Sweet Friday! Julie’s Nachmittags-Jauserl-Muffins

Mir fällt einfach kein wirklich guter Name für diese Muffins ein… denn das Original Rezept sagt, dass es ein russischer Kaffeekuchen/Gugelhupf mit Sauerrahm ist. Für einen „großen“ Gugelhupf hatte ich aber grad keine Abnehmer. Daher hab ich das Rezept so angepasst, dass schlussendlich 12 Muffins aus dem Backofen kamen!

Wie ich die „rohen“ Muffins in den Ofen geschoben hab, hab ich noch zu meiner besseren Hälfte gesagt,- „ich glaub die werde ich nochmal backen müssen“, da sie optisch eher naja … keine Schönheiten waren. Heidi Klum hätte gesagt – „ich habe heute leider kein Foto für dich“! 🙂 Doch es kam alles anders! Der Teig hat sich schön verteilt, sie sind schön aufgegangen UND sie schmecken köstlich! Perfekte Begleiter zum Nachmittagskaffee!

Julie’s Jauserl-Muffins mit Walnüssen & Zimt

Zutaten für 12 Muffins:

85 g weiche Butter, 225 g glattes Mehl, 40 g Rohrzucker, 60 g gemahlene Walnüsse,
1 TL gemahlener Zimt, 1 Prise Salz, 1 Msp. Orangenschale, 1 Msp. Vanille (Mark aus der Schote),
130 g Feinkristallzucker, 2 Eier, 250 g Sauerrahm, 2 TL Backpulver, eventuell Staubzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:

Den Backofen auf 160° C (Heißluft) vorheizen. Die Papier-Muffin-Förmchen in das Muffinbackblech setzen.

Rohrzucker, Walnüsse, Zimt und die Prise Salz in einem Schüsserl vermischen und beiseite stellen. Mehl und Backpulver mischen,- ebenfalls beiseite stellen.

Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark und der Orangenschale ein paar Minuten cremig aufschlagen. Dann die Eier dazugeben und gut verrühren (mit dem Handmixer). Als Schlusslicht dürfen der Sauerrahm und die Mehl-Backpulver-Mischung dazu. Nochmals mit dem Handmixer gut verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht.

Jetzt braucht ihr ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld. Ich hatte das ja nicht unbedingt, daher auch der Anfangsgedanke, dass sie optisch nicht so toll werden. Daher kann ich es euch jetzt richtig weitergeben! 🙂

Ihr verwendet für den ersten Schritt am besten einen kleinen Löffel. Den Teig mit dem kleinen Löffel in die Förmchen setzen,- ca. 1/3 voll. Den Teig ein bisschen glatt streichen.

Ausgerechnet beim „Foto-Muffin“ haben sich die Walnüsse & der Zimt am Rand versteckt …

 

Dann kommt unsere Zucker-Nuss-Zimt-Mischung zum Einsatz. Diese auf alle Muffins verteilen und ein bisschen andrücken. Am besten auch hier einen kleinen Löffel verwenden, dass nicht so viel daneben geht.

Jetzt den restlichen Teig (hier darf der Esslöffel seine Arbeit machen) auf alle Muffins verteilen, eventuell wieder ein bisschen glatt streichen und ab damit in den Ofen.

Dort bleiben die Jauserl-Muffins – auf der mittleren Schiene – für ca. 25-30 Minuten (je nach Backofen). Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Muffins fertig sind, dann einfach die Stäbchenprobe machen. Bleibt am Stäbchen kein Teig mehr haften, dann sind sie fertig gebacken!

Die fertigen Muffins kurz „ausdampfen“ lassen, vorsichtig aus den Mulden lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wer will bestreut die herrlichen Jauserl-Muffins dann noch mit Staubzucker und schon kann geschmaust werden!

Gutes Gelingen & eine ruhige Hand! Eure Julie

 

 


Eine süße Versuchung! Topfen-Streusel-Kuchen mit Germteig

Bei gewissen Mehlspeisen kann ich einfach nicht nein sagen … bei gebackenem Topfenkuchen schon gar nicht 🙂 Und als „Sahnehäubchen“ dann sogar noch mit Streusel … was soll ich euch sagen?! Ich hab der Versuchung nicht Stand halten können 🙂

Topfen-Streusel-Kuchen mit Germteigboden

Zutaten für 1 Torte/Kuchen (Durchmesser 30 cm):

Tortenboden: 1 Würfel frische Germ, 250 ml lauwarme Milch, 1 Ei (versprudelt), 45 g Zucker,
1 Pkg. Vanillezucker, 1 Prise Salz, 50 g weiche Butter, 450 g glattes Mehl

Fülle: 200 g Butter, 200 g Staubzucker, 3 Eier, 1 kg Topfen, 2 gehäufte EL Vanillepuddingpulver, Schale 1 Bio Zitrone (unbehandelt)

Streusel: 175 g Mehl, 110 g Staubzucker, 100 g zerlassene Butter, 1/2 Pkg. Vanillezucker

Und so wird’s gemacht:

Zuerst kümmern wir uns um den Germteig. Die frische Germ mit 1 EL Zucker (von den 45 g wegnehmen) und der Hälfte der lauwarmen Milch gut verrühren,- bis sich die Germ vollständig aufgelöst hat.

Dann kommen alle Zutaten mit der Germ-Milch-Mischung in die Rührschüssel von der Küchenmaschine. Am besten den Knethaken verwenden. Für ca. 5 Minuten kneten lassen,- so dass ein geschmeidiger Teig enstehen kann. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort, ohne Zugluft für ca. 35-40 Minuten aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit kümmern wir uns um den Rest. Zuerst um die Backform. Ich hab zwar eine große Pie Form verwendet – die würde ich euch aber NICHT empfehlen, da mir die Füllung beim Backen leider übergelaufen ist. Was soviel heißt, verwendet am besten eine Tortenform, da der Tortenring den Kuchen rundherum einen guten Halt gibt 🙂

Boden mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter befetten und mit Mehl bestauben. Inzwischen in den Kühlschrank stellen.

Für den Streusel alle Zutaten miteinander vermischen und gut mit den Händen durchkneten. Beiseite stellen. So trocknet der Streusel ein bisschen aus und ihr könnt ihn später super über den Kuchen streuen!

Das Backrohr auf 180°C vorheizen!

Für die Fülle Butter mit Staubzucker schaumig aufschlagen. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles nochmal gut verrühren. (Die Fülle erst ca. 5-10 Min., bevor der Germteig fertig aufgegangen ist, zubereiten.)

Den Germteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, in der gewünschten Form ausrollen und in die vorbereitete Tortenform legen. Die Topfenmasse auf den Germteig streichen. Und zu guter Letzt den Streusel über den Kuchen geben. Das geht am besten, wenn ihr ein bisschen vom Streusel zwischen die Handflächen nehmt, über den Kuchen halten und die Handflächen aneinander reiben. So bekommt ihr einen schönen feinen Streusel!

So aber jetzt ab damit ins Backrohr! Auf der mittleren Schiene platziert braucht der Topfen-Streusel-Kuchen ca. 40-45 Minuten bei 180°C. Da jedes Backrohr anders tickt, schaut mal nach 30 Minuten ins Backrohr, ob der Kuchen eventuell abgedeckt gehört, dass der Streusel nicht zu dunkel wird!

Den fertigen Kuchen aus dem Backrohr holen, auskühlen lassen und vor dem Servieren noch mit Staubzucker bestreuen!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie

 


vanille gugelhupf

A feines Jauserl! Vanille-Gugelhupf

Vor ein paar Wochen waren wir bei meinen Schwiegereltern in Spe zum Mittagessen eingeladen. Und da ich ungern mit leeren Händen komme, hab ich am Vormittag noch schnell einen kleinen Vanille Gugelhupf gebacken. Die vegane Butter könnt ihr ohne Probleme durch normale Butter austauschen,- ich hab Rücksicht auf gewisse Unverträglichkeiten nehmen müssen. Aber auch mit der veganen Butter hat’s super funktioniert! 🙂

Vanille-Gugelhupf

Zutaten für 1 kleinen Gugelhupf (ca. 25 cm Durchmesser):

250 g vegane Butter, 20 g Staubzucker, 1 Vanillezucker, 1/2 TL Tahiti Vanille, 1 TL Vanilleextrakt, 1 Prise Salz, 5 Eier, 150 g Kristallzucker, 190 g glattes Mehl, 40 g Maizena, 1 TL Backpulver, Butter zum Ausfetten für die Form, Staubzucker zum Bestreuen

Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Die Form gut ausfetten. Die Butter mit Staubzucker, Vanillezucker, Tahiti Vanille und Vanilleextrakt schaumig aufschlagen.

Die Eier trennen. Das Mehl mit Backpulver, Salz und Maizena mischen. Die Eidotter nach und nach zur aufgeschlagenen Butter dazugeben und gut untermischen.

Die Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee aufschlagen und unterheben. Mehlmischung in den Teig sieben und einarbeiten. Den Teig in die Form füllen (3/4 voll).

Die Gugelhupfform auf der unteren Schiene im Backrohr platzieren und für ca. 35 min. bei 180°C backen. Dann die Temperatur auf 160°C reduzieren (eventuell mit Alufolie abdecken, falls der Gugl zu dunkel wird) und für weitere 25 min. fertig backen.

Den Gugelhupf aus dem Backrohr holen, auskühlen lassen und erst dann stürzen! Mit Staubzucker bestreuen und jetzt müsst ihr ihn nur noch genießen!

Viel Spaß damit! Eure Julie