**Bread Baking (Satur)Day!** Das Grüne Gold! Teil 6

Einer meiner Lieblinge unter den Kräutern, ist der Bärlauch. Ja ich weiß, genau genommen gehört er nicht zu den klassischen Kräutern,- er ist ein Wildkraut und gehört zu der Familie der Liliengewächse. Nichtsdestotrotz hab ich diese Woche zwei Rezepte für euch, wie ihr den gschmackigen Bärlauch verbacken bzw. konservieren könnt!

Bärlauch Weckerl

Zutaten:

400 g glattes Weizenmehl, 100 g glattes Dinkelmehl, 120 g frischer Bärlauch (grob gehackt oder püriert), 2 TL Salz, 1-2 TL Zucker, 300 ml lauwarmes Wasser, 1 Würfel frische Germ, 2 EL Olivenöl

Und so wird’s gemacht:

Die frische Germ in einer Schüssel zerbröseln und mit 1-2 TL Zucker und 300 ml lauwarmen Wasser verrühren. In einer großen Schüssel Mehl und die Germ-Wasser-Mischung vermischen und am besten in der Küchenmaschine verkneten.

Den Teig mit ein bisschen Mehl bestäuben, abdecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Nachdem der Teig gerastet hat, nochmals durchkneten (in der Küchenmaschine) und jetzt 2 TL Salz, 2 EL Olivenöl, wie auch den Bärlauch dazugeben und wieder gut durchkneten. Den Brotteig wieder mit Mehl bestäuben und nochmals abgedeckt weitere 30 Min. gehen lassen.

Das Backrohr auf 200°C (Heißluft) vorheizen und ein kleines feuerfestes Gefäß mit Wasser mit ins Backrohr stellen, so dass sich Dampf entwickeln kann!

Nach der zweiten Runde Rasten, den Teig aus der Schüssel nehmen und in kleine Portionen à 60-70 g aufteilen, in die gewünschte Form bringen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Die Weckerl mit ein bisschen Mehl bestäuben und nochmals 10-15 Minuten rasten lassen,- bis das Backrohr aufgeheizt ist! Dann dürfen die Bärlauchweckerl auch schon in den Ofen. Dort bleiben sie für ca. 20-25 Minuten (je nach Größe der Weckerl/je nach Backrohr). Wenn ihr mit zwei Blechen arbeiten müsst, dann tauscht nach ca. 10-15 Minuten die Positionen der Bleche!

Wenn die Bärlauchweckerl eine goldbraune Farbe haben, sind sie fertig! Zur Sicherheit könnt ihr die „Klopfprobe“ machen. Auf die Unterseite der Weckerl klopfen – VORSICHT HEISS!!! – wenn diese hohl klingen, dann sind sie fertig!

Raus aus dem Backrohr und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Und dann nur mehr aufessen! 🙂

Gutes Gelingen! Eure Julie


**Bread Baking (Satur)Day** Irisches Sodabrot

#Wochenende#Lust auf frisches Brot#wenig Zeit#schnell soll’s gehn#und sowieso keine Germ oder Sauerteig daheim#

Irisches Sodabrot: (Buttermilchbrot)

Zutaten für 1 Brot:

250 g Weizenvollkornmehl, 250 g Weizenmehl glatt, 1-2 TL Salz (je nach Geschmack), 1 TL Natron, 2 TL Backpulver, 300 ml Buttermilch (am besten Zimmertemperatur), 1 mittelgroßes Ei (Zimmertemperatur)

Und so schnell geht’s:

Das Backrohr auf 190°C vorheizen. Backblech oder eine Form mit Backpapier auslegen.

Das Ei gut versprudeln. Dann wandern alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine. Die darf dann ihre Arbeit machen und ordentlich kneten. Den Brotteig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten.

In die gewünschte Form bringen (wobei mein Laib eher eine Pinzen Form bekommen hat 🙂 ), oben einschneiden (ein Kreuz oder Gitter – wie es euch gefällt) und in die mit Backpapier belegte Form setzen.

Dann geht’s für ca. 35 Minuten ins Backrohr!

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das Brot fertig gebacken ist: entweder die Klopfprobe auf der Unterseite des Brotes machen – klingt es hohl, ist es fertig! Oder ihr macht die Stäbchenprobe – bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, ist es fertig gebacken!

irish sodabread

Das Brot aus dem Backrohr holen und auf einem Kuchengitter ein bisschen auskühlen lassen! Denn am besten schmeckt dieses irische Sodabrot – lauwarm, mit Butter drauf und einer Tasse Schwarztee! 🙂

Go maith! (Irisch: Guten Appetit!) Eure Julie


#Remember Me Monday#Winzerbrot

17. Juni 2016: Ich find’s lustig zu beobachten, dass ich in letzter Zeit immer Lust & Zeit zum Brot backen habe, wenn es draussen sonnig und richtig schön warm ist! 🙂 Als wäre es dann nicht eh schon warm genug im Haus,- nein dann wird auch noch das Backrohr auf 250°C aufgeheizt.

Aber da ich an solchen Tagen meine derzeit sehr kostbare Freizeit eh eher im Garten und auf der Terrasse verbringe, bekomm ich von der Hitze im Haus nix mit 🙂 Vor ein paar Wochen hab ich den Onlineshop vom Backprofi Ofner durchforstet und was soll ich euch sagen, der Warenkorb wurde voller und voller. Neben einem neuen Blech zum Brot & Pizza backen, hab ich mir auch ein Backofenthermometer zugelegt. Denn in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass mein Backrohr nicht wirklich so heizt, wie ich will. Und ich hatte Recht! Mit im Einkaufskorb waren auch ein paar Kilo Mehl in den verschiedensten Typen, getrockneter Sauerteig, Backmalz, ein Gärkörbchen und Teigkarten. Jetzt bin ich wieder gerüstet für die nächsten Brot-Back-Tage! 🙂 Auf der Homepage vom Backprofi Ofner hab ich auch das heutige Rezept zum Winzerbrot gefunden. Ein bisschen hab ich’s abgewandelt … ihr kennt mich ja! 🙂 Und da es draußen so schön war und das Brot ja eh auskühlen musste, hab ich die Zeit genutzt und wieder mit meiner Kamera geübt. Vor allem die Sache mit der Blende 🙂 Schon langsam hab ich glaub ich den Dreh raus, wie man schon beim Fotografieren, den „Hintergrund“ unscharf bekommt. Was sagt ihr, gefallen euch die Fotos?

WinzerbrotWinzerbrot

Zutaten für 2 kleine Brote:

320 g Wasser, 20 g Weißwein, 260 g Roggenmehl (Type 960), 175 g Weizenmehl (Type 1600),
1 Pkg. Trockengerm, 1 EL Salz, 10 g Backmalz, 20 g getrockneter Sauerteig, 1 EL Öl, 130 g Walnüsse (ganz)

Winzerbrot

*** Zum Rezept geht es hier entlang! ***

 

Ich wünsch Euch einen guten Start in die Woche meine Lieben! Eure Julie