Sweet Friday! Auf’tischt mit Eva & Herb!

Heute heißt es für mich mal zurücklehnen und genießen. Denn Eva & Herb schwingen heute den Kochlöffel bzw. Schneebesen für uns! 🙂 Am Weg zur Bikinifigur auf Kuchen & Torten verzichten? No Way! 🙂 Darum haben uns die zwei heute einen low carb Cheesecake gezaubert. Eva & mein Dad haben sich für Himbeeren entschieden,- ihr könnt aber natürlich genauso Heidelbeeren oder Marillen „verbacken“. Wie heißt es schon bei Shakespeare? Wie es euch gefällt! 🙂

Himbeer-Cheesecake (Low Carb)

Zutaten für 1 Torte: (Durchmesser 20 cm)

150 g frische Himbeeren, 3 Eier, 500 g Magertopfen, 40 g Maizena, 1 EL Agavensirup, 4 EL Kokosdrink (alternativ Milch), 2 EL Kokosraspeln, 1 Msp. frisches Vanillemark, 1 TL Vanilleextrakt, 1 EL Kokosblütenzucker

Sonstiges: ein paar frische Himbeeren zum Garnieren

Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen,- auf die Ränder nicht vergessen!

Die Himbeeren pürieren und mit dem Kokosblütenzucker je nach Belieben süßen.

Die Eier und den Topfen gut miteinander vermixen. Dann dürfen die restlichen Zutaten dazu. Alles gut unter- bzw. verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.

Jetzt nehmt ihr ca. 1/3 vom Teig und vermischt ihn in einer extra Schüssel mit den pürierten Himbeeren.

Jetzt ist es eurer Phantasie überlassen, wie ihr den Cheesecake schichtet. Die schnellste Variante: die „helle“ Topfenmasse in die Springform geben. Dann die „beerige“ Teigmasse drauf und mit einem Stäbchen vorsichtige ein paar Runden im Teig fahren.

Oder ihr schichtet den Teig: zuerst den „hellen“, dann eine dünne Schicht „beerig“ und als Abschluss wieder „hell“. Wie gesagt, ist ganz euch überlassen 🙂

Danach geht’s ab ins Backrohr! Dort bleibt der Cheesecake – auf der mittleren Schiene – für ca. 25-30 Minuten (je nach Backrohr). Den fertigen Himbeer-Cheesecake aus dem Rohr nehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen. Das Backpapier vorsichtig ablösen und schon kann genascht werden!

Gutes Gelingen wünschen Euch Eva & Herb!


Sweet Friday! Japanese Cheesecake

Wie ich zum ersten Mal das Rezept gesehen hab, hab ich mir gedacht „japanischer Käsekuchen – ja und?“. Dann tauchte auf Facebook auch noch so ein Video auf „American Cheesecake vs. Japanese Cheesecake und der Gewinner war eindeutig der Japaner! Nur vom Zuschauen ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Daher war klar: der japanische Käsekuchen rutscht ganz weit rauf auf die „TO COOK/BAKE LIST“! Der passende Anlass kam auch recht flott – Vatertag – und schon hatte ich alle meine Testesser bei Tisch.

Ihr stellt euch jetzt wahrscheinlich auch grad die Frage, ja und was ist jetzt der Unterschied? Im Gegensatz zum American Cheesecake, der ja eher kompakt ist (ich lieb ihn trotzdem heiß), ist der Japanese Cheesecake richtig leicht & flaumig,- fast wie ein riesiges Topfensoufflé, das nicht in sich zusammen fällt! 🙂

Japanese Cheesecake

Zutaten für 1 Torte (Durchmesser 20-22 cm):

6 mittelgroße Eier (Zimmertemperatur), 250 g Frischkäse (den fetten! Doppelrahmstufe!), 140 g Feinkristallzucker, 100 ml Milch, 60 g Butter, 1/4 TL Salz, 1 EL Zitronensaft, 1 TL frisch abgeriebene Zitronenschale, 60 g glattes Mehl, 20 g Maizena, 1/4 TL Weinstein Backpulver

Sonstiges: ein bisschen Butter für die Form, Staubzucker zum Bestreuen & Erdbeeren als Garnierung

Schon vorweg, für den Japanese Cheesecake müsst ihr ein bisschen Zeit einplanen! Also fangen wir mal an!

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Tortenform mit Backpapier auslegen – Boden & Ränder! Die Ränder würde ich breiter (in der Höhe) als die Kante vom Tortenring machen. Weiters braucht ihr eine Auflaufform (mind. 5-6 cm hoch), in die der Tortenring rein passt. Die Auflaufform mit einem Geschirrtuch auslegen.

  1. Schritt: Eier trennen
  2. Schritt: in einem kleinen Topf Butter, Frischkäse, Milch und die Hälfte vom Zucker (70 g) leicht erwärmen, immer dabei rühren, bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Beiseite stellen.
  3. Schritt: Die Eidotter in einer größeren Schüssel mit dem Schneebesen schaumig aufschlagen. Dann die Frischkäse-Butter-Milch-Mischung dazugeben. Gut verrühren.
  4. Schritt: Zitronensaft, Zitronenschale und Salz dazugeben – verrühren.
  5. Schritt: Mehl und Maizena mischen und in die Schüssel sieben. Gut unterheben und verrühren.
  6. Schritt: Die Eiklar am besten mit der Küchenmaschine zu Schnee steif schlagen. Zu Beginn bei langsamer Geschwindigkeit schaumig schlagen. Dann das Weinstein Backpulver dazu geben. Die Geschwindigkeit hoch schalten und weitermixen. Jetzt dann den übrigen Zucker langsam dazugeben, bis ihr einen cremigen Schnee habt.
  7. Schritt: Den Schnee in 3 Teilen unterheben und mit dem Schneebesen behutsam glatt rühren.
  8. Schritt: Mit dem Wasserkocher heißes Wasser vorbereiten.
  9. Schritt: Den Teig in die Springform füllen, glatt streichen und vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen.
  10. Schritt: Die Auflaufform bis zur Hälfte mit heißen Wasser füllen und die Tortenform hineinstellen.
  11. Schritt: Ab damit ins Backrohr! Auf der mittleren Schiene platzieren. Und jetzt kommen die Backzeiten, die bei mir super funktioniert haben!
    *** 200°C – für 14 Minuten (da mir der Kuchen sonst oben zu dunkel geworden wäre)
    dann wir reduziert auf
    *** 140°C – für weitere 35 Minuten
    *** Danach das Backrohr ausschalten und den Cheesecake für weitere 30 Minuten bei der
    vorhandenen Resthitze backen
    *** Dann das Wasserbad entfernen, den Kuchen zurück ins Backrohr stellen, die Backrohrtür
    leicht geöffnet lassen und weitere 30 Minuten rasten lassen
  12. Schritt: Den Kuchen aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.
  13. Schritt: Den Japanese Cheesecake aus der Form lösen und das Backpapier vorsichtig entfernen. Noch mit Staubzucker bestreuen und schon kann man den Japanese Cheesecake genießen!


Für ein „schöneres Anschnitt“ Foto war ich leider zu langsam 🙂

Bei uns gab’s ganz einfach ein paar Erdbeeren dazu. Eine perfekte Begleiterin wäre aber auch eine Vanillesauce! 🙂

Wie heißt es so schön? „Gut Ding braucht Weile“! Eure Julie

 

 


Mini Cheesecakes mit Erdbeerröster

Am Dienstag hatten meine bessere Hälfte und ich unseren Jahrestag. Wir sind nun im verflixten siebten Jahr 🙂 Zum Abendessen gab’s sein Leibgericht, diesmal aber von mir nach seinem Rezept gekocht: Spaghetti Bolognese alá Franzi! Und da wir was zum Feiern hatten, hab ich uns auch ein „kleines“ sündiges Dessert gezaubert. Ich glaub, die werd ich zum Muttertag gleich nochmal machen?! 🙂

mini cheesecakes

Mini Cheesecakes mit Erdbeerröster

Zutaten für ca. 8 Stück (Durchmesser 10 cm):

Cheesecakes: 1 Rolle Mürbteig (diesmal gekauft), 500 g Topfen, 140 g Zucker, 125 g Butter, 1 TL Vanilleextrakt,   2 Eier, 1 Pkg. Vanillepuddingpulver, Spritzer Zitrone, Schuss Rum, Butter für die Form zum Ausstreichen

Erdbeerröster: 2 Tassen Erdbeeren (ca. 400-500 g), Zucker nach Belieben, Saft einer Limette, Rum, Vanilleextrakt, etwas Wasser

Und so schnell geht’s:

Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen.

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben. Danach noch den Topfen, das Puddingpulver, Vanilleextrakt, Zitronensaft und Rum dazugeben und nochmal gut durchmixen.

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Etwas Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Die kleinen Tarteformen damit ausstreichen. Aus dem Mürbteig etwas größere Kreise als die Tarteförmchen ausstechen und die Formen damit auslegen. Leicht andrücken. Die Topfenfülle großzügig auf den Mürbteig geben.

Und schon dürfen die kleinen Mini Cheesecakes ins Rohr. Dort dürfen sie die nächsten 40-45 Minuten verweilen (mittlere Schiene). Nach ca. einer halben Stunde würde ich die Mini Cheesecakes mit Alufolie abdecken, da sie euch sonst vielleicht zu dunkel werden.

Die fertigen Cheesecakes aus dem Rohr nehmen, kurz abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen. Entweder warm oder ausgekühlt servieren! Beide Varianten sind köstlich 🙂

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Dazu hab ich einen schnellen Erdbeerröster gekocht. Dafür die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. In einem Topf oder einer beschichteten Pfanne die Erdbeeren erhitzen. Zucker nach Belieben dazugeben, genauso wie einen Schuss Wasser, Vanilleextrakt, Saft einer Limette und einen Spritzer Rum dazu geben und ein paar Minuten sanft köcheln lassen,- bis der Saft sich ein bisschen eingedickt hat.

Den Erdbeerröster entweder kalt oder warm servieren. Ich hab die Variante – ausgekühlte Cheesecakes und lauwarmen Erdbeerröster gewählt!

cheesecake

 

Viel Spaß beim Sündigen! 🙂 Habt einen schönen Start ins Wochenende! Eure Julie