– Herbstmarmelade –

Heute schick ich euch meinen ersten Herbstboten! Ja ich weiß, ich genieß die schönen Tage auch noch, natürlich! Aber das „Herbstobst“ findet man schon auf einigen Märkten. Zwetschken, reife Feigen und Ringlotten. Daraus hab ich meine alt bewährte Herbstmarmelade eingekocht!

herbstmarmelade

Wie wäre es heute mit Marmelade zum Frühstück? Am Freitag hab ich noch tolles „Herbstobst “ am Markt erstanden. Am Samstag hieß es dann, ab in die Küche und dort kreierte ich meine eigene Herbstmarmelade!

 – Herbst 2014 –

Herbstmarmelade

Meine Zutaten:

1 Körbchen Feigen, 3 Ringlotten, 1 Handvoll Zwetschgen, 5 Stück getrocknete Marillen (oder auch frische) und ein Schuss Rotwein

Alles zusammen wog 1,3 kg,- daher hab ich 650 g Gelierzucker 2:1 dazugegeben!

Egal auf welches Gewicht ihr kommt,- einfach durch zwei teilen, das ist dann die Menge an Gelierzucker, die ihr für eure Marmelade benötigt! Flüssigkeiten immer ins Gesamtgewicht miteinrechnen.

Und so hab ich’s gemacht:

Obst waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Feigen mit der Schale verarbeiten. Alles in einen Topf geben, einen Schuss Rotwein und den Gelierzucker dazugeben und aufkochen. Auf’s Umrühren nicht vergessen!

Wenn das Obst weich ist, mit dem Stabmixer die noch gröberen Stücke pürieren. Wenn ihr kein Problem mit kleinen Kernen in der Marmelade habt, dann könnt ihr die Marmelade jetzt schon abfüllen. Saubere sterile Gläser verwenden und gleich verschließen.

Mögt ihr keine Kerne, dann die Marmelade nach dem Pürieren durch ein feines Sieb passieren. Danach die Marmelade nochmals aufkochen und dann ebenfalls abfüllen.

Das nächste Frühstück kann kommen! Eure Julie


Herbstzeit ist Kürbiszeit! Kürbis-Chutney

Mitte letzter Woche kam von der Spiceworld in Salzburg ein Email mit der Einladung bzw. dem Aufruf zu einer Blogparade zum Thema Kürbis,- der Halloween Spice Blog Parade. Und da ich neugierig bin, wie das alles abläuft, denn Blogparade – was ist das? :-), mach ich da doch glatt mit. Zu lesen gibt es meinen Beitrag dann ab 26. Oktober 2015 am Spiceblog. Und dann heißt es liken, sharen und Herzchen auf Instagram sammeln! 🙂 Und mit viel Glück gewinnt man,- es bleibt spannend! Für euch gibt’s aber heute schon mein Rezept für ein ur gutes Kürbis-Chutney!

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Kürbis-Chutney

Zutaten für ca. 10-12 Gläser zwischen 200-300 ml:

2 kg Kürbis (Muskat & Hokkaido), 4 Äpfel, 4 rote Zwiebel, 4 Knoblauchzehen, 2 Zweige frischer Rosmarin, 200 g getrocknete Cranberries, 600 ml weißer Balsamico, 650 g Rohrzucker, 1 TL Chiliflocken, 1 Lorbeerblatt, 1 TL Senfkörner, 1 TL Koriander gemahlen, 1 TL Pimentkörner, 3-4 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle, 5-6 EL neutrales Öl oder Olivenöl

Wichtige Utensilien: sauberer & sterile Gläser, Mörser, einen richtig großen Topf, Kartoffelstampfer

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Und so wird’s gemacht:

Aller Anfang ist schwer, heißt es oder? 🙂 Denn jetzt wird mal eine Menge gschnipselt und vorbereitet.

Äpfel waschen und mit der Schale in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Der Kürbis wird in 2 cm große Würfel geschnitten. Nicht vergessen, die Kürbissorte Hokkaido könnt ihr mit Schale verarbeiten. Ich hab als zweite Sorte einen Muskat-Kürbis genommen,- der muss geschält werden.

Rosmarin waschen und trocken tupfen. Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Senf- und Pimentkörner mit Hilfe eines Mörsers grob mahlen.

In einem großen Topf Öl (5-6 EL) erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch, Chiliflocken, Koriander und die grob gemahlenen Gewürze dazugeben und kurz mit anschwitzen. Mit dem Essig ablöschen und alle restlichen Zutaten dazu geben, bis auf Salz und Pfeffer. Gut durch rühren und ca. 35-45 Minuten bei mittlerer Hitze musig einkochen lassen. Dazwischen immer wieder mal umrühren, damit nichts anbrennt!

Rosmarinzweige herausnehmen, ein paar Runden mit dem Kartoffelstampfer durch den Topf stampfen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und dann wird rasch , ohne sich zu verbrennen, abgefüllt. Im Kühlschrank haltet sich das Chutney ca. 4-6 Wochen, wenn ihr es aber nach dem Abfüllen noch im Backrohr sterilisiert, verlängert sich die Haltbarkeit und muss nicht im Kühlschrank gelagert werden. Denn dann reicht ein kühler & dunkler Ort!

Sterilisieren im Backrohr: das Backrohr auf 100°C vorheizen. Eine tiefere Auflaufform (Rand mind. 5 cm hoch) mit Küchenpapier auslegen und mit heißem Teewasser befüllen. Die Gläser hineinstellen. Diese sollten mind. 2 cm im heißen Wasser stehen. Dann geht’s auch schon ins Backrohr. Dort bleiben die Gläser für die nächsten 40 Minuten. Nach den 40 Min., Backrohr abdrehen und die Gläser im Backrohr auskühlen lassen. Ab und zu mal aufmachen, dass der Dampf entweichen kann. Gläser herausnehmen, trocken wischen, beschriften und ja dann liegt es an euch! 🙂 Essen? Verschenken? Verstauen?

Das Chutney passt so gut wie zu allem! Wir haben letztens ein kleines Gläschen zum Lamm geleert 🙂 Auch zum Fondue ist es ein leckerer Begleiter! Probiert es aus und entscheidet selbst!

Viel Spaß damit! Eure Julie


Herbstzeit ist Kürbiszeit! Heute wird’s wild! :-)

Hallo meine Lieben! Spät aber doch melde ich mich mit einem neuen Kürbisrezept. Die Herbst- und Winterzeit ist auch Wildzeit und da wir das gerne mögen, gibt es heute ein wildes Gericht mit Kürbis! 🙂 Wer von euch keine Wild mag, kann das optional z.B. auch durch Rind ersetzen. Auf los geht’s los!

Hirschkeulensteaks mit gegrilltem Kürbis aus dem Backrohr

Zutaten für ca. 3 Portionen:

Wild: ca. 500 g Hirschkeulensteak (im Ganzen), 3-4 Pimentkörner, 1 TL rosa Pfeffer, 250 ml Rotwein, 1 Schuss Portwein, 1 TL getrockneter Thymian, 2 Lorbeerblätter, 1 EL Wildgewürz

Sauce: 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Zwiebel, 1 Suppenwürfel, 200 ml Wasser, 1 TL Zucker, Salz, 1-2 TL Maizena, 1 EL Butter, 1 EL Olivenöl

Kürbis: 1 Green Hokkaido (ca. 600 g), 1 Pkg. Speck (15-20 Scheiben), 1-2 TL Thymian getrocknet, 1-2 TL Rosmarin getrocknet, Fleur de Sel, Olivenöl

Bratkartoffeln: 1 kg Bratkartoffeln, Olivenöl, Salz

Und so wird’s gemacht:

Zuerst kümmern wir uns um die Marinade für das Hirschfleisch. Das Fleisch sollte mindestens eine Stunde Zeit zum Durchziehen haben,- daher, wenn ihr wollt, könnt ihr es auch schon am Vortag einlegen, dann wird es perfekt!

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In einem verschließbaren Behältnis alle Zutaten für das Wild (siehe oben bei den Rezeptangaben) vermischen. Hirschkeulensteak kalt abwaschen, abtupfen und im Ganzen in die Marinade einlegen, Behältnis verschließen und ab in den Kühlschrank. Ab und zu mal wenden, dass die Marinade von allen Seiten gut aufgenommen werden kann.

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Backrohr auf 200°C vorheizen. Kürbis waschen, entkernen und in gleich große Spalten schneiden (nicht zu dünn). Der Hokkaido Kürbis, egal ob grün oder orange, kann mit Schale verarbeitet werden,- ihr braucht ihn also nicht schälen!

Eine Spalte jeweils mit einer Scheibe Speck umwickeln und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Kürbisspalten mit Thymian, Rosmarin und Fleur de Sel bestreuen. Noch ein paar Tropfen Olivenöl drüber und schon dürfen sie ins Backrohr für ca. 25-30 Minuten.

So und was fehlt jetzt noch? Ach ja, der Hirsch und die Sauce 🙂 Fleisch aus der Marinade nehmen, abtupfen und beiseite stellen. Die Marinade abseihen, da wir diese für die Rotweinsauce brauchen. Für die Sauce Zwiebel schälen und klein würfelig schneiden. Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen und den Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Mit der Marinade ablöschen, Wasser dazugießen, Suppenwürfel dazugeben und köcheln lassen, bis die Sauce schön einreduziert ist. Mit Salz und Zucker abschmecken, eventuell mit etwas Maizena abbinden,- wenn notwendig.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen,- am besten eine Pfanne verwenden, die ihr auch ins Backrohr stellen könnt. Das Hirschkeulensteak (im Ganzen) von allen Seiten 3-5 Minuten gut anbraten. Mit Alufolie abdecken und ins Rohr zu den Kürbisspalten stellen. Die Kürbisspalten waren bei mir schon 15 Minuten im Backrohr, bevor ich das Fleisch zugeschoben habe. Die Temperatur jetzt auf 160°C reduzieren, dann ist das Fleisch noch schön rosa im Kern und die Kürbisspalten gar.

Wenn ihr das Fleisch lieber durch habt, dann schiebt die Kürbisspalten und den Hirsch gleichzeitig ins Rohr,- bei ca. 180 °C!

Und schon kann angerichtet werden! Dazu gab’s bei uns Bratkartoffeln aus dem Airfryer und Preiselbeer-Gelee! 🙂

Die Kürbiswoche wird noch um einen Tag verlängert! 🙂 Morgen hab ich noch ein tolles Rezept für ein Kürbis-Chutney für euch!

Bis morgen, euer Julie!