Sweet Friday! Japanese Cheesecake

Wie ich zum ersten Mal das Rezept gesehen hab, hab ich mir gedacht „japanischer Käsekuchen – ja und?“. Dann tauchte auf Facebook auch noch so ein Video auf „American Cheesecake vs. Japanese Cheesecake und der Gewinner war eindeutig der Japaner! Nur vom Zuschauen ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Daher war klar: der japanische Käsekuchen rutscht ganz weit rauf auf die „TO COOK/BAKE LIST“! Der passende Anlass kam auch recht flott – Vatertag – und schon hatte ich alle meine Testesser bei Tisch.

Ihr stellt euch jetzt wahrscheinlich auch grad die Frage, ja und was ist jetzt der Unterschied? Im Gegensatz zum American Cheesecake, der ja eher kompakt ist (ich lieb ihn trotzdem heiß), ist der Japanese Cheesecake richtig leicht & flaumig,- fast wie ein riesiges Topfensoufflé, das nicht in sich zusammen fällt! 🙂

Japanese Cheesecake

Zutaten für 1 Torte (Durchmesser 20-22 cm):

6 mittelgroße Eier (Zimmertemperatur), 250 g Frischkäse (den fetten! Doppelrahmstufe!), 140 g Feinkristallzucker, 100 ml Milch, 60 g Butter, 1/4 TL Salz, 1 EL Zitronensaft, 1 TL frisch abgeriebene Zitronenschale, 60 g glattes Mehl, 20 g Maizena, 1/4 TL Weinstein Backpulver

Sonstiges: ein bisschen Butter für die Form, Staubzucker zum Bestreuen & Erdbeeren als Garnierung

Schon vorweg, für den Japanese Cheesecake müsst ihr ein bisschen Zeit einplanen! Also fangen wir mal an!

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Tortenform mit Backpapier auslegen – Boden & Ränder! Die Ränder würde ich breiter (in der Höhe) als die Kante vom Tortenring machen. Weiters braucht ihr eine Auflaufform (mind. 5-6 cm hoch), in die der Tortenring rein passt. Die Auflaufform mit einem Geschirrtuch auslegen.

  1. Schritt: Eier trennen
  2. Schritt: in einem kleinen Topf Butter, Frischkäse, Milch und die Hälfte vom Zucker (70 g) leicht erwärmen, immer dabei rühren, bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Beiseite stellen.
  3. Schritt: Die Eidotter in einer größeren Schüssel mit dem Schneebesen schaumig aufschlagen. Dann die Frischkäse-Butter-Milch-Mischung dazugeben. Gut verrühren.
  4. Schritt: Zitronensaft, Zitronenschale und Salz dazugeben – verrühren.
  5. Schritt: Mehl und Maizena mischen und in die Schüssel sieben. Gut unterheben und verrühren.
  6. Schritt: Die Eiklar am besten mit der Küchenmaschine zu Schnee steif schlagen. Zu Beginn bei langsamer Geschwindigkeit schaumig schlagen. Dann das Weinstein Backpulver dazu geben. Die Geschwindigkeit hoch schalten und weitermixen. Jetzt dann den übrigen Zucker langsam dazugeben, bis ihr einen cremigen Schnee habt.
  7. Schritt: Den Schnee in 3 Teilen unterheben und mit dem Schneebesen behutsam glatt rühren.
  8. Schritt: Mit dem Wasserkocher heißes Wasser vorbereiten.
  9. Schritt: Den Teig in die Springform füllen, glatt streichen und vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen.
  10. Schritt: Die Auflaufform bis zur Hälfte mit heißen Wasser füllen und die Tortenform hineinstellen.
  11. Schritt: Ab damit ins Backrohr! Auf der mittleren Schiene platzieren. Und jetzt kommen die Backzeiten, die bei mir super funktioniert haben!
    *** 200°C – für 14 Minuten (da mir der Kuchen sonst oben zu dunkel geworden wäre)
    dann wir reduziert auf
    *** 140°C – für weitere 35 Minuten
    *** Danach das Backrohr ausschalten und den Cheesecake für weitere 30 Minuten bei der
    vorhandenen Resthitze backen
    *** Dann das Wasserbad entfernen, den Kuchen zurück ins Backrohr stellen, die Backrohrtür
    leicht geöffnet lassen und weitere 30 Minuten rasten lassen
  12. Schritt: Den Kuchen aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.
  13. Schritt: Den Japanese Cheesecake aus der Form lösen und das Backpapier vorsichtig entfernen. Noch mit Staubzucker bestreuen und schon kann man den Japanese Cheesecake genießen!


Für ein „schöneres Anschnitt“ Foto war ich leider zu langsam 🙂

Bei uns gab’s ganz einfach ein paar Erdbeeren dazu. Eine perfekte Begleiterin wäre aber auch eine Vanillesauce! 🙂

Wie heißt es so schön? „Gut Ding braucht Weile“! Eure Julie

 

 


bärlauch-avocado aufstrich

Das grüne Gold! Teil 4

Heute geht’s gleich weiter mit dem vierten Teil zum grünen Gold! Heute hab ich einen köstlichen Avocado-Bärlauch-Aufstrich für euch. Zwei meiner Lieblinge vereint 🙂 Als meine Arbeitskollegin diesen köstlichen Aufstrich mit in die Arbeit gebracht hat, hab ich sie natürlich gleich gelöchert, was alles drin ist. Kurz zusammengefasst: einfach gemacht & gschmackig! 🙂 Aber überzeugt euch selbst, denn heute gibt’s das Rezept dazu.

bärlauch aufstrich mit avocado

Bärlauch-Avocado-Aufstrich

Zutaten für 2 Personen:

2 reife Avocados, Saft einer 1/2 Zitrone, ca. 75-80 g Frischkäse mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, 6-8 Bärlauchblätter (milder Geschmack)/ 12-15 Bärlauchblätter (intensiver Geschmack), einen Avocadokern aufheben

Und so schnell geht’s:

Beide Avocados halbieren, Kern herauslösen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. In kleine Stücke schneiden, in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft beträufeln. Einen Kern hebt auf, warum verrate ich euch nachher.

Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden und zu den Avocadostücken geben. Jetzt darf der Pürierstab ein bisschen arbeiten 🙂 Wenn ihr mit dem Pürieren fertig seid, kommt nur noch der Frischkäse mit Knoblauch dazu, gut durchmischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Fertig!

Warum habt ihr jetzt einen Kern aufheben müssen? Die Avocado neigt dazu schnell braun zu werden. Die Zitrone ist ein Hilfsmittel dagegen. Wenn ihr aber den Aufstrich z.B. wie ich über zwei Tage essen wollt, gibt es noch den Trick. Und zwar einen Avocadokern in den Aufstrich zu stecken. Ich war zuerst ein bisschen skeptisch, wie ich von diesem Trick gelesen habe, hab’s aber natürlich ausprobiert und es funktioniert wirklich. Am zweiten Tag war zwar eine leichte braune Schicht am Aufstrich, darunter war der Aufstrich aber frisch und grün. Viel besser als die Male davor, als ich das mit dem Kern noch nicht wusste 🙂

Gutes Gelingen! Eure Julie

 

 


Frisch gestrichen: Lachs-Aufstrich

Im Jänner feierte meine kleine Schwester ihren Geburtstag und machte für Freunde & Familie einen kleinen Umtrunk am Abend. Und wer uns Schwestern kennt, weiß, dass es immer was zum Essen gibt. Hungrige Gäste sind also willkommen! 🙂 Für das Buffet war ich zuständig, meine Dienste waren sozusagen mein Geburtstagsgeschenk für mein Schwesterlein. Und da ich zum Bloggen ein paar neue Rezepte ausprobieren wollte, waren alle Gäste – wie praktisch – meine Versuchskaninchen! Einer der ausprobierten und für gut befundenen Aufstriche, ist der Lachs-Kren-Aufstrich, den ich heute für euch habe. Passt als Aufstrich für ein Buffet, aber auch als Frühstücksaufstrich, falls ihr den Lachs mal anders servieren wollt.

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Lachs Aufstrich

Zutaten für ca. 4 Personen:

300 g Frischkäse, 4 EL Kren, 125 g Räucherlachs, ca. 6 Dillstängel, 1 EL Orangenschalen (einer Bio Orange), 4 EL Orangensaft frisch gepresst, Salz und Pfeffer

Und so schnell geht’s:

Bevor ihr die Dille fein hackt, legt ein bisschen was zur Seite,- für später zum Garnieren. Die Orange heiß abwaschen, trocken tupfen und Orangenzesten abreiben. Danach die Orange auspressen.

Den Frischkäse in eine Schüssel geben und mit der Orangenschale, Orangensaft, gehackter Dille und Pfeffer verrühren. Den Lachs in feine Streifen schneiden,- nicht vergessen, ein kleines Stück beiseite zu geben, falls ihr den Aufstrich damit garnieren wollt.

Die Lachsstreifen, wie auch den Kren zum Frischkäse dazugeben und gut vermischen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken und kühl stellen.

Eventuell umfüllen, in eine saubere Schüssel, mit Dille und Lachs garnieren und ab damit auf’s Buffet oder auf den Frühstückstisch! 🙂

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie