Das grüne Gold! Teil 8

Guten Morgen meine Lieben! Bevor es keinen Bärlauch mehr gibt, hier noch ein Rezept zum grünen Gold! Wer mir auf Instagram folgt, hat es letzte Woche schon mitbekommen – die Bärlauch Action – in der Küche! 🙂 Das heutige Rezept für die Bärlauch Nockerl wurde gekocht, gegessen und auf Vorrat eingefroren!

Bärlauch Nockerl

Zutaten für 4-6 Portionen:

70 g Bärlauch, 2 EL Rapsöl, 400 g griffiges Mehl, 2 TL Bärlauchsalz (alternativ: Salz), 300 ml Milch, 1 Ei, ein bisschen Butter zum Schwenken, Salz für das Wasser, wie auch ein paar Tropfen Rapsöl für das Wasser, wer möchte ein paar Blätter Bärlauch fein gehackt – zum Garnieren für die Nockerl

Und so schnell geht’s:

Den Bärlauch gut waschen und trocken tupfen. Grob schneiden und mit dem Öl pürieren! Bitte kein Olivenöl nehmen,- sonst wird’s bitter!

Das Ei in der Milch versprudeln. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Falls er euch der Teig zu fest werden sollte, einfach noch einen Schluck Milch oder Mineralwasser dazu geben!

In einem geeigneten Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und ein paar Tropfen Öl dazugeben. Etwas vom Teig in den Trichter der Nockerlhobel füllen und in das kochende Salzwasser schaben. Zwischendurch umrühren und so weitermachen, bis der Teig verarbeitet ist.

Wenn die Nockerl an der Oberfläche schwimmen, mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und zum Abtropfen in ein Sieb geben.

Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Nockerl, wie auch den frisch gehackten Bärlauch dazugeben, schwenken und abschmecken. Und schon kann gegessen werden! Entweder als Beilage zu einem Sonntagsbraten oder auch als vegetarische Variante mit Butterbrösel und grünem Salat! 🙂

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche & viel Spaß damit!

Eure Julie


Das Grüne Gold! Teil 7

Wie am Anfang der Woche schon versprochen gibt es heute ein weiteres Bärlauch-Rezept. Heute „konservieren“ wir ihn für später, wenn der Bärlauch frisch nicht mehr zu haben ist. Ich hab letztes Jahr aus dem letzten Bärlauch der Saison (daher gibt es das Rezept auch erst jetzt) das erste Mal Salz ausprobiert. Herrlich sag ich euch, wenn ihr auch im Sommer zum Beispiel Salate damit würzen könnt. Aber probiert es aus und überzeugt euch selbst!

Bärlauchsalz

Zutaten:

100 g frischer Bärlauch, 500 g grobes Meersalz

Und so wird’s gemacht:

Bärlauch gut waschen und gut trocken tupfen. Dann wird der Bärlauch gehackt und püriert.

Ich würde das in einer Küchenmaschine machen, die auch dann später das grobe Salz zermahlen kann! Nicht dass ihr euch euer Gerät kaputt macht!

Als nächstes kommt das Salz dazu. Beides miteinander weiter pürieren, bis eine sehr fein körnige Masse entsteht. Die grüne Bärlauch-Salz-Paste dann auf ein Backpapier glatt aufstreichen.

Ich hab das ganze dann auf ein Backblech gelegt, mit einem Geschirrtuch abgedeckt und in die Sonne gestellt zum trocknen,- dauert ca. 1 Tag! Das Abdecken empfehle ich euch, da sonst das Salz die schöne grüne Farbe verliert.

Ist die Paste gut getrocknet, dann einfach mit dem Fleischhammer zerkleinern. Ich hab die Stücke dann einfach noch einmal in die Moulinex gegeben. Wie grob oder fein ihr euer Salz möchtet, ist ganz euch überlassen! 🙂

 

Hab ich euch Gusta auf Bärlauch gemacht, dann schaut euch doch noch diese Rezepte über das „Grüne Gold“ an: Bärlauch-Ciabatta, Erdäpfelknödel mit Mozzarella & Bärlauchsauce, Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Avocado-Aufstrich & Bärlauchbutter.

Gutes Gelingen! Eure Julie


**Bread Baking (Satur)Day!** Das Grüne Gold! Teil 6

Einer meiner Lieblinge unter den Kräutern, ist der Bärlauch. Ja ich weiß, genau genommen gehört er nicht zu den klassischen Kräutern,- er ist ein Wildkraut und gehört zu der Familie der Liliengewächse. Nichtsdestotrotz hab ich diese Woche zwei Rezepte für euch, wie ihr den gschmackigen Bärlauch verbacken bzw. konservieren könnt!

Bärlauch Weckerl

Zutaten:

400 g glattes Weizenmehl, 100 g glattes Dinkelmehl, 120 g frischer Bärlauch (grob gehackt oder püriert), 2 TL Salz, 1-2 TL Zucker, 300 ml lauwarmes Wasser, 1 Würfel frische Germ, 2 EL Olivenöl

Und so wird’s gemacht:

Die frische Germ in einer Schüssel zerbröseln und mit 1-2 TL Zucker und 300 ml lauwarmen Wasser verrühren. In einer großen Schüssel Mehl und die Germ-Wasser-Mischung vermischen und am besten in der Küchenmaschine verkneten.

Den Teig mit ein bisschen Mehl bestäuben, abdecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Nachdem der Teig gerastet hat, nochmals durchkneten (in der Küchenmaschine) und jetzt 2 TL Salz, 2 EL Olivenöl, wie auch den Bärlauch dazugeben und wieder gut durchkneten. Den Brotteig wieder mit Mehl bestäuben und nochmals abgedeckt weitere 30 Min. gehen lassen.

Das Backrohr auf 200°C (Heißluft) vorheizen und ein kleines feuerfestes Gefäß mit Wasser mit ins Backrohr stellen, so dass sich Dampf entwickeln kann!

Nach der zweiten Runde Rasten, den Teig aus der Schüssel nehmen und in kleine Portionen à 60-70 g aufteilen, in die gewünschte Form bringen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Die Weckerl mit ein bisschen Mehl bestäuben und nochmals 10-15 Minuten rasten lassen,- bis das Backrohr aufgeheizt ist! Dann dürfen die Bärlauchweckerl auch schon in den Ofen. Dort bleiben sie für ca. 20-25 Minuten (je nach Größe der Weckerl/je nach Backrohr). Wenn ihr mit zwei Blechen arbeiten müsst, dann tauscht nach ca. 10-15 Minuten die Positionen der Bleche!

Wenn die Bärlauchweckerl eine goldbraune Farbe haben, sind sie fertig! Zur Sicherheit könnt ihr die „Klopfprobe“ machen. Auf die Unterseite der Weckerl klopfen – VORSICHT HEISS!!! – wenn diese hohl klingen, dann sind sie fertig!

Raus aus dem Backrohr und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Und dann nur mehr aufessen! 🙂

Gutes Gelingen! Eure Julie