**Bread Baking (Satur)Day** Parmesan-Scones

Guten Morgen meine Lieben! In fast einer Woche haben wir schon Weihnachten. Braucht ihr noch Ideen für die Feiertage? Ich hätte da ein herrliches Parmesan-Scones Rezept, welches vielseitig einsetzbar ist. Ob als Appetizer mit Paradeiserbutter, Beilage oder für den Weihnachtsfrühstückstisch.

Parmesan-Scones

Zutaten für 4 große Scones:

200 g glattes Mehl, 1 gehäufter TL Backpulver, eine gute Prise Salz, Pfeffer, 100 g frisch geriebener Parmesan+ 2-3 EL zum Bestreuen,
50 g kalte Butter, 1 mittelgroßes Ei, 125 ml Milch + ca. 1-2 EL Milch zum Bestreichen, etwas Fleur de Sel und getrockneter Rosmarin zum Bestreuen

Und so geht’s:

Mehl mit Backpulver, Salz, Pfeffer und Parmesan vermischen. Die kalte Butter, das Ei (verquirlen), wie auch die Milch dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für ca. 30-40 Minuten rasten lassen.

Das Backrohr auf  180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 cm dick ausrollen. Ich hab ihn kreisförmig ausgerollt und den Teig einfach geviertelt. Ihr könnt den Teig aber auch irgendwie ausrollen und z.B. mit einer runden Form, kleine klassische Scones ausstechen – das ist euch überlassen.

 

Die Scones auf das Blech legen, mit Milch bestreichen und mit Parmesan, Fleur de Sel und Rosmarin bestreuen. Dann ab ins Backrohr! Dort bleiben sie auf der mittleren Schiene für 20-25 Minuten (je nach Backrohr), bis sie goldbraun gebacken sind.

Am besten noch lauwarm verschmausen – dazu ein bisschen Butter – herrlich!

Viel Spaß damit! Eure Julie

 

 


**Bread Baking (Satur)Day** Erdäpfel-Dinkel-Brot

Heute mal kurz & knackig: Ich war zum Brunch eingeladen und für Brot & Gebäck zuständig. So ein frisch gebackenes Brot kann schon was, oder? 🙂 Und für den süßen Part gab’s dann noch frische Butterbrioche!

Erdäpfel-Dinkel-Brot

Zutaten für 1 Brot:

300 g gekochte Erdäpfeln (roh ca. 350-360 g), 600 g glattes Dinkelmehl, 100 ml Milch (lauwarm), 200 ml Wasser (lauwarm), 21 g frische Germ, 1 TL Staubzucker, 1 TL Salz, 1 Msp. Muskatblüte gemahlen (Macis), etwas Mehl zum Bestauben & Olivenöl zum Teig Einreiben

Und so wird’s gemacht:

Die Erdäpfeln mit der Schale kochen. Danach schälen und auskühlen lassen. Die ausgekühlten Erdäpfeln durch die Erdäpfelpresse drücken und beiseite stellen.

Die Germ mit Zucker im lauwarmen Milch-Wasser auflösen – mit dem Schneebesen gut verrühren, mit ca. 1 EL Mehl (von der abgewogenen Menge wegnehmen) bestauben. Für ca. 10-15 Minuten rasten lassen.

kartoffelbrot

Jetzt werden alle Zutaten und Bestandteile in einer Rührschüssel vermengt und (am besten mit der Küchenmaschine) zu einem glatten Teig verkneten. Schreckt euch nicht, der Teig kann ein bisschen patzig sein! Eine größere Schüssel mit Olivenöl ausstreichen und den Teig in die Schüssel geben. Noch mit etwas Mehl bestauben, abdecken und an einem warmen Ort, ohne Zugluft, für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durch kneten und in die gewünschte Form bringen. Ich hab mich für eine Kastenform entschieden. Da diese beschichtet ist, war bei mir kein Backpapier etc. notwendig. Also Teig in die Kastenform (mind. 35×12) setzen, abdecken und nochmals für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Das Backrohr rechtzeitig auf 240°C aufheizen und den Gitterrost schon auf der untersten Schiene positionieren. Schon beim Aufheizen ein feuerfestes Gefäß, mit Wasser gefüllt, hinein stellen, so dass sich Dampf entwickeln kann.

Kurz bevor das Brot ins Backrohr darf, könnt ihr das Brot an der Oberseite noch einschneiden (Muster). Ich hab den Teig einfach mit den Fingern ein bisschen „verzwirbelt“ 🙂

kartoffelbrot

So und jetzt muss es schnell gehen – ACHTUNG heiß! Am besten mit Hilfe! Denn das Backrohr sollte nicht zu lange offen sein, sonst ist der schöne Dampf auch gleich wieder weg. D.h. Person Nr. 1 macht das Backrohr auf, Person Nr. 2 schiebt das Brot in den Ofen.

Timeline

  • Start 240°C
  • nach 15 Minuten auf 200°C reduzieren
  • nach 10 Minuten auf 180°C reduzieren
  • noch weitere 45 Minuten backen

Backzeit insgesamt: ca. 60-65 Minuten (je nach Backrohr)

Sollte euch das Brot zu schnell zu dunkel werden, dann legt einfach ein Stück Alufolie darüber. Nehmt es aber gegen Ende der Backzeit (für die letzten 10 Minuten) wieder weg, dass die Kruste nicht zu weich wird.

Das fertige Brot aus dem Backrohr nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß damit meine Lieben! Eure Julie

 


**Bread Baking (Satur)Day** Irisches Sodabrot

#Wochenende#Lust auf frisches Brot#wenig Zeit#schnell soll’s gehn#und sowieso keine Germ oder Sauerteig daheim#

Irisches Sodabrot: (Buttermilchbrot)

Zutaten für 1 Brot:

250 g Weizenvollkornmehl, 250 g Weizenmehl glatt, 1-2 TL Salz (je nach Geschmack), 1 TL Natron, 2 TL Backpulver, 300 ml Buttermilch (am besten Zimmertemperatur), 1 mittelgroßes Ei (Zimmertemperatur)

Und so schnell geht’s:

Das Backrohr auf 190°C vorheizen. Backblech oder eine Form mit Backpapier auslegen.

Das Ei gut versprudeln. Dann wandern alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine. Die darf dann ihre Arbeit machen und ordentlich kneten. Den Brotteig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten.

In die gewünschte Form bringen (wobei mein Laib eher eine Pinzen Form bekommen hat 🙂 ), oben einschneiden (ein Kreuz oder Gitter – wie es euch gefällt) und in die mit Backpapier belegte Form setzen.

Dann geht’s für ca. 35 Minuten ins Backrohr!

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das Brot fertig gebacken ist: entweder die Klopfprobe auf der Unterseite des Brotes machen – klingt es hohl, ist es fertig! Oder ihr macht die Stäbchenprobe – bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, ist es fertig gebacken!

irish sodabread

Das Brot aus dem Backrohr holen und auf einem Kuchengitter ein bisschen auskühlen lassen! Denn am besten schmeckt dieses irische Sodabrot – lauwarm, mit Butter drauf und einer Tasse Schwarztee! 🙂

Go maith! (Irisch: Guten Appetit!) Eure Julie