**Bread Baking (Satur)Day** Erdäpfel-Dinkel-Brot

Heute mal kurz & knackig: Ich war zum Brunch eingeladen und für Brot & Gebäck zuständig. So ein frisch gebackenes Brot kann schon was, oder? 🙂 Und für den süßen Part gab’s dann noch frische Butterbrioche!

Erdäpfel-Dinkel-Brot

Zutaten für 1 Brot:

300 g gekochte Erdäpfeln (roh ca. 350-360 g), 600 g glattes Dinkelmehl, 100 ml Milch (lauwarm), 200 ml Wasser (lauwarm), 21 g frische Germ, 1 TL Staubzucker, 1 TL Salz, 1 Msp. Muskatblüte gemahlen (Macis), etwas Mehl zum Bestauben & Olivenöl zum Teig Einreiben

Und so wird’s gemacht:

Die Erdäpfeln mit der Schale kochen. Danach schälen und auskühlen lassen. Die ausgekühlten Erdäpfeln durch die Erdäpfelpresse drücken und beiseite stellen.

Die Germ mit Zucker im lauwarmen Milch-Wasser auflösen – mit dem Schneebesen gut verrühren, mit ca. 1 EL Mehl (von der abgewogenen Menge wegnehmen) bestauben. Für ca. 10-15 Minuten rasten lassen.

kartoffelbrot

Jetzt werden alle Zutaten und Bestandteile in einer Rührschüssel vermengt und (am besten mit der Küchenmaschine) zu einem glatten Teig verkneten. Schreckt euch nicht, der Teig kann ein bisschen patzig sein! Eine größere Schüssel mit Olivenöl ausstreichen und den Teig in die Schüssel geben. Noch mit etwas Mehl bestauben, abdecken und an einem warmen Ort, ohne Zugluft, für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durch kneten und in die gewünschte Form bringen. Ich hab mich für eine Kastenform entschieden. Da diese beschichtet ist, war bei mir kein Backpapier etc. notwendig. Also Teig in die Kastenform (mind. 35×12) setzen, abdecken und nochmals für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Das Backrohr rechtzeitig auf 240°C aufheizen und den Gitterrost schon auf der untersten Schiene positionieren. Schon beim Aufheizen ein feuerfestes Gefäß, mit Wasser gefüllt, hinein stellen, so dass sich Dampf entwickeln kann.

Kurz bevor das Brot ins Backrohr darf, könnt ihr das Brot an der Oberseite noch einschneiden (Muster). Ich hab den Teig einfach mit den Fingern ein bisschen „verzwirbelt“ 🙂

kartoffelbrot

So und jetzt muss es schnell gehen – ACHTUNG heiß! Am besten mit Hilfe! Denn das Backrohr sollte nicht zu lange offen sein, sonst ist der schöne Dampf auch gleich wieder weg. D.h. Person Nr. 1 macht das Backrohr auf, Person Nr. 2 schiebt das Brot in den Ofen.

Timeline

  • Start 240°C
  • nach 15 Minuten auf 200°C reduzieren
  • nach 10 Minuten auf 180°C reduzieren
  • noch weitere 45 Minuten backen

Backzeit insgesamt: ca. 60-65 Minuten (je nach Backrohr)

Sollte euch das Brot zu schnell zu dunkel werden, dann legt einfach ein Stück Alufolie darüber. Nehmt es aber gegen Ende der Backzeit (für die letzten 10 Minuten) wieder weg, dass die Kruste nicht zu weich wird.

Das fertige Brot aus dem Backrohr nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß damit meine Lieben! Eure Julie

 


Good Morning Sunday! Julie’s Overnight Oats

Guten Morgen meine Lieben! Heute möchte ich euch meinen Frühstücksklassiker der letzten Monate vorstellen. Die „kalte“ Version (sozusagen) zu meinem heißgeliebten Porridge. Und vor allem praktisch, da man die Overnight Oats schon am Vorabend herrichtet und in der Früh gleich ein Frühstück parat hat!

Julie’s Overnight Oats

Zutaten für 1 Portion:

4 EL feine Haferflocken (ca. 40 g), 100 ml Wasser (oder Milch/Mandelmilch/Kokosdrink), 1 Prise Zimt, Agavensirup zum Süßen, 100 g Sojajoghurt mit Kokos (bzw. euer Lieblingsjoghurt) und frisches Obst

Und so schnell geht’s:

Haferflocken in einem verschließbaren Gefäß mit Wasser und Zimt vermischen. Kurz quellen lassen. Joghurt mit Agavensirup vermischen und auf die Haferflocken geben. Frisches Obst waschen, putzen, schneiden – ja nach dem was ihr nehmt und auf das Joghurt geben.

Das Gefäß verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn ich am nächsten Tag aufsteh, gibt es bei mir eine gewisse Morgenroutine. Kaffeemaschine einschalten und Overnight Oats aus dem Kühlschrank holen, damit sie nicht zu kalt sind. Und erst dann geht’s weiter! 🙂

 

Guten Morgen meine Lieben! Eure Julie


Frühstück Deluxe! Omelette mit Lachs

Da ich dieses Jahr zum Muttertag frei hatte, wurde die Mami zum Brunch geladen. Doppeltes Glück für die Frau Mama! 🙂 Mit beiden Töchtern bei Tisch und die Wettergöttin schenkte ihr noch Sonnenschein und angenehme Temperaturen dazu! Neben frischen Säften, Joghurt mit Früchten, köstlichem Roastbeef (vom Fleischer), frisch gebackenen Butterbrioches gab’s auch eine Deluxe-Variante von einem Omelette.

Omelette mit Lachs, Kren-Cottage Cheese & frischer Kresse

Zutaten für 3 Portionen:

5 Eier, 1 Schuss Milch, 200 g Räucherlachs, 1 Becher Cottage Cheese (200-250 g), 1 kleines Glas Oberskren (ca. 80-100 g), frische Kresse, Salz & Pfeffer

Und so wird’s gemacht:

Cottage Cheese und Oberskren miteinander vermischen. Ich hab das ganze Glas vom Kren verwendet, da wir die Schärfe vom Kren lieben. Das heißt eventuell ein bisschen aufpassen, wenn ihr es nicht so krenlastig wollt!

In einer Schüssel die Eier mit einem Schuss Milch mit dem Schneebesen versprudeln und ein bisschen schaumig schlagen.

Lachs aus der Verpackung holen, Kressen abschneiden.

Die versprudelten Eier in die Pfanne gießen. Wir haben eine geniale Pfanne mit einer super Beschichtung, daher war kein Öl notwendig! Ansonsten ein bisschen Öl in der Pfanne erhitzen und dann die Eier hineingießen. Deckel drauf und bei niedriger Temperatur braten bzw. aufgehen lassen.

Das fertige Omelette hab ich gedrittelt und auf 3 Teller angerichtet. Dann die Cottage Cheese-Kren-Mischung auf die 3 Teller aufteilen. Dann den Lachs darauf verteilen. Ein bisschen salzen und pfeffern  – eventuell den „Essern“ selber überlassen?! Und zum Schluss mit frischer Kresse garnieren! Wie ich das Ganze angerichtet hab, seht ihr auf den Fotos! 🙂

Gutes Gelingen & einen guten Appetit! Eure Julie