Schnell Aufgetischt! Flammkuchen „Frühlingserwachen“

Da es bei mir in letzter Zeit doch recht stressig war – und das auch noch eine Zeit so bleiben wird, bis ich mit meiner Ausbildung fertig bin – muss es unter der Woche doch recht schnell gehen in der Küche. Ich liebe Spargel über alles, genauso wie Bärlauch! Aber die Zeit ist kurz, in der es diese hervorragenden Köstlichkeiten gibt, daher wird diese auch sehr intensiv genutzt. Aber zurück zum Essen. Es soll ja schnell gehen!

Flammkuchen „Frühlingserwachen“

Zutaten für 2 Portionen:

2 Stk./Blätter fertiger Flammkuchenteig, 1 kleiner Becher Creme fraiche mit Kräutern, 1/2 Bund grüner Spargel, ca. 80-100g Rohschinken (1 Pkg.), 1 Handvoll frischer Bärlauch, ca. 1-2 Handvoll Parmesanhobel, Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl für die Pfanne und ein bisschen Bärlauchsalz

Und so schnell geht’s:

Backrohr vorheizen – laut Packungsangabe vom Flammkuchen. Den grünen Spargel muss man nicht schälen, daher nur waschen, trocken tupfen, eventuell ein Stück vom Ende abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.

In einer beschichteten Pfanne mit wenig Olivenöl knackig anbraten und mit ein bisschen Bärlauchsalz und Pfeffer abschmecken.

Den Flammkuchen mit dem Creme fraiche bestreichen – ich hab den Becher auf 2 Portionen aufgeteilt. Mit Rohschinken belegen. Den angebratenen Spargel wie auch die Parmesanhobel darauf verteilen. Den frischen Bärlauch in feine Streifen schneiden und ebenfalls auf die Flammkuchen aufteilen. Noch ein bisschen Salz und Pfeffer drüber und schon geht’s ins Backrohr!

Ja nach Hersteller (Zubereitungsart auf der Verpackung beachten) brauchen die Flammkuchen zwischen 7-12 Minuten! Aus dem Backrohr holen, anrichten und schon kann geschmaust werden!

Lasst es euch schmecken! Eure Julie


Das grüne Gold! Teil 8

Guten Morgen meine Lieben! Bevor es keinen Bärlauch mehr gibt, hier noch ein Rezept zum grünen Gold! Wer mir auf Instagram folgt, hat es letzte Woche schon mitbekommen – die Bärlauch Action – in der Küche! 🙂 Das heutige Rezept für die Bärlauch Nockerl wurde gekocht, gegessen und auf Vorrat eingefroren!

Bärlauch Nockerl

Zutaten für 4-6 Portionen:

70 g Bärlauch, 2 EL Rapsöl, 400 g griffiges Mehl, 2 TL Bärlauchsalz (alternativ: Salz), 300 ml Milch, 1 Ei, ein bisschen Butter zum Schwenken, Salz für das Wasser, wie auch ein paar Tropfen Rapsöl für das Wasser, wer möchte ein paar Blätter Bärlauch fein gehackt – zum Garnieren für die Nockerl

Und so schnell geht’s:

Den Bärlauch gut waschen und trocken tupfen. Grob schneiden und mit dem Öl pürieren! Bitte kein Olivenöl nehmen,- sonst wird’s bitter!

Das Ei in der Milch versprudeln. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Falls er euch der Teig zu fest werden sollte, einfach noch einen Schluck Milch oder Mineralwasser dazu geben!

In einem geeigneten Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und ein paar Tropfen Öl dazugeben. Etwas vom Teig in den Trichter der Nockerlhobel füllen und in das kochende Salzwasser schaben. Zwischendurch umrühren und so weitermachen, bis der Teig verarbeitet ist.

Wenn die Nockerl an der Oberfläche schwimmen, mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und zum Abtropfen in ein Sieb geben.

Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Nockerl, wie auch den frisch gehackten Bärlauch dazugeben, schwenken und abschmecken. Und schon kann gegessen werden! Entweder als Beilage zu einem Sonntagsbraten oder auch als vegetarische Variante mit Butterbrösel und grünem Salat! 🙂

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche & viel Spaß damit!

Eure Julie


Das Grüne Gold! Teil 7

Wie am Anfang der Woche schon versprochen gibt es heute ein weiteres Bärlauch-Rezept. Heute „konservieren“ wir ihn für später, wenn der Bärlauch frisch nicht mehr zu haben ist. Ich hab letztes Jahr aus dem letzten Bärlauch der Saison (daher gibt es das Rezept auch erst jetzt) das erste Mal Salz ausprobiert. Herrlich sag ich euch, wenn ihr auch im Sommer zum Beispiel Salate damit würzen könnt. Aber probiert es aus und überzeugt euch selbst!

Bärlauchsalz

Zutaten:

100 g frischer Bärlauch, 500 g grobes Meersalz

Und so wird’s gemacht:

Bärlauch gut waschen und gut trocken tupfen. Dann wird der Bärlauch gehackt und püriert.

Ich würde das in einer Küchenmaschine machen, die auch dann später das grobe Salz zermahlen kann! Nicht dass ihr euch euer Gerät kaputt macht!

Als nächstes kommt das Salz dazu. Beides miteinander weiter pürieren, bis eine sehr fein körnige Masse entsteht. Die grüne Bärlauch-Salz-Paste dann auf ein Backpapier glatt aufstreichen.

Ich hab das ganze dann auf ein Backblech gelegt, mit einem Geschirrtuch abgedeckt und in die Sonne gestellt zum trocknen,- dauert ca. 1 Tag! Das Abdecken empfehle ich euch, da sonst das Salz die schöne grüne Farbe verliert.

Ist die Paste gut getrocknet, dann einfach mit dem Fleischhammer zerkleinern. Ich hab die Stücke dann einfach noch einmal in die Moulinex gegeben. Wie grob oder fein ihr euer Salz möchtet, ist ganz euch überlassen! 🙂

 

Hab ich euch Gusta auf Bärlauch gemacht, dann schaut euch doch noch diese Rezepte über das „Grüne Gold“ an: Bärlauch-Ciabatta, Erdäpfelknödel mit Mozzarella & Bärlauchsauce, Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Avocado-Aufstrich & Bärlauchbutter.

Gutes Gelingen! Eure Julie