Aus dem Suppentopf: Kürbis-Apfel-Suppe

Bei mir zu Hause ist ja eher meine bessere Hälfte der Suppentiger … aber ab und zu kommt es schon vor, dass auch bei mir das Verlangen größer wird – meistens dann, wenn mich eine Verkühlung erwischt hat 🙂 Dieses Mal gab’s eher eine klassische Variante der Kürbiscremesuppe! Wer es von euch dann aber doch gern – a little bit more spicy – will, sollte in das Rezept der Kürbis-Ingwer-Curry-Suppe hinein schnuppern.

Kürbis-Apfel-Suppe

Zutaten für 4-6 Portionen:

ca. 800 g Kürbis (geschält/Baby Bear/mit Schale ca. 1,5 kg), 2 große Äpfel (geschält & entkernt ca. 200 g), 2 Stück Zwiebel, 1 EL Olivenöl, 300 ml Apfelsaft, ca. 800 ml Gemüsesuppe, 1/2 TL Knoblauchpaste, 1 EL Ingwerpaste, 1-2 EL Cremefine (fest), Salz & Pfeffer zum Abschmecken, Kürbiskernöl – so viel man will!

Und so wird’s gemacht:

Kürbis, Zwiebeln und Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einem Topf ca. 1 EL Olivenöl erhitzen und das Gemüse ein paar Minuten anrösten. Mit Suppe und Apfelsaft aufgießen. Deckel drauf, Temperatur ein bisschen zurückdrehen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

Ist das Gemüse weich, darf der Stabmixer ein paar Runden drehen. Vor dem Pürieren aber noch 1-2 EL Cremefine dazu geben und gleich mit pürieren. Wenn euch die Suppe zu dick sein sollte, eventuell noch mit ein bisschen Wasser verdünnen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken. Noch ein bisschen Kürbiskernöl drauf träufeln und schon kann gegessen werden!

Wenn ihr die Suppe vor kocht und Cremefine verwendet, dann aufpassen! Nur mehr erhitzen und nicht mehr aufkochen,- sonst könnte es passieren, dass das Cremefine „ausflockt“. Aber keine Angst, geschmacklich passiert der Suppe nichts,- da geht’s rein um die Optik! 🙂

 

Viel Spaß beim Kochen! Eure Julie


*** Türchen Nr. 9 ***

Gestern gab’s ja schon einen Spoiler Alarm, was sich heute hinter dem Türchen Nr. 9 verstecken wird. Das gschmackige Apfel-Zwiebel-Chutney, welches ich gestern zum Garnieren der käsigen Appetizer verwendet hab, hab ich selbst gemacht und macht sich auch unter dem Weihnachtsbaum als Geschenk aus der Küche super! Also wer hat nochmal Lust zum Einkochen?! 🙂

apfel zwiebel chutneyApfel-Zwiebel-Chutney

Zutaten für ca. 20-22 Gläser á 200 ml:

2 kg Äpfel (entkernt & geschält), 1 kg roter Zwiebel (geschält), 40 g Ingwer (2-3 cm), Öl, 1 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Chiliflocken, 1 TL Koriander gemahlen, 1/2 TL Senfkörner, Saft 1 Zitrone, 1 TL Garam Masala, 600 ml Apfelessig, 500 g Rohrzucker, 100 ml Weißwein, 250 g Gelierzucker 2:1, 4 TL Salz

Und so wird’s gemacht:

In eine größere Schüssel etwas kaltes Wasser gießen, die Zitrone auspressen und den Saft zum Wasser geben. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Ins Zitronenwasser legen. Die Zwiebel schälen und fein nudelig schneiden. Den Ingwer schälen und ganz fein hacken. Alle Gewürze (außer Salz) miteinander vermischen – Senfkörnen grob zerstossen.

Öl (ca. 2 EL) in einem großen Topf erhitzen, die Gewürze und Ingwer leicht anrösten. Den Zwiebel dazu geben, kurz mitrösten und mit Weißwein ablöschen. Als nächstes die Äpfel aus dem Zitronenwasser nehmen und in den großen Topf geben. Zudecken und 10 Min. sanft köcheln lassen – ab und zu mal umrühren. Wenn die Äpfel dann schon ein bisschen weicher sind, kommen der Rohrzucker und der Essig dazu. Bei mittlerer Temperatur musig einkochen – das dauert je nach Schnittgröße 30-40 Minuten. Ab jetzt ohne Deckel köcheln lassen – und bitte nicht auf das Umrühren vergessen!

Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, mit Salz abschmecken und den Gelierzucker dazugeben. Gut verrühren und für 5-7 Minuten köcheln lassen. Danach sofort in saubere & sterile Gläser abfüllen und verschließen. Ich hab dann die Gläser für 10-15 Minuten auf den Kopf gestellt – danach wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. Kühl und dunkel lagern, dann halten euch die Chutneys 4-6 Wochen! Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann sterilisiert die fertig abgefüllten Gläser noch im Backrohr! Wie das geht, könnt ihr hier nachlesen!

Dann heißt es nur noch beschriften, hübsch verpacken und schon habt ihr ein paar köstliche Geschenke aus der Küche für eure Freunde & Familien!

Viel Spaß beim Einkochen! Eure Julie


**The Autumn Burger**

Heute hab ich einen Restl Burger für euch! 🙂 Ich hab ihn „The Autumn Burger“ genannt, da er durch das Rotkraut und den Apfel ein bisschen den Herbst auf den Gaumen bringt. Meine bessere Hälfte und ich haben uns in letzter Zeit ein bisschen um unseren Tiefkühler gekümmert, da dieser schon ziemlich voll war. Gefunden haben wir zwei Burger Buns und etwas Rindsfaschiertes. Vom Vortag ist uns noch ein bisschen Rotkraut übrig geblieben. Wir haben uns angeschaut und das gleiche gedacht 🙂 Käse, Speck und Apfel waren auch verfügbar.

Herbstlicher Burger

The Autumn Burger

Zutaten für 2 Burger:

2 Burger Buns, 2-4 Scheiben würziger Käse, 200 g Rindsfaschiertes, ca. 1 EL Semmelbrösel, 4 Scheiben Speck, 1 Apfel, 2 TL Preiselbeer Gelee, 4-6 EL fertig gekochtes Rotkraut (übrig geblieben), Salz, Pfeffer, Öl

Und so schnell geht’s:

Rindsfaschiertes mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 1 EL Semmelbrösel dazu mischen. Laibchen formen und diese mit je 2 Speckscheiben umwickeln.

Burger Buns toasten. Apfel waschen in hauchdünne Scheiben schneiden und das Kerngehäuse heraus stechen. Rotkraut aufwärmen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Burger Fleischlaibchen darin von beiden Seiten braten. Wenn ihr die Fleischlaberl nicht „medium“ wollt, dann würde ich sie im Backofen noch ein paar Minuten bei 120°C rasten lassen. Die Apfelscheiben hab ich gleich in die Pfanne dazugelegt und mit angebraten.

Die Unterseite der Burger Buns mit Preiselbeer Gelee bestreichen. Je eine Scheibe Käse auf die Fleischlaberln legen und in der Pfanne schmelzen lassen (wenn ihr das Fleischlaberl noch in den Backofen gelegt habt, dann gleich den Käse drauf legen).

Herbst BurgerUnd dann heißt es nur noch Burger zusammenbauen! 🙂

  • Burger Bun Unterteil – mit Preiselbeer Gelee bestrichen
  • Fleischlaberl mit Käse
  • gebratene Apfelscheiben
  • Rotkraut
  • Burger Buns Oberteil

Es wurde geschmatzt und alles aufgegessen. Rotkraut im Burger – mmmhhhh! Ich wäre früher nie auf die Idee gekommen, Rotkraut in einem Burger zu verwenden. Aber aus Restln enstehen meistens die besten Gerichte! 🙂

Gutes Schmausen! Eure Julie