** Bread Baking (Satur)Day! ** Eichgrabner Landbrot **

Guten Morgen meine Lieben! Wie am Dienstag schon angekündigt, folgt heute das Rezept für das „Eichgrabner Landbrot“. Ich hab’s einfach mal so benannt, da ich mir die Inspiration dazu glaub ich von drei Rezepten geholt habe. Das eine war italienisch, das andere ungarisch und Österreich war auch dabei. Da ich mich nicht entscheiden konnte, war Eichgraben (mein Zuhause) der Gewinner 🙂 Aber jetzt genug von meinem Gedanken Wirrwarr … es geht ja heute um’s Brot Backen. Für alle, die sich noch nie wirklich ran getraut haben – ans Brot Backen – probiert dieses Brot – es gelingt euch sicher!

Ich weiß nicht, wer von euch aus meiner Gegend kommt, aber wenn euch der Unimarkt was sagt, dort gibt es dieses köstliche Römerbrot – an das erinnert mich mein Eichgrabner Landbrot ein bisschen. Aber probiert es aus,- ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt.

Ach ja ich hab die Kommentar Funktion wieder aktiviert, mir fehlt das ein bisschen, von euch zu lesen. Wenn alles hin haut, muss KEINER von euch, Name oder E-Mail hinterlassen und auch nicht angemeldet sein. Somit hab ich keine Daten von euch, es wäre von meiner Seite also alles konform 🙂 Mal schauen, ob es funktioniert!

Eichgrabner Landbrot

Zutaten für 1 Brot:

550 g glattes Weizenmehl (T700), 15 g frische Germ, 20 g Olivenöl, 2 TL Salz, 20 g Honig, 320 g lauwarmes Wasser, Mehl für die Arbeitsfläche

Und so schnell geht’s:

Alle Zutaten auswiegen. Die frische Germ in einem Teil vom lauwarmen Wasser auflösen. Dann alle Zutaten in eine Rührschüssel geben, am besten für die Küchenmaschine, und diese ihre Arbeit machen lassen. Zuerst 2-3 Minuten langsam verkneten lassen. Danach die Geschwindigkeit erhöhen – für weitere 5-7 Minuten. Den Teig mit Mehl bestauben, zudecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für ca. 30-45 Minuten aufgehen lassen.

Da der Teig eher weich ist, werd ich euch jetzt beide Varianten aufschreiben – falls doch Anfänger unter euch sind!

Für Brot-Back-Neulinge 🙂

Einfach einen Tortenring (Durchmesser 24-26 cm) mit Backpapier auslegen. Den Rand mit Olivenöl einfetten und mit Mehl bestauben. Den Teig aus der Rührschüssel mit einer Teigkarte vom Rand lösen, nicht allzu stark umrühren und in die Form geben und mit bemehlten Händen ein bisschen in Form bringen. Mit Mehl bestauben, abdecken und nochmals für ca. 15-20 Minuten rasten lassen. Inzwischen das Backrohr auf 250°C (Heißluft) vorheizen. Ist das Backrohr bereit, den Tortenring auf der mittleren Schiene positionieren. Wer möchte kann natürlich noch ein Muster in die Oberfläche vom Brot ritzen!

Weiters gehört auch ein feuerfestes Gefäß, am besten mit 3-4 Eiswürfel mit ins Backrohr. Sie sorgen nämlich dafür, dass das Brot ausreichend Dampf bekommt! Die ersten 15 Minuten auf der Temperatur bleiben. Danach auf ca. 190-200°C reduzieren. Für weitere 15-20 Minuten fertig backen. Wenn es goldbraun ist und die Klopfprobe passt (auf die Unterseite klopfen und wenn es hohl klingt, dann ist es fertig!), dann ist das Landbrot fertig. Die Backzeit variiert aber ein bisschen, da jedes Backrohr anders tickt! Das Brot auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Für die geübten Brot-Bäcker 🙂

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche behutsam falten, eventuell noch ein bisschen Mehl einarbeiten, Laib formen. Den rohen Brotlaib auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, abdecken und nochmal 15-20 Minuten rasten lassen. Inzwischen das Backrohr auf 250°C (Heißluft) vorheizen. Ist das Backrohr auf Temperatur, das Backblech inklusive einem feuerfesten Gefäß mit 3-4 Eiswürfel auf der mittleren Schiene positionieren. Die ersten 15 Minuten auf der Temperatur bleiben. Danach auf ca. 190-200°C reduzieren. Für weitere 15-20 Minuten fertig backen. Wenn es goldbraun ist und die Klopfprobe passt, ist das Brot fertig. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Ich bin gespannt, ob es euch genauso gut schmeckt, wie uns! 🙂 Ich wünsch euch ein schönes Wochenende meine Lieben!

Eure Julie

 


kartoffel brötchen

** Bread Baking (Satur)Day ** Rustikale Erdäpfelweckerl

Einen wunderschönen guten Morgen meine Lieben! Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gestartet?! Bei mir heißt es schon wieder lernen, lernen, lernen! Ich weiß nicht, ob ich es hier schon erwähnt habe – ich hab mich im Herbst dazu entschieden, doch noch einen „neuen“ Beruf zu erlernen,- darum auch das „kleine“ Blogpäuschen über Weihnachten und Silvester.

Da die Küche aber nicht ganz kalt bleibt, denn auch zwischen dem Lernen muss gegessen werden, geht es ab heute frisch & munter hier auf Julie’s KochArt weiter. Denn wer mich kennt, weiß dass Kochen & Backen für mich Entspannung ist. Ja und aus dem letzten „Spa-Day in the Kitchen“ ist folgendes Rezept entstanden! 🙂

Rustikale Erdäpfel-Weckerl

Zutaten für 6 Stück (Durchmesser 10 cm):

ca. 350 g gekochte Erdäpfeln (roh ca. 400g), 130 ml Wasser (lauwarm), 25 g frische Germ, 1/2 TL brauner Zucker, 220 g glattes Weizenmehl, 200 g glattes Weizenvollkornmehl, 1 TL Olivenöl, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1/2 TL Paprika scharf, 2-3 TL Salz, ein bisschen Pfeffer aus der Mühle, 1 Msp. Chiliflocken, Olivenöl zum Bestreichen

Und so wird’s gemacht:

Die Erdäpfeln mit der Schale kochen. Etwas auskühlen lassen und schälen. Sind sie vollständig ausgekühlt, durch die Kartoffelpresse drücken und beiseite stellen.

Die frische Germ mit Zucker und Wasser verrühren,- in die Rührschüssel geben. Dann darf die Hälfte vom Mehl, wie auch das Olivenöl, die zwei verschiedenen Arten von Paprikapulver, ein bisschen frisch geriebener Pfeffer und die Chiliflocken dazu.

Jetzt die Rührmaschine ein paar Runden drehen lassen, dann darf auch schon der Rest dazu – Rest vom Mehl, Salz und die gepressten Erdäpfeln. Gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Sollte der Teig zu klebrig sein, dann fügt noch ein wenig Mehl dazu!

Den Teig mit Mehl bestauben, abdecken und an einem warmen Ort für ca. 50-60 Minuten gehen lassen.

Den Teig aus der Schüssel holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten. Ich hab mich für Weckerln entschieden und gleich meine neue Silikonform für Burger-Brötchen verwendet (Durchmesser Brötchen 10 cm). Der kleine Monk in mir war zufrieden, als die Weckerl aus dem Ofen kamen und endlich mal die gleiche Größe hatten 🙂 !

Den Teig in 6 Teile teilen – à 150-160 g. Ihr könnt sie natürlich auch kleiner machen! Die Teigstücke rund schleifen und in die Silikonform setzen und ein bisschen flach drücken. Habt ihr diese nicht, einfach auf ein Backpapier setzen und flach drücken. Abdecken und nochmals für 20-30 min. rasten lassen.

Inzwischen das Backrohr auf 180-190°C (Heißluft) vorheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser hineinstellen,- damit sich der Dampf, den wir zum Backen brauchen, entwickeln kann.

Bevor die rustikalen Erdäpfel-Weckerl ins Backrohr dürfen, werden sie noch mit ein bisschen Olivenöl eingestrichen,- wer will kann sie auch einschneiden (Muster) und der Optik wegen noch mit ein bisschen Mehl bestauben.

Zügig ins Backrohr stellen, damit der Dampf nicht komplett entweicht. Dort bleiben sie auf der mittleren Schiene für ca. 40-50 Minuten (je nach Backrohr). Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Weckerln fertig gebacken sind, dann macht die Klopfprobe. Auf der Unterseite klopfen – klingt es hohl, dann sind sie fertig.

Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen & dann nur noch genießen! Ich hab uns einen Liptauer dazu gezaubert! 🙂

Gutes Gelingen meine Lieben! Eure Julie

In der Menüleiste unter Tipps & Tricks findet ihr euch schon einen kleinen Überblick zum Thema „Germteig„!


**Bread Baking (Satur)Day** Erdäpfel-Dinkel-Brot

Heute mal kurz & knackig: Ich war zum Brunch eingeladen und für Brot & Gebäck zuständig. So ein frisch gebackenes Brot kann schon was, oder? 🙂 Und für den süßen Part gab’s dann noch frische Butterbrioche!

Erdäpfel-Dinkel-Brot

Zutaten für 1 Brot:

300 g gekochte Erdäpfeln (roh ca. 350-360 g), 600 g glattes Dinkelmehl, 100 ml Milch (lauwarm), 200 ml Wasser (lauwarm), 21 g frische Germ, 1 TL Staubzucker, 1 TL Salz, 1 Msp. Muskatblüte gemahlen (Macis), etwas Mehl zum Bestauben & Olivenöl zum Teig Einreiben

Und so wird’s gemacht:

Die Erdäpfeln mit der Schale kochen. Danach schälen und auskühlen lassen. Die ausgekühlten Erdäpfeln durch die Erdäpfelpresse drücken und beiseite stellen.

Die Germ mit Zucker im lauwarmen Milch-Wasser auflösen – mit dem Schneebesen gut verrühren, mit ca. 1 EL Mehl (von der abgewogenen Menge wegnehmen) bestauben. Für ca. 10-15 Minuten rasten lassen.

kartoffelbrot

Jetzt werden alle Zutaten und Bestandteile in einer Rührschüssel vermengt und (am besten mit der Küchenmaschine) zu einem glatten Teig verkneten. Schreckt euch nicht, der Teig kann ein bisschen patzig sein! Eine größere Schüssel mit Olivenöl ausstreichen und den Teig in die Schüssel geben. Noch mit etwas Mehl bestauben, abdecken und an einem warmen Ort, ohne Zugluft, für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durch kneten und in die gewünschte Form bringen. Ich hab mich für eine Kastenform entschieden. Da diese beschichtet ist, war bei mir kein Backpapier etc. notwendig. Also Teig in die Kastenform (mind. 35×12) setzen, abdecken und nochmals für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Das Backrohr rechtzeitig auf 240°C aufheizen und den Gitterrost schon auf der untersten Schiene positionieren. Schon beim Aufheizen ein feuerfestes Gefäß, mit Wasser gefüllt, hinein stellen, so dass sich Dampf entwickeln kann.

Kurz bevor das Brot ins Backrohr darf, könnt ihr das Brot an der Oberseite noch einschneiden (Muster). Ich hab den Teig einfach mit den Fingern ein bisschen „verzwirbelt“ 🙂

kartoffelbrot

So und jetzt muss es schnell gehen – ACHTUNG heiß! Am besten mit Hilfe! Denn das Backrohr sollte nicht zu lange offen sein, sonst ist der schöne Dampf auch gleich wieder weg. D.h. Person Nr. 1 macht das Backrohr auf, Person Nr. 2 schiebt das Brot in den Ofen.

Timeline

  • Start 240°C
  • nach 15 Minuten auf 200°C reduzieren
  • nach 10 Minuten auf 180°C reduzieren
  • noch weitere 45 Minuten backen

Backzeit insgesamt: ca. 60-65 Minuten (je nach Backrohr)

Sollte euch das Brot zu schnell zu dunkel werden, dann legt einfach ein Stück Alufolie darüber. Nehmt es aber gegen Ende der Backzeit (für die letzten 10 Minuten) wieder weg, dass die Kruste nicht zu weich wird.

Das fertige Brot aus dem Backrohr nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß damit meine Lieben! Eure Julie