Bratäpfel mal anders … die marmeladige Variante :-)

Diese Woche war es ein bisschen ruhig bei mir am Blog, verzeiht! 🙂 Mich hat eine ordentliche Verkühlung erwischt und die Vorbereitungen für meinen „Sales Day“ am Montag beschäftigen mich neben meiner Arbeit auch noch ordentlich! Nächste Woche gibt’s dann wieder mehr von mir, versprochen! 🙂

Das heutige Rezept ist dadurch entstanden, dass ich so viele Äpfel geschenkt bekommen habe und ich nicht mehr wusste, was ich noch alles daraus machen soll. Also wenn ihr auch noch ein paar Äpfel übrig habt und nicht wisst, wohin damit, dann ab damit ins Glas! 🙂

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Bratapfelmarmelade

Da ich nicht mehr genau weiß, wieviel Kilo Äpfel ich verarbeitet habe, sag ich euch einfach wie es geht. Denn das „Ausgangsgewicht“ der Äpfel ist am Anfang noch nicht so wichtig! 🙂

Zutaten die ihr zuhause haben solltet:

Äpfel, Gelierzucker 2:1, Zimtstangen, Zimt gemahlen, brauner Zucker, Zitronensaft, Nelken, Butter, saubere & sterile Gläser

Und so hab ich’s gemacht,- z.B. für 2-3 kg Äpfel:

Backrohr auf 200°C vorheizen. Äpfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Schale hab ich nicht entfernt! Die Äpfel in eine Auflaufform geben, 1-2 EL Butter, 1-2 EL braunen Zucker, 1 TL Nelken, 1-2 Zimstangen und Saft einer 1/2 Zitrone dazugeben und durchmischen. Und ab damit ins Rohr und dort dürfen sie ein Weilchen bleiben! Ca. 30-40 Min.! Wenn der Duft von Bratäpfeln in der Luft liegt und die gut weich sind, dann sind sie fertig!

Dann am besten mit einem Siebschöpfer in eine Schüssel geben und abwiegen. Der „Butter-Saft“ bleibt in der Auflaufform, Nelken und Zimtstangen herausnehmen.

Und jetzt gilt die gleiche Regel, wie beim Marmelade einkochen. Auf 1 kg Bratäpfel kommt ein 1/2 kg Gelierzucker 2:1. Mit dem Gelierzucker vermischen und in einem großen Topf langsam zum Kochen bringen. Köcheln soll die Marmelade dann ca. 5-7 Minuten. Ein paar mal den Stabmixer durchschwingen, eventuell nochmal mit gemahlenem Zimt und Zitronensaft abschmecken und dann muss nur noch abgefüllt werden.

Abfüllen, sofort verschließen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen! Fertig! :-))

Ich wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie


Herbstzeit ist Kürbiszeit! Kürbis-Chutney

Mitte letzter Woche kam von der Spiceworld in Salzburg ein Email mit der Einladung bzw. dem Aufruf zu einer Blogparade zum Thema Kürbis,- der Halloween Spice Blog Parade. Und da ich neugierig bin, wie das alles abläuft, denn Blogparade – was ist das? :-), mach ich da doch glatt mit. Zu lesen gibt es meinen Beitrag dann ab 26. Oktober 2015 am Spiceblog. Und dann heißt es liken, sharen und Herzchen auf Instagram sammeln! 🙂 Und mit viel Glück gewinnt man,- es bleibt spannend! Für euch gibt’s aber heute schon mein Rezept für ein ur gutes Kürbis-Chutney!

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Kürbis-Chutney

Zutaten für ca. 10-12 Gläser zwischen 200-300 ml:

2 kg Kürbis (Muskat & Hokkaido), 4 Äpfel, 4 rote Zwiebel, 4 Knoblauchzehen, 2 Zweige frischer Rosmarin, 200 g getrocknete Cranberries, 600 ml weißer Balsamico, 650 g Rohrzucker, 1 TL Chiliflocken, 1 Lorbeerblatt, 1 TL Senfkörner, 1 TL Koriander gemahlen, 1 TL Pimentkörner, 3-4 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle, 5-6 EL neutrales Öl oder Olivenöl

Wichtige Utensilien: sauberer & sterile Gläser, Mörser, einen richtig großen Topf, Kartoffelstampfer

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Und so wird’s gemacht:

Aller Anfang ist schwer, heißt es oder? 🙂 Denn jetzt wird mal eine Menge gschnipselt und vorbereitet.

Äpfel waschen und mit der Schale in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Der Kürbis wird in 2 cm große Würfel geschnitten. Nicht vergessen, die Kürbissorte Hokkaido könnt ihr mit Schale verarbeiten. Ich hab als zweite Sorte einen Muskat-Kürbis genommen,- der muss geschält werden.

Rosmarin waschen und trocken tupfen. Zwiebel schälen und fein würfelig schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Senf- und Pimentkörner mit Hilfe eines Mörsers grob mahlen.

In einem großen Topf Öl (5-6 EL) erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch, Chiliflocken, Koriander und die grob gemahlenen Gewürze dazugeben und kurz mit anschwitzen. Mit dem Essig ablöschen und alle restlichen Zutaten dazu geben, bis auf Salz und Pfeffer. Gut durch rühren und ca. 35-45 Minuten bei mittlerer Hitze musig einkochen lassen. Dazwischen immer wieder mal umrühren, damit nichts anbrennt!

Rosmarinzweige herausnehmen, ein paar Runden mit dem Kartoffelstampfer durch den Topf stampfen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und dann wird rasch , ohne sich zu verbrennen, abgefüllt. Im Kühlschrank haltet sich das Chutney ca. 4-6 Wochen, wenn ihr es aber nach dem Abfüllen noch im Backrohr sterilisiert, verlängert sich die Haltbarkeit und muss nicht im Kühlschrank gelagert werden. Denn dann reicht ein kühler & dunkler Ort!

Sterilisieren im Backrohr: das Backrohr auf 100°C vorheizen. Eine tiefere Auflaufform (Rand mind. 5 cm hoch) mit Küchenpapier auslegen und mit heißem Teewasser befüllen. Die Gläser hineinstellen. Diese sollten mind. 2 cm im heißen Wasser stehen. Dann geht’s auch schon ins Backrohr. Dort bleiben die Gläser für die nächsten 40 Minuten. Nach den 40 Min., Backrohr abdrehen und die Gläser im Backrohr auskühlen lassen. Ab und zu mal aufmachen, dass der Dampf entweichen kann. Gläser herausnehmen, trocken wischen, beschriften und ja dann liegt es an euch! 🙂 Essen? Verschenken? Verstauen?

Das Chutney passt so gut wie zu allem! Wir haben letztens ein kleines Gläschen zum Lamm geleert 🙂 Auch zum Fondue ist es ein leckerer Begleiter! Probiert es aus und entscheidet selbst!

Viel Spaß damit! Eure Julie