Frisch gebackenes Ciabatta!

Ein paar Ciabatta Varianten hab ich ja schon ausprobiert. Könnt ihr euch noch erinnern? Ihr findet hier bei mir schon Rezepte für ein Ciabatta mit getrockneten Tomaten oder ein Olivenciabatta. Ach ja und eines mit Bärlauch wurde auch schon gebacken! Aber das klassische Ciabatta, eines ohne jegliche Füllung, das hab ich heute für euch!

ciabattaCiabatta

Zutaten für 2 Brote:

Vorteig: 50 g Weizenmehl (Type 1600), 5 g Roggensauerteig (Trockenprodukt), 50 ml lauwarmes Wasser

Hauptteig: 10 g frische Germ, 275 ml lauwarmes Wasser, 500 g Weizenmehl (T 700), 10 g Salz (ca. 2 TL), 3 EL Olivenöl, Olivenöl für die Teigschüssel

Und so wird’s gemacht:

Mit dem Vorteig müsst ihr schon am Tag davor anfangen, da dieser 15-20 Stunden bei Zimmertemperatur reifen muss. Für diesen einfach alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut miteinander verrühren, abdecken und in eine warme Ecke stellen.

Am nächsten Tag geht es dann weiter. Die frische Germ mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Dann alle Zutaten bis auf das Salz und das Olivenöl miteinander verkneten. Auch der Vorteig kommt dazu! Am besten lasst ihr das Kneten eurer Küchenmaschine machen, da der Ciabattateig 3 Min. langsam und 7 Min. schnell geknetet werden muss. Das Olivenöl und das Salz könnt ihr nach der 1. Minute dazugeben, wenn der Teig schon leicht verknetet ist.

Eine Schüssel mit Olivenöl ausstreichen und den gut durchgekneteten Teig hineinsetzen. Abdecken und 60-90 Minuten an einem warmen Ort ohne Zugluft aufgehen lassen.

Ist der Teig schon aufgegangen, diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche halbieren. Beide Teile der Länge nach, wie eine Spirale formen. Die Rohlinge auf ein Brotbackblech oder ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, abdecken und ruhen lassen.

ciabatta rohlingeinzwischen den Backofen auf 250°C aufheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser oder ein Backblech mit Wasser mit in den Ofen stellen, so dass sich Dampf entwickeln kann.

Hat der Ofen die Temperatur erreicht, das Gefäß mit dem Wasser herausholen (Achtung heiß!!!) und das Backblech mit den Broten in den Ofen schieben. Das sollte relativ zügig gehen, dass euch nicht zu viel Dampf verloren geht!

ciabattaDie Temperatur auf 220°C reduzieren und für ca. 30 Min. goldbraun backen. Die fertigen Ciabatta Brote aus dem Backofen holen und noch heiß mit Olivenöl bestreichen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie


Der Duft von frisch gebackenem Brot!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich hab schon lang kein Brot mehr gebacken und das musste natürlich geändert werden. Ciabatta geht immer oder? Diesmal hab ich mich für ein Ciabatta mit Oliven entschieden. Mmmhh und endlich war er wieder da … der Duft von frisch gebackenem Brot! 🙂

Falls ihr keine Oliven mögt, dann probiert doch mal das Ciabatta mit getrockenen Tomaten & Basilikum aus! 🙂 Um zum Rezept für das tomatige Ciabatta zu kommen, einfach hier klicken.

image

Oliven-Ciabatta

Zutaten für 2 Brote (ca. à 500 g):

Für den Sauerteig: 50 g Weizenmehl (Type 1050), 5 g Roggensauerteig (Trockenprodukt aus dem Reformhaus), 50 ml Wasser

Für den Brotteig: 250 g grüne & schwarze Oliven gemischt (ohne Kern), 10 g frische Germ (ca. 1/4 Würfel), 275 ml Wasser, 500 g glattes Weizenmehl, 2 TL Salz, 3 EL gutes Olivenöl, Olivenöl für die Teigschüssel, Mehl zum Arbeiten und Backpapier für das Blech

Und so wird’s gemacht:

Am Vortag für den Roggensauerteig Mehl und Sauerteig gut mit dem Wasser vermischen. Abgedeckt 15-20 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Am nächsten Tag die Oliven abseihen und in feine Ringe schneiden.

Für den Brotteig die Germ in einer Schüssel mit lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, den selbstangesetzten Sauerteig und zum Schluss das Olivenöl hinzufügen und alles gut unterarbeiten. Den Teig 10 Min. in der Küchenmaschine (3 Min. langsam, 7 Min. auf schneller Stufe) oder mit den Händen gut durchkneten. Erst zum Schluss vorsichtig die Oliven einarbeiten.

Eine große Schüssel mit Olivenöl ausstreichen und den Teig darin 60-90 Min. bei Zimmertemperatur gehen lassen.

image

Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, halbieren und länglich bzw. spiralförmig formen. Die Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmal bei Zimmertemperatur 30 Min. rasten lassen.

Inzwischen wird der Backofen auf 250°C vorgeheizt,- dabei ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das heiße „Wasserblech“ herausnehmen, die Brote in den heißen Ofen (mittlere Schiene) schieben und die Temperatur auf 220°C reduzieren. Die Brote ca. 30 Min. goldbraun backen, herausnehmen, auskühlen lassen und nur noch genießen! 🙂

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂 Eure Julie


Das grüne Gold! Teil 2

Am Dienstag gab’s den ersten „Streich“ meiner Bärlauchernte und der zweite folgt zugleich! Ich hatte Zeit, wollte was Neues ausprobieren, der Backofen war sowieso seit der Früh in Betrieb, da der Karsamstag mein „Osterbacktag“ war,- daher entschied ich mich noch ein Brot dazwischen zu schieben 🙂 Und mein Ergebnis: ein Bärlauch Ciabatta!

image

Bärlauch-Ciabatta

Zutaten für 4 Brote (ca. à 250 g):

Für den Sauerteig: 50 g Weizenmehl (Type 1050), 5 g Roggensauerteig (Trockenprodukt aus dem Reformhaus), 50 ml Wasser

Für den Brotteig: 3 handvoll Bärlauch (100-120 g), 10 g Hefe (ca. 1/4 Würfel), 275 ml Wasser, 500 g glattes Weizenmehl, 2 TL Salz, 3 EL gutes Olivenöl, Olivenöl für die Teigschüssel und zum Bestreichen, Mehl zum Arbeiten und Backpapier für das Blech

image

Die Anleitung für die Zubereitung und fürs Backen findet ihr hier,- im Rezept für das Tomaten-Basilikum Ciabatta.

Ich habe mich diesmal für 4 kleine Brote entschieden, da ich einen Teil eingefroren habe. Das Originalrezept ist für 2 Brote à 500 g.

Daher habe ich natürlich auch die Backzeit ein bisschen verkürzt,- auf 25 Min.! Aber ihr braucht eigentlich nur auf die Backfarbe achten,- wenn sie goldbraun gebacken sind und ein bisschen hohl klingen, wenn man auf das Brot klopft, sind sie fertig! Die fertigen Brote, d.h. wenn sie noch heiß sind, mit gutem Olivenöl bestreichen und auskühlen lassen!

Viel Spaß beim Ausprobieren und genießt den Duft des Frühlings in eurer Küche! 🙂 Eure Julie