Veggie Bowl mit Käsebällchen

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Die heutigen Hauptdarsteller sind eindeutig diese köstlichen Käsebällchen. Zur Bowl (Salat mal anders angerichtet 🙂 ) geb ich euch einen kurzen Überblick, was bei uns so am Teller war. Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Veggie Bowl mit Käsebällchen

Zutaten für 12 Stück/4 Portionen:

Bällchen: 200 g Ziegenfrischkäse, 80 g Feta, 20 g Magertopfen, 1 TL Honig, 50 g Semmelbrösel, 1 Prise Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer

Panier: 80 g Semmelbrösel, 1-2 EL Sesam (hell), 1-2 EL Sesam (schwarz), 2 kleine Eier, Kokosöl oder neutrales Öl zum Frittieren

Salatbowl: Curry-Couscous, rote Rüben, Gurkensticks, Süßkartoffeln (gedünstet), Maiskölbchen (gegrillt), Cocktailtomaten, Babyspinat (unter dem Gemüse), Mango-Chili-Dressing

Und so wird’s gemacht:

Für die Käsebällchen Ziegenfrischkäse, Feta (zerbröselt), Topfen, Honig und Bröseln gut miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Cayennepfeffer würzig abschmecken.

Aus der Käsemasse 12 Kugeln formen (ich hab sie mir einfach mit dem Eisportionierer eingeteilt). Eier in einem Suppenteller versprudeln. In einem zweiten Teller Bröseln und Sesam miteinander vermischen.


Die Käsebällchen durch die Eier ziehen und in der Brösel-Sesam-Mischung panieren. Da ich die Panier als ein bisschen dünn empfand, hab ich einfach alle doppelt paniert. Danach kommen die Käsebällchen für ca. 1,5 Stunden in den Tiefkühler.

In einer Pfanne Öl erhitzen (so dass die Bällchen gut drin „schwimmen“ können) und die Käsebällchen darin goldbraun backen – währenddessen die Bällchen mit einem Löffel vorsichtig drehen, damit alle Seiten schön gebacken werden.

Die fertigen Bällchen aus der Pfanne nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf der Veggie-Salat-Bowl anrichten!

Wir lassen es uns jetzt schmecken! Mahlzeit meine Lieben! Eure Julie


Mein fliegender Kochlöffel geht auf Reisen! Jambalaya

Eigentlich wollte ich wieder mal Paella machen, doch dann bin ich auf das Gericht „Jambalaya“ gestoßen. Ein Reisgericht aus den Südstaaten Amerikas, welches typisch für die Cajun-Küche und die kreolische Küche in Louisiana ist. Ein großer Unterschied zur Paella ist, dass man dieses Gericht mit Langkornreis macht, statt mit Rundkorn bzw. Paellareis. Verkocht wird eigentlich immer das, was verfügbar ist bzw. auf das was man Lust hat. Jambalaya ist eine köstliche Alternative zur Paella und wird definitiv wieder gekocht! 🙂

Jambalaya

Jambalaya

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 Zwiebel – grob würfeln
  • 4 Knoblauchzehen – angedrückt
  • 3 große Karotten – in Scheiben geschnitten
  • 6 Hühnerunterkeulen – mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver einreiben/würzen
  • 125 g scharfe Putensalami (optional: Chorizo) – in grobe Stücke geschnitten
  • 3 EL Tomatenmark
  • 800-1000 ml Hühnersuppe
  • 1 Dose Tomatenstücke – ca. 400 g
  • 225 g Garnelen – ich hab tiefgekühlte verwendet, ohne Kopf und ohne Schale
  • 1 Orange – ausgepresst,- wir brauchen ca. 4-5 EL davon
  • 1-2 EL Honig zum Abschmecken
  • ca. 125 g frische Zuckerschoten
  • 1 1/2 Tassen Langkornreis (Uncle Bens 10 min.) – sind ca. 250 g
  • 1 Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Smoked Paprika, Koriander gemahlen, Kreuzkümmel gemahlen oder zerstossen, 2 TL BBQ Gewürz (habt ihr dieses nicht einfach selbst mischen: Senfkörner, Koriander, Rauchsalz, Kreuzkümmel, Smoked Paprika)

Und so wird’s gemacht:

In einem großen Topf ein wenig Öl erhitzen und die Hühnerteile darin von allen Seiten scharf anbraten – herausnehmen. Dann die Salami in den Topf geben und ebenfalls kurz anbraten – herausnehmen.

Als nächstes die Karotten in den Topf geben (eventuell ein bisschen Öl dazugeben) und ein paar Minuten anrösten. Danach das Tomatenmark und je eine Messerspitze Koriander und Kreuzkümmel dazugeben, kurz mitrösten und mit 400 ml Suppe ablöschen. In den Topf dürfen jetzt auch die Tomaten aus der Dose, die BBQ Gewürzmischung, 1/2 TL Rauchsalz, 4 zerstoßene Senfkörner, die Hühnerteile und die Salamistücke. Den Deckel drauf und 10 min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Als nächstes darf die restliche Suppe dazu. Aufkochen und danach den Reis und die Garnelen dazugeben. Gut umrühren, wieder den Deckel drauf und bei niedriger Temperatur 15 min. köcheln lassen.

Nach den 15 min. wieder gut umrühren, die Zuckerschoten dazugeben, gut umrühren und abdecken. Für 5 min. noch bei niedriger Temperatur köcheln lassen, dann den Topf von der Hitze wegnehmen und noch weiter 10 min. ruhen lassen.

Das/die fertige Jambalaya mit Salz, Pfeffer, frischen Orangensaft und nach Wunsch auch mit Tabasco abschmecken und servieren!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie


Kulinarisches Filmfestival: Ratatouille

Wie heißt es so schön? Das Beste kommt zum Schluss! Das Beste ist in diesem Fall mein absoluter Lieblingsfilm, wenn es ums Kochen geht! Eine kleine Ratte schwingt den Kochlöffel und kocht mit solch einer Leidenschaft, dass der strengste Restaurantkritiker in die Knie geht! 🙂 Ich glaub ihr wisst alle, welches Gericht ich gewählt habe, oder? Ich hab mich von Rémy inspirieren lassen und hab mich über sein Ratatouille drüber getraut!

ratatouille

Julie’s Ratatouille

Zutaten für 3-4 Portionen:

Tomatensauce: 2-3 Tomaten, 1/3 Zucchini, 2 Karotten, 1 Stück/1 Strang Stangensellerie, 1 Knoblauchzehe, 1 Lorbeerblatt, 1/2 Zwiebel, 200 g passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, 1 Zweig frischen Rosmarin

Ratatouille: 4 Tomaten, 1-2 Zucchini (je nach Größe), 1-2 Melanzani (je nach Größe), 1-2 frische Rosmarinzweige, Olivenöl, Backpapier, Salz, Pfeffer

Vinaigrette: 3 EL Olivenöl, 2 EL Vincotto (optional dunkler Balsamico), 2 EL frisch gehackte Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum, Petersilie), 2 EL der selbstgemachten Tomatensauce

Und so wird’s gemacht:

Wir beginnen mit der Tomatensauce. Das angegebene Gemüse waschen, putzen und eventuell schälen. Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, zudecken und köcheln lassen – bis alles weich ist. Das weiche Gemüse ein bisschen auskühlen lassen. Für den nächsten Schritt hab ich meinen Standmixer verwendet, ein Pürierstab tut’s aber auch 🙂 Alles in den Mixer füllen. Einen guten Schuss Olivenöl, wie auch Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker dazu geben. Alles zu einer glatten Sauce mixen. Ein paar Esslöffel auf die Seite geben, da ihr diese dann noch für die Vinaigrette braucht!

Während die Tomatensauce köchelt, könnt ihr schon das Gemüse vorbereiten und das Backrohr auf 120°C vorheizen. Die Zucchini und Melanzani waschen und in ganz dünne Scheiben schneiden (2-3mm). Die Tomaten müssen vor dem Schneiden geschält werden. Am schnellsten geht das, wenn ihr oben und unten einritzt und für 30 sek in kochendes Wasser legt. Herausnehmen und für 30 sek in kaltes Wasser zum Abschrecken legen,- dann schälen sie sich fast von selbst! Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Alles vorbereitet? Dann geht’s jetzt auch schon weiter. Ich hab als Form für mein Ratatouille meine Paella Pfanne verwendet (Durchmesser ca. 30 cm). Als erstes kommt die Tomatensauce in die Form, denn wir wollen ja nicht, dass uns das Ratatouille anbrennt.

Dann heißt es Gemüse schlichten, was ein bisschen Zeit und Geduld in Anspruch nehmen kann, dass alles so schön liegen bleibt, wie man will! 🙂

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Ist das geschafft, wird unser fast fertiges Ratatouille noch gesalzen, gepfeffert, mit Rosmarin bestreut und mit Olivenöl beträufelt. Bevor es ins Backrohr darf, wird es noch mit Backpapier (in der jeweiligen Form ausgeschnitten – bei mir kreisförmig) bedeckt. In der Mitte des Backpapier bitte noch ein kleines Loch einschneiden, dass der Dampf entweichen kann. Das Backpapier ein bisschen andrücken und schon ist es geschafft. Ab damit ins Backrohr und ab jetzt heißt es nur noch bitte warten! 🙂

Während der Wartezeit habt ihr genug Zeit um die Vinaigrette zu zubereiten. Alle Zutaten dafür (siehe oben) gut miteinander vermischen und abschmecken.

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Ablauf

  •  Die 1. Stunde auf 120°C
  • eine weitere Stunde auf 150°C
  • danach das Backpapier entfernen, damit die Oberfläche Farbe bekommt – ca. 15-20 Minuten
  • aus dem Backrohr nehmen und vorsichtig herausnehmen, dass ihr die fächerartige Optik behaltet
  • mit Vinaigrette beträufeln
  • ja und dann, was kommt dann? Ach ja! GENIESSEN!!!! 🙂

 

 

Rémy und ich wünschen euch gutes Gelingen und Bon Appétit! Eure Julie

 

P.S.: Ich hoffe ihr hattet genauso viel Freude mit meinem kulinarischen Filmfestival wie ich! Und nicht vergessen! Bis 23:59 Uhr ist noch Zeit mitzumachen!Hinterlasst mir einfach als Kommentar euren Link zu eurem Beitrag oder ein Foto mit Rezept. Morgen gibt’s dann eine kleine Zusammenfassung bzw. Vorstellrunde!