Mein fliegender Kochlöffel geht auf Reisen! Grünes Curry mit Garnelen

Mein fliegender Kochlöffel ist endlich wieder mal unterwegs! Ausprobiert wurde ein Curry! Wir lieben Currys und haben heute mal eines mit der grünen Currypaste ausprobiert! Ist sicher nicht original „Thai“, aber wir waren mit dem Ergebnis voll zufrieden! 🙂

 

Grünes Curry mit Garnelen & Hummerchips

Zutaten für 2 Portionen:

125 g Zuckerschoten, 1/4 Stange Zitronengras, 1 Jungzwiebel (auch das Grüne verwenden), 10 Riesengarnelen geschält, 250 ml Kokosmilch, 2 TL grüne Currypaste, 3 EL dunkle Fischsauce,
1 Msp. scharfes Chilipulver, 1 TL Kokosöl zum Anbraten, 1 Prise Kurkuma, 1 Prise gemahlener Ingwer, 1 Prise Salz

Dazu: Hummerchips (Fertigprodukt)

 

 

Und so geht’s:

Zuckerschoten putzen und in Salzwasser bissfest kochen. Abseihen und kalt abschrecken. Vom Zitronengras die äußeren Blätter entfernen und dann ganz fein hacken. Den Jungzwiebel putzen und in Ringe schneiden,- diese müssen nicht allzu dünn sein! Und den grünen Teil auf jeden Fall mitverwenden!

Die Garnelen in Kokosöl anbraten und aus der Pfanne nehmen. Den Bratenrückstand mit Kokosmilch aufgießen und die Currypaste, wie auch die Fischsauce dazugeben. Verrühren und aufkochen lassen. Als nächstes das Zitronengras, Jungzwiebel, Chili und die restlichen Gewürze dazugeben und ziehen lassen,- die Sauce soll nicht mehr kochen!

Zuckerschoten und Garnelen in die Sauce geben, ein paar Minuten ziehen lassen, sodass alles schön warm ist, abschmecken, eventuell nachwürzen und schon kann angerichtet werden.

Bei uns gab’s nur Hummerchips dazu! Schmeckt aber sicher auch mit Basmatireis köstlich!

 

Viel Spaß beim Kochen! Eure Julie


kritharaki

Greek Feelings at Home! Kritharaki

Kalimera meine Lieben! Vor zwei Wochen haben wir eine traumhafte Woche in Korfu verbracht. Endlich Urlaub! Einen eher bewölkten Tag haben wir genutzt um uns Korfu Stadt anzuschauen, aber ansonsten hieß es diesmal einfach nur RELAXEN! Strand, Meer, Sonne & Mythos 🙂 Was soll ich sagen, es war herrlich! Wir haben ein traumhaftes Hotel erwischt und das Essen war wirklich wirklich gut (dass wir schon Angst hatten, die Waage schimpft uns zu Hause). Aber leider ging auch diese Woche irgendwann zu Ende … Mit unserer zweiten Urlaubswoche hatten wir die letzten Tage sogar Glück nochmal ein paar „Sommertage“ zu erwischen. Doch kaum in Österreich gelandet, ging uns das griechische Essen natürlich schon ab. Daher wurden gleich ein paar Mitbringsel verkocht und serviert hab ich uns ein köstliches Kritharaki mit Tomaten und Feta.

kritharakiKritharaki

Zutaten für 2-3 Portionen:

200 g Kritharaki (Nudeln in Form von Reis/von Barilla gibt es sie unter den Namen „Risoni“), 200 g passierte Tomaten, 1 Handvoll Cocktailtomaten, 500 ml Gemüsesuppe, 2-3 kleine dünne Lauchstangen (hab ich aus dem Garten – optional 1 kleiner Zwiebel), 1 Knoblauchzehe, 1-2 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt, 2 Pimentkugerl, 1 TL Oregano, Feta zum Garnieren (so viel man will!)

Und so schnell geht’s:

Lauchstangen waschen und in feine Ringe schneiden. (Optional Zwiebel: schälen und fein würfelig schneiden). Knoblauch schälen und fein hacken. Cocktailtomaten waschen und halbieren.

In einem Topf oder einer tieferen beschichteten Pfanne ein bisschen Olivenöl erhitzen und den Lauch und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Die „Reisnudeln“ dazu geben und kurz mitanrösten. Mit den passierten Tomaten ablöschen und mit der Gemüsesuppe aufgießen.

Jetzt dürfen auch die Cocktailtomaten, Salz, Piment, Lorbeerblatt und Oregano in den Topf hüpfen. Das ganze dann ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren (wie beim Risotto), dass sich nichts am Boden anlegen und anbrennen kann! Falls euch die Flüssigkeit zu schnell verdampft und euch die Reisnudeln noch nicht weich genug sind, dann einfach ein bisschen Wasser zu gießen.

Ist das Kritharaki schön cremig und euch passt die Konsistenz der Reisnudeln, dann mit Pfeffer, Oregano und eventuell einer Prise Zucker (nur wer es braucht) abschmecken.

Dann heißt es nur noch anrichten, mit Feta bestreuen und genießen! Ich hab uns noch eine Schüssel grünen Salat dazu gemacht und das Essen war perfekt!

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche! Bei mir geht’s heute auch wieder los,- der erste Arbeitstag nach dem Urlaub!

Kalimera! Eure Julie


Mein fliegender Kochlöffel geht auf Reisen! Dieses Mal aber nur Kurzstrecke! :-)

Weit ist er nicht gekommen! 🙂 Gelandet ist mein fliegender Kochlöffel heute in der Steiermark/Österreich, denn wir hatten Gusto auf Fleisch, Gemüse und Kren! Könnt ihr euch schon denken, was mein Kochlöffel gezaubert hat? Einige kochen es mit der Stelze, andere mit der Schulter oder auch dem Bauchfleisch vom Schwein. Als Beilage gibt es Salz- oder Kümmelerdäpfel. Schon erraten? 🙂 Mein fliegender Kochlöffel serviert euch heute seine Version vom „Steirischen Wurzelfleisch“.

Steirisches Wurzelfleisch alà Julie

Zutaten für ca. 4 Portionen:

1 kg Schweinsschulter, ein paar Schweinsknochen, 1 Bund Wurzelgemüse, 2-3 große Karotten, 1 Stück Sellerie, 1 Zwiebel, 1 EL Essig, 1/2 TL Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter, Salz, 1 Bund Schnittlauch, frischen Kren (Meerettich), 300-400g speckige Erdäpfel (Kartoffeln)

Und so wird’s steirisch:

Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Wurzelwerk schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Meist sind bei einem Bund Wurzelwerk auch ein paar Stängel Petersilie und ein Stück Lauch dabei,- auch die werden verwendet!

In einem großen Topf 2-3 Liter Wasser und 1 EL Essig herrichten. Ins kalte Wasser kommen jetzt die Schweinsknochen, die groben Zwiebel- und Wurzelwerkstücke, wie auch der Lauch und die Petersilstängel. Dann Herd an und aufkochen! 🙂

In das kochende Wasser das Fleisch einlegen und die Gewürze (Pfefferkörner & Lorbeerblätter) dazugeben. Deckel drauf, wobei ein kleiner Spalt offen sein soll und ca. 1,5-2 Stunden bei schwacher Hitze köcheln lassen. Immer drauf achten, dass das Fleisch und die Knochen mit Wasser bedeckt sind.

Inzwischen könnt ihr den Schnittlauch fein schneiden und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Weiter geht’s mit den Karotten und dem Stück Sellerie. Das Gemüse schälen und in kleine Stifte schneiden,- beiseite stellen. Jetzt wäre auch noch ein bisschen Zeit zum Kren reißen, wenn ihr euch für ein frisches Stück entschieden habt. Ich muss zugeben, ich hab mir einen frisch gerissenen im Glas gekauft, da ich beim Kren reißen, fast immer leichte Erstickungsanfälle bekomme, wenn er richtig scharf ist 🙂

Und bei den Erdäpfeln (Kartoffeln) könnt ihr selbst entscheiden. Wollt ihr Salzerdäpfeln, dann die Erdäpfeln schälen, vierteln bzw. in gleich große Stücke schneiden. Diese dann in Salzwasser ca. 15-20 Min., je nach Größe, kochen. Herausnehmen und kurz ausdampfen lassen, bevor sie angerichtet werden.

Ich hab mich für die Variante entschieden, bei der die Erdäpfeln gleich in der Suppe beim Fleisch mitgekocht werden. Ich hab sie nur geschält und im Ganzen mitgekocht. Wie sie gar waren, hab ich sie herausgenommen und inzwischen zur Seite gestellt.

Wenn das Fleisch gar ist, herausnehmen, gegen die Faser in Scheiben schneiden und in etwas Fleischfond warm halten. In einem kleinen Topf Suppe abseihen und zum Kochen bringen. Darin werden jetzt noch die Gemüsestifte bissfest gekocht. Ich hab zum Anrichten den Gemüsefond noch mit Salz abgeschmeckt, die Erdäpfeln zum Aufwärmen ein paar Minuten zum Gemüse gelegt und dann ging’s auch schon ans Anrichten!

Zuerst ein bis zwei Scheiben Fleisch mit ein bisschen Suppe. Erdäpfel dazu legen, auf das Fleisch wird dann das Gemüse angerichtet und zum Garnieren kommen jetzt noch der Kren und Schnittlauch ins Spiel! Und schon kann gegessen werden!

Guten Appetit! Eure Julie