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Würz dich um die Welt! Scharfes Gemüse-Chili

Anfang Juni haben wir einen Roadtrip ins Waldviertel gemacht. Mit von der Partie: mein Dad, meine Stiefmum und mein Schwesterchen. Unseren ersten Stopp haben wir in Sprögnitz bei SONNENTOR eingelegt. Dort haben wir dann an der Betriebsführung teilgenommen. Wenn wer von euch mal in der Nähe ist, macht unbedingt eine Führung mit, da sie wirklich interessant ist! Es ist wirklich bemerkenswert was ein Mann mit einer Idee, starken Willen und viel Überzeugungskraft geschafft hat. Hut ab Herr Gutmann! Nach der Führung haben wir uns dann im hauseigenem Cafe gestärkt, bevor es natürlich ans Shoppen ging! 🙂 Bei mir ist unter anderem auch die Probierpackung „Würz dich um die Welt“ im Einkaufskorb gelandet, mit der ich das heutige Gemüse-Chili gekocht hab. In der Probierpackung ist nämlich auch ein kleines Hefterl mit Rezepten enthalten. Beim Originalrezept ist es natürlich nicht geblieben, daher gibt es heute meine Version für euch! Ich kann nur sagen – köstlich & ganz schön scharf! 🙂

Scharfes Gemüse-Chili

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, 2 Knobizehen, 2 kleine Süßkartoffeln, 3 kleine speckige Kartoffeln, 1/2 Zucchini, 1 kleine Dose Mais (140 g), 1 Dose rote Kidneybohnen (285 g )1 Dose passierte Tomaten, 2 EL Tomatenmark, Salz, Olivenöl, 3-4 TL Rodriguez‘ Chili con Carne Gewürzmischung von Sonnentor (wer es nicht so scharf mag, sollte weniger Gewürz nehmen!)

Und so wird’s gemacht:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfelig schneiden. Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Zucchini in größere Stücke schneiden. Mais und Bohnen abseihen und eventuell mit Wasser abspülen. Die Gewürzmischung in 250 ml Wasser auflösen und gut vermischen.

chili sin carneIn einem Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knobiwürfeln darin glasig anschwitzen. Die Kartoffelstücke dazugeben und mitrösten. Mit dem „Gewürzwasser“ ablöschen. Die passierten Tomaten aus der Dose, wie auch eine Prise Salz dazugeben und dann 15 min. zugedeckt sanft köcheln lassen.

Nach den 15 min. Mais, Bohnen, Zucchini, 2 EL Tomatenmark und 150 ml Wasser dazugeben und weitere 10-15 min. bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Jetzt ohne Deckel. Danach sollte das Gemüse weich sein. Eventuell noch mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken und schon kann angerichtet werden!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie


Kulinarisches Filmfestival: Ratatouille

Wie heißt es so schön? Das Beste kommt zum Schluss! Das Beste ist in diesem Fall mein absoluter Lieblingsfilm, wenn es ums Kochen geht! Eine kleine Ratte schwingt den Kochlöffel und kocht mit solch einer Leidenschaft, dass der strengste Restaurantkritiker in die Knie geht! 🙂 Ich glaub ihr wisst alle, welches Gericht ich gewählt habe, oder? Ich hab mich von Rémy inspirieren lassen und hab mich über sein Ratatouille drüber getraut!

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Julie’s Ratatouille

Zutaten für 3-4 Portionen:

Tomatensauce: 2-3 Tomaten, 1/3 Zucchini, 2 Karotten, 1 Stück/1 Strang Stangensellerie, 1 Knoblauchzehe, 1 Lorbeerblatt, 1/2 Zwiebel, 200 g passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, 1 Zweig frischen Rosmarin

Ratatouille: 4 Tomaten, 1-2 Zucchini (je nach Größe), 1-2 Melanzani (je nach Größe), 1-2 frische Rosmarinzweige, Olivenöl, Backpapier, Salz, Pfeffer

Vinaigrette: 3 EL Olivenöl, 2 EL Vincotto (optional dunkler Balsamico), 2 EL frisch gehackte Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum, Petersilie), 2 EL der selbstgemachten Tomatensauce

Und so wird’s gemacht:

Wir beginnen mit der Tomatensauce. Das angegebene Gemüse waschen, putzen und eventuell schälen. Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, zudecken und köcheln lassen – bis alles weich ist. Das weiche Gemüse ein bisschen auskühlen lassen. Für den nächsten Schritt hab ich meinen Standmixer verwendet, ein Pürierstab tut’s aber auch 🙂 Alles in den Mixer füllen. Einen guten Schuss Olivenöl, wie auch Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker dazu geben. Alles zu einer glatten Sauce mixen. Ein paar Esslöffel auf die Seite geben, da ihr diese dann noch für die Vinaigrette braucht!

Während die Tomatensauce köchelt, könnt ihr schon das Gemüse vorbereiten und das Backrohr auf 120°C vorheizen. Die Zucchini und Melanzani waschen und in ganz dünne Scheiben schneiden (2-3mm). Die Tomaten müssen vor dem Schneiden geschält werden. Am schnellsten geht das, wenn ihr oben und unten einritzt und für 30 sek in kochendes Wasser legt. Herausnehmen und für 30 sek in kaltes Wasser zum Abschrecken legen,- dann schälen sie sich fast von selbst! Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Alles vorbereitet? Dann geht’s jetzt auch schon weiter. Ich hab als Form für mein Ratatouille meine Paella Pfanne verwendet (Durchmesser ca. 30 cm). Als erstes kommt die Tomatensauce in die Form, denn wir wollen ja nicht, dass uns das Ratatouille anbrennt.

Dann heißt es Gemüse schlichten, was ein bisschen Zeit und Geduld in Anspruch nehmen kann, dass alles so schön liegen bleibt, wie man will! 🙂

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Ist das geschafft, wird unser fast fertiges Ratatouille noch gesalzen, gepfeffert, mit Rosmarin bestreut und mit Olivenöl beträufelt. Bevor es ins Backrohr darf, wird es noch mit Backpapier (in der jeweiligen Form ausgeschnitten – bei mir kreisförmig) bedeckt. In der Mitte des Backpapier bitte noch ein kleines Loch einschneiden, dass der Dampf entweichen kann. Das Backpapier ein bisschen andrücken und schon ist es geschafft. Ab damit ins Backrohr und ab jetzt heißt es nur noch bitte warten! 🙂

Während der Wartezeit habt ihr genug Zeit um die Vinaigrette zu zubereiten. Alle Zutaten dafür (siehe oben) gut miteinander vermischen und abschmecken.

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Ablauf

  •  Die 1. Stunde auf 120°C
  • eine weitere Stunde auf 150°C
  • danach das Backpapier entfernen, damit die Oberfläche Farbe bekommt – ca. 15-20 Minuten
  • aus dem Backrohr nehmen und vorsichtig herausnehmen, dass ihr die fächerartige Optik behaltet
  • mit Vinaigrette beträufeln
  • ja und dann, was kommt dann? Ach ja! GENIESSEN!!!! 🙂

 

 

Rémy und ich wünschen euch gutes Gelingen und Bon Appétit! Eure Julie

 

P.S.: Ich hoffe ihr hattet genauso viel Freude mit meinem kulinarischen Filmfestival wie ich! Und nicht vergessen! Bis 23:59 Uhr ist noch Zeit mitzumachen!Hinterlasst mir einfach als Kommentar euren Link zu eurem Beitrag oder ein Foto mit Rezept. Morgen gibt’s dann eine kleine Zusammenfassung bzw. Vorstellrunde!

 


Pasta, Pasta und nochmal Pasta! Gemüselasagne

Heute hab ich einen Klassiker aus dem Hause Steinwenker für euch. Die Grundidee war eigentlich von meiner Tante. Meine Mutter nahm damals die Idee auf und wandelte die Gemüselasagne nochmal ab. Weitergegeben wurde das Rezept dann an mich und meine Schwester wurde dann von mir in das Geheimnis der Gemüselasagne eingeweiht. Ja und was soll ich sagen, da meine Schwester die Gemüselasagne so gut kocht, hab ich sie immer seltener gemacht. Aber diesen Sommer nach 8 Jahren! war es wieder mal soweit, dass ich ran musste! 🙂 Man hörte nur mmmmhhhhh’s und aaaahhhhh’s,- also war sie anscheinend gut! 🙂 Soviel vorweg, umso mehr Zeit ihr habt, umso besser wird sie!

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Gemüselasagne

Zutaten für ca. 6 Personen:

ca.300-350 g Lasagneblätter, 4 große Zucchini, 4 große Tomaten, 1,5 kg Tomatenstücke aus der Dose, 3-4 Jungzwiebeln, 1 kleiner Melanzani, 500 g Karotten, 500 g gelbe Rüben, 150-200 g Parmesan, 150-200 g Peccorino, 200 g Emmentaler gerieben, 500 g Hüttenkäse, frisches Basilikum, frischer Thymian, frischer Oregano, Salz, Pfeffer, ca. 300-400 ml Gemüsefond, Schuss Rotwein, Zucker, Würzfee und Olivenöl

Ran an die Lasagne!

Von den Tomaten den Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden. Jungzwiebel klein schneiden. 3 Zucchini raspeln und einen klein würfelig schneiden. Melanzani schälen und raspeln. Karotten und gelbe Rüben schälen. 1/3 der Karotten und gelben Rüben klein würfelig schneiden, den Rest ebenfalls raspeln.

Parmesan und Peccorino grob reiben und kühl stellen.

In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und den Jungzwiebel darin glasig anschwitzen. Nach und nach das gewürfelte Gemüse dazu geben und mitanrösten. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen und mit Gemüsefond aufgießen. Danach kommt das geraspelte Gemüse, die frischen Tomatenstücke und die aus der Dose dazu. Das Sugo darf jetzt eine Zeit lang leicht köcheln,- ca. 15-20 Min. Wenn die Gemüsewürfel bissfest sind und das Sugo sich ein bisschen eingekocht hat, ist es gleich fertig! Jetzt wird noch mit Salz, Pfeffer, Zucker und frisch gehackten Kräutern abgeschmeckt. Beiseite stellen.

Die Seiten einer Auflaufform leicht ausbuttern. Und dann geht es auch schon ans Lasagne zusammensetzen. Griffbereit sollten jetzt die Lasagneblätter, die geriebenen Käsesorten und der Hüttenkäse sein.

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Als erstes kommt ein Schöpfer Sugo in die Auflaufform. Auf die Sugoschicht kommt die erste Lage Lasagneblätter. Auf die Lasagneblätter Sugo, 2-3 EL Hüttenkäse und ein Mix aus den geriebenen Käsesorten. Das Ganze je nach Größe und Tiefe der Auflaufform ca. 4-5 Mal wiederholen. Die letzte Schicht ist dann nur noch Sugo und viel Käse! Diesen also gut einteilen! 🙂

Während das Backrohr jetzt auf 180°C vorheizt, hat die zusammengesetzte Lasagne ein bisschen Zeit zum Durchziehen. Ist die Temperatur erreicht, darf die Gemüselasagne ins Backrohr. Dort bleibt sie für ca. 35-40 Min. Sollte der Käse zu schnell dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken. Nach den 35 Min. mit Hilfe eines Spießes kontrollieren, ob die Lasagneblätter weich sind.

Die fertige Lasagne aus dem Rohr nehmen, ein paar Minuten auskühlen lassen und dann erst anschneiden! Ja und dann heißt es nur noch anrichten, servieren, eventuell eine Flasche Rotwein aufmachen und schlemmen! 🙂

Guten Appetit! Eure Julie