Mein fliegender Kochlöffel geht auf Reisen!

Heute hab ich mich für die Indische Küche entschieden und an ein „Indian Butter Chicken“ ran getraut. Angeblich heißt es im Originalen „Murgh Makhani“ – köpft mich aber bitte nicht, wenn es nicht so ist! 🙂 Denn es gibt so viele Variationen & Zubereitungsarten von diesem köstlichen Butter Chicken, dass man leicht den Überblick verliert. So aber jetzt genug gequatscht – ab in die Küche! 🙂

Indisches Butter Chicken

Zutaten für 2-3 Portionen (je nach Hunger):

Marinade für das Hühnerfleisch: 400 g Hühnerfilet, 1 TL scharfes Paprikapulver, 1 EL Zitronensaft, 1 Prise Fleur de Sel, 1 Msp. Chiliflocken, 1 TL Garam Masala, 1/2 TL Kurkuma, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1/2 TL Knoblauchpaste (oder 2 Knoblauchzehen), 1 TL Ingwerpaste, 100 g griechisches Joghurt

Sauce: 1 EL Butter + ein bisschen extra zum Anbraten, 200-250 g passierte Tomaten, 50 g festes Cremefine (ca. 2 EL), 1/2 TL Knoblauchpaste, 1 TL Ingwerpaste, 1 Nelke, 1 TL gemahlener Koriander, 1 TL Garam Masala, 1 TL Kurkuma, 1 Prise Cayennepfeffer, 1 EL Zitronensaft, eventuell ein bisschen Honig zum Süßen (je nach Geschmack)

Beilage & Garnierung: Basmatireis, frische Petersilie oder frischer Koriander (je nach Vorliebe)

Und so wird’s gemacht:

Am Vorabend oder in der Früh muss das Hühnerfleisch mariniert werden. Zwecks der Zeiteinteilung – das Hühnerfleisch sollte mindestens 5 Stunden in der Marinade verbringen!

Das Hühnerfleisch in 3-4 cm große Stücke schneiden. Für die Marinade alle Zutaten in eine verschließbare Schüssel geben und gut verrühren. Die Hühnerstücke dazugeben, gut vermischen, die Schüssel verschließen und ab damit in den Kühlschrank. Wie gesagt,- für mindestens 5 Stunden!

Am nächsten Tag das Backrohr auf 220°C vorheizen. Die Hühnerstücke mit der Marinade in eine feuerfeste Form geben und im Backrohr für 20-25 Minuten braten.

Währenddessen könnt ihr schon mal den Basmatireis zubereiten und um die Sauce kümmern wir uns auch gleich.

Für die Sauce ein wenig Butter (das „+ein bisschen extra von den Zutaten“) in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Die Knoblauch- und Ingwerpaste dazugeben, wie auch alle Gewürze. Kurz anrösten. Als nächstes mit der passierten Tomatensauce aufgießen und den Zitronensaft dazu gebe. Ein paar Minuten sanft köcheln lassen.

Das fertig gebratene Huhn samt Saft dürfen jetzt zur Sauce dazu. Abdecken und bei mittlerer Temperatur ein bisschen köcheln lassen. Wenn euch die Konsistenz der Sauce passt – kommt zum Schluss das Cremefine und die Butter dazu. Eventuell noch mit Salz, Pfeffer & Honig abschmecken.

Bevor es ans Anrichten geht noch schnell die Petersilie oder auch Koriander grob hacken. Das „Indian Butter Chicken“ mit Basmatireis anrichten und mit Petersilie garnieren.

Mahlzeit! Eure Julie


Aus dem Suppentopf: Wantan-Suppe!

Suppe geht doch immer, oder? Vor allem, wenn es draußen kalt ist! Wenn ihr auch so Suppentiger, wie meine bessere Hälfte und ich seid, dann wird euch das heutige Rezept gefallen. Für uns war es eine willkommene Abwechslung 🙂

Wantan-Suppe

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:

Suppe:

  • 1 Liter Hühnersuppe
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 2 TL brauner Zucker
  • 4 TL Sesamöl
  • 5 Kafir Limettenblätter (alternativ: Spritzer Limettensaft+1 Msp. Limettenschale)
  • 1 Stange Zitronengras (Außenschale entfernen & anklopfen)
  • 1 Jungzwiebel – putzen und in feine Ringe schneiden

Wantan Fülle:

  • 200 g Hühnerfilet – in kleine Würfel schneiden
  • 225 g Garnelen – blanchieren und klein schneiden
  • 2 Jungzwiebeln – in feine Ringe schneiden
  • 2 Knoblauchzehen – durch die Knoblauchpresse drücken
  • 1 TL Ingwerpaste
  • 1 Stange Zitronengras – Außenschale entfernen & ganz fein hacken
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Reiswein oder Reisessig
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 TL brauner Zucker
  • 1 Spritzer Limettensaft

Wantan-Teigblätter:

Ich hab für meine Wantans den Teig von den Gyozas (15-18 Stück) verwendet. Hier geht’s zum Rezept! Ansonsten einfach welche kaufen! Die gekauften Wantan-Teigblätter sind ein bisschen kleiner – also braucht ihr dann ca. 20-25 Stück.

Und so wird’s gemacht:

Als erstes den Wantan Teig zubereiten. Dann geht’s weiter mit der Suppe. Für die Suppe alle Zutaten miteinander aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach die Stange Zitronengras entfernen.

Für die Wantan-Füllung alle Zutaten im Mixer (Moulinex/Multizerkleinerer) zerkleinern.

Die Wantan-Teigblätter mit 1 TL Fülle füllen, den Rand befeuchten und nach oben hin, wie ein Säckchen schließen/zudrehen. Die Wantans in die Suppe geben und ca. 10-15 Minuten ziehen lassen – die Suppe sollte nur noch sieden!

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie

 


**Bread Baking (Satur)Day** Irisches Sodabrot

#Wochenende#Lust auf frisches Brot#wenig Zeit#schnell soll’s gehn#und sowieso keine Germ oder Sauerteig daheim#

Irisches Sodabrot: (Buttermilchbrot)

Zutaten für 1 Brot:

250 g Weizenvollkornmehl, 250 g Weizenmehl glatt, 1-2 TL Salz (je nach Geschmack), 1 TL Natron, 2 TL Backpulver, 300 ml Buttermilch (am besten Zimmertemperatur), 1 mittelgroßes Ei (Zimmertemperatur)

Und so schnell geht’s:

Das Backrohr auf 190°C vorheizen. Backblech oder eine Form mit Backpapier auslegen.

Das Ei gut versprudeln. Dann wandern alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine. Die darf dann ihre Arbeit machen und ordentlich kneten. Den Brotteig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten.

In die gewünschte Form bringen (wobei mein Laib eher eine Pinzen Form bekommen hat 🙂 ), oben einschneiden (ein Kreuz oder Gitter – wie es euch gefällt) und in die mit Backpapier belegte Form setzen.

Dann geht’s für ca. 35 Minuten ins Backrohr!

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das Brot fertig gebacken ist: entweder die Klopfprobe auf der Unterseite des Brotes machen – klingt es hohl, ist es fertig! Oder ihr macht die Stäbchenprobe – bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, ist es fertig gebacken!

irish sodabread

Das Brot aus dem Backrohr holen und auf einem Kuchengitter ein bisschen auskühlen lassen! Denn am besten schmeckt dieses irische Sodabrot – lauwarm, mit Butter drauf und einer Tasse Schwarztee! 🙂

Go maith! (Irisch: Guten Appetit!) Eure Julie