Die Nebenrollen auf unseren Tellern!

Heute darf wieder mal ein Nebendarsteller (Beilage) ins Rampenlicht treten! Da meine bessere Hälfte und ich Fans von Wildgerichten sind, gab es letztens wieder mal Rehragout. Diesmal aber nicht mit den Maroni-Semmelknödeln, sondern mit Maroni-Spätzle!

Maroni-Spätzle

Zutaten für 4 Beilagen-Portionen:

250 g griffiges Mehl, 1 Ei, 160 g Maroni (vorgegart), 250-300 ml Milch, 1 EL Öl, 2 Prisen Salz, 140 g Maroni (vorgegart), Butter zum Schwenken, Salz fürs Wasser & zum Abschmecken

Und so wird’s gemacht:

Die 160 g vorgegarten Maroni mit dem Ei pürieren. Eventuell einen Schuss Milch (1-2 EL) dazu geben. Danach mit der restlichen Milch und dem Öl gut vermischen. Das Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz abschmecken und kurz rasten lassen.

In einem geeigneten Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, etwas vom Teig in den Trichter der Nockerlhobel füllen und in das kochende Salzwasser schaben. Zwischendurch umrühren und so weitermachen, bis der Teig verarbeitet ist.

Wenn die Nockerl an der Oberfläche schwimmen, mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und zum Abtropfen in ein Sieb geben.

Die restlichen Maroni (140 g) grob hacken. Die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Maroni darin leicht anrösten und die Nockerl dazugeben. Schwenken, abschmecken und mit dem Rehragout und Preiselbeergelee anrichten.

Viel Spaß damit! Eure Julie

 


Mein gschmackiges Österreich! „Laugen-Knödel“

Semmelknödel mal anders! Diese gschmackigen Knödel sind im Sinne der Restlverwertung entstanden. Ich hab einfach zu viele Laugenstangerl gekauft und hab sie zwei Tage später zu Knödeln verarbeitet. Die passende Begleitung zum Rehragout!

Laugen-Semmelknödel

Zutaten für 4 große UND 4 kleinen Knödel:

250 g altbackene Laugenstangerl, 2 Eier, 200 ml warme Milch, 50 g zerlassene Butter, 3 EL griffiges Mehl, Salz, Pfeffer, Vegeta

Und so wird’s gemacht:

Die Laugenstangerl in kleine Würfel schneiden, mit der warmen Milch übergießen, mit einem Geschirrtuch abdecken und ca. 10 Minuten durchziehen lassen.

Inzwischen die Butter zerlassen und die Eier versprudeln. Beides kommt jetzt dann zum Knödelbrot. Am besten mit den Händen gut vermischen, mit Salz, Pfeffer und Vegeta würzen und für ca. 30 Minuten rasten lassen.

Nach dem Rasten kommt jetzt noch das Mehl dazu und schon kann geknödelt werden! 🙂 Nicht abschrecken lassen, die Masse ist ein bisschen patziger,- also am besten mit feuchten Händen Knödel formen!

Ich hab meine Knödel im Dampfgarer zubereitet. Ich kann euch hier keine Stufe bzw. Grade sagen, da ich einen ganz einfachen Dampfgarer mit 3 Plastikkörben hab.

Die großen Knödel waren im ersten Korb, im zweiten Korb drüber – die kleinen Knöderl. Und nach 20 Minuten waren sie auch schon fertig! Wer möchte, je nachdem wie ihr sie als Beilage weiterverwendet, kann die Knödel auch noch in der Pfanne leicht anbraten – köstlich! 🙂

Ihr braucht noch einen „Star am Teller“? Dann schaut euch doch mal folgende Rezepte an: Hirschkeulensteaks, Schneller Schweinsbraten, Schweinsgulasch oder Julie’s Bouef Bourguignon

Viel Spaß beim Nachkochen meine Lieben! Eure Julie

 

 


Mein g’schmackiges Österreich! Mohnnudeln

Diese Woche hab ich den Nebenrollen auf unseren Tellern gewidmet! Doch auch so ein Nebendarsteller kann zum Star des Abends werden! Am Mittwoch hab ich euch erzählt, dass uns von den frischen Schupfnudeln ca. 1 Portion übrig geblieben ist. Mit etwas Waldviertler Graumohn und Staubzucker hab ich meiner besseren Hälfte daraus Mohnnudeln gezaubert.

Mohnnudeln

Mohnnudeln

Zutaten für 1 Portion:

1 Portion Schupfnudeln, ca. 1 EL Butter, ca.1-2 EL Staubzucker (je nachdem, wie süß ihr es mögt) und 2-3 EL gequetschten (oder geriebenen) Waldviertler Graumohn, Staubzucker zum Bestreuen

Und so schnell geht’s:

Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen. Mohn und Staubzucker dazu geben und gut vermischen. Die Schupfnudeln dazu geben und bei geringer Temperatur erwärmen.

Ja und das war’s auch schon. Auf einem Teller anrichten und mit Staubzucker bestreuen. Meine bessere Hälfte isst sie am liebsten „pur“ ohne etwas dazu. Mein Tipp: Apfelmus passt hervorragend dazu!

Guten Appetit! Eure Julie