 🙂

Julie’s Vanille Cookies mit Pekannüssen & Cranberrys

Zutaten für ca. 30 Stück:

400 g Weizenmehl (Type 550), 2 TL Backpulver, 250 g weiche Butter, 200 g Zucker, 1 TL Tahiti Vanille, 1 Prise Salz, 2 Eier, 1 TL Schale einer Bio-Orange, 130 g Pekannüsse, 150 g getrocknete Cranberrys, Mehl zum Arbeiten

Und so wird’s gemacht:

Ein paar Dinge müssen natürlich wie immer vorbereitet werden. Die Butter und die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Die Pekannüsse müssen grob gehackt werden und nicht auf die Orangenschalen vergessen!

Die weiche Butter mit dem Staubzucker und der Prise Salz cremig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben und unterrühren.

Als nächstes dürfen die Tahiti Vanille, Orangenschalen, Mehl und Backpulver dazu. Wieder gut vermischen und zuletzt die grob gehackten Pekannüsse und die Cranberrys untermengen.

Schreckt euch nicht, der Teig ist sehr weich! Verwendet bitte nicht mehr Mehl! Der Teig darf sich jetzt 1 Stunde im Kühlschrank ausrasten.

Backrohr auf 180°C vorheizen.

Nach dem Rasten wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und rund (Durchmesser ca. 7 cm) ausgestochen. Mit Hilfe einer Palette oder einen Messer von der Arbeitsfläche lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Zwischen den Cookies 2-3 cm Platz lassen!

Dann dürfen die Cookies auch schon ins Backrohr, auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten. Die Cookies sollten nicht zu viel Farbe bekommen, da die sie sonst nicht weich bleiben!

In einer luftdichten Dose halten sie ein paar Wochen, außer sie sind vorher aufgegessen! Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie


It’s Cookie-Time!

Ein Teil meiner Geschenke aus der Küche, die zu Weihnachten an Freunde und Familie gingen, waren diese Cookies. Meine Schwester und ich hätten am Liebsten gleich alle selbst aufgegessen! Probiert sie aus und ihr wisst was ich meine!

cookies

Nuss Cookies

Zutaten für ca. 25-30 Stück:

175 g Butter, 100 g Staubzucker, Mark 1 Vanilleschote, Prise Salz, 1 TL Zimt,   200 g glattes Mehl, 1 TL Backpulver, 75 g gestiftelte Mandeln, 75 g gehackte und geröstete Haselnüsse und 1 Ei

Und so wird’s gemacht:

Zuerst die Butter, Staubzucker und eine Prise Salz schaumig schlagen. Dann das Mark einer Vanilleschote und den Zimt unterrühren.

Mehl und Backpulver vermischen und gemeinsam mit den Nüssen und einem Ei in die Buttermasse geben und verkneten (Teig kann ein bisschen patzig sein). Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Backrohr auf 180° C vorheizen (empfehlenswert Ober-/Unterhitze, aber es funktioniert auch mit Heißluft!)

Mit einem kleinen Löffel walnussgroße Stücke vom Teig abstechen und mit feuchten Händen zu Kugeln formen. Mit ca. 3 cm Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen,- am Besten gleich zwei Bleche vorbereiten. Wenn alle Kugeln an ihrem Platz sitzen, hab ich sie noch mit der Rückseite eines Löffels ein bisschen flach gedrückt. Ist zwar ein bisschen eine Spielerei, dafür haben sie nachher eine schöne Form!

Dann werden sie für ca. 10 Min. auf mittlerer Schiene gebacken. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in eine luftdichte Dose schlichten.

Wenn ihr nur ein Blech habt,- einfach ein Blech nach dem anderen backen!

Das Original Rezept war aus einem „Frisch gekocht Magazin“,- meine Schwester und ich haben es aber ein bisschen abgewandelt und sind begeistert!

Enjoy! Eure Julie