**Bread Baking (Satur)Day** Irisches Sodabrot

#Wochenende#Lust auf frisches Brot#wenig Zeit#schnell soll’s gehn#und sowieso keine Germ oder Sauerteig daheim#

Irisches Sodabrot: (Buttermilchbrot)

Zutaten für 1 Brot:

250 g Weizenvollkornmehl, 250 g Weizenmehl glatt, 1-2 TL Salz (je nach Geschmack), 1 TL Natron, 2 TL Backpulver, 300 ml Buttermilch (am besten Zimmertemperatur), 1 mittelgroßes Ei (Zimmertemperatur)

Und so schnell geht’s:

Das Backrohr auf 190°C vorheizen. Backblech oder eine Form mit Backpapier auslegen.

Das Ei gut versprudeln. Dann wandern alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine. Die darf dann ihre Arbeit machen und ordentlich kneten. Den Brotteig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten.

In die gewünschte Form bringen (wobei mein Laib eher eine Pinzen Form bekommen hat 🙂 ), oben einschneiden (ein Kreuz oder Gitter – wie es euch gefällt) und in die mit Backpapier belegte Form setzen.

Dann geht’s für ca. 35 Minuten ins Backrohr!

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das Brot fertig gebacken ist: entweder die Klopfprobe auf der Unterseite des Brotes machen – klingt es hohl, ist es fertig! Oder ihr macht die Stäbchenprobe – bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, ist es fertig gebacken!

irish sodabread

Das Brot aus dem Backrohr holen und auf einem Kuchengitter ein bisschen auskühlen lassen! Denn am besten schmeckt dieses irische Sodabrot – lauwarm, mit Butter drauf und einer Tasse Schwarztee! 🙂

Go maith! (Irisch: Guten Appetit!) Eure Julie


Safranhuhn mit Linsenreis & einer Prise Marrakesch!

Wie der Blogtitel schon sagt,- heute ist eine Prise Marrakesch im Spiel! Brathendl geht eigentlich immer, aber dieses Mal musste ein bisschen Abwechslung her! 🙂

Safranhuhn mit Linsenreis

Zutaten für 2 Personen:

Safranhuhn:

  • 2 kleine Jungzwiebel – in feine Streifen schneiden
  • 1 kleine Knoblauchzehe – schälen & fein hacken
  • 1 dünner Stangensellerie – waschen, putzen & in dünne Scheiben schneiden
  • 1 kleine Karotte – schälen & klein würfelig schneiden
  • 100 g Sellerie – putzen & klein würfelig schneiden
  • 1/2 EL Olivenöl
  • 2 größere Hühnerkeulen
  • 1 Msp. Safran
  • 1 TL Koriander
  • 1 Msp. Paprikapulver edelsüß
  • 1 kleine Zimtstange
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 1 EL Agavensirup
  • 80 ml Weißwein
  • 1/2 Bio Zitrone – Schale abreiben & Zitronen auspressen
  • 200 ml Hühnersuppe
  • 6 frische Marillen – waschen, halbieren & entkernen (oder auch getrocknete – dann 3-4 Stück)
  • 4 getrocknete Datteln – klein schneiden
  • Salz & Pfeffer

Linsenreis: 4-5 EL braune Linsen (gegart aus der Dose), 1/4 Zwiebel, 1 kleine Lorbeerblatt, 120 g Langkornreis, Salz

Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen. Öl in einer Pfanne (die geeignet ist für’s Rohr) erhitzen. Die Hühnerkeulen von beiden Seiten scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Zwiebel, Knoblauch und das restliche Gemüse in die Pfanne geben und im Bratenrückstand anschwitzen. Die Gewürze, wie auch den Agavensirup dazu geben und kurz mit rösten. Mit Weißwein ablöschen und 2-3 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kommt die Hühnersuppe, die Zitronenschale und der Zitronensaft dazu. Gut vermischen. Die Hühnerkeulen in die Sauce legen, Marillen und Datteln dazu geben. Entweder Deckel drauf oder einfach mit Alufolie abdecken. Danach geht’s auch schon ins Backrohr!

Nach ca. 40 Minuten die Alufolie entfernen und für weitere 20 Minuten im Backrohr braten. Ihr solltet trotzdem ab und zu nach dem Huhn schauen, damit die Haut nicht zu dunkel wird.

In den letzten 20 Minuten könnt ihr euch auch schon um den Linsenreis kümmern. Ich hab dafür einen 10-Minuten-Reis verwendet – ansonsten den Reis schon früher kochen.

Ins Reiswasser darf ein kleines Lorbeerblatt, ein Stück Zwiebel und Salz. Aufkochen lassen, Reis hineingeben, einmal gut umrühren, Deckel drauf, Temperatur zurückdrehen und köcheln lassen (wie gesagt, bei mir in etwa 10 Minuten. Die Marke sag ich euch jetzt nicht, da ich den Beitrag sonst als Werbung markieren muss…). Den fertigen Reis durch ein Sieb abgießen, Lorbeerblatt entfernen und die Linsen untermischen. Warm halten.

Das fertig gebratene Huhn mit einer Prise Marrakesch aus dem Backrohr holen und mit dem Linsenreis anrichten … und dann nur noch aufessen! 🙂

Lasst es euch schmecken! Eure Julie

 


Mein fliegender Kochlöffel geht auf Reisen! Ab nach Japan um Gyoza zu essen!

Ich glaub hier streiten sich die Geister! Denn die japanischen Teigtaschen kommen angeblich ursprünglich aus China. Ich lass die Geister sich mal weiter streiten und lass meinen fliegenden Kochlöffel mal beginnen zu kochen. Ich hab endlich ein Rezept gefunden, was auch funktioniert und geschmeckt hat!

Japanische Teigtaschen – Gyoza

Zutaten für 15-18 Stück (je nach Größe):

TEIG: 200 g glattes Mehl (Type 480), 150 ml heißes Wasser, Kartoffelstärke zum Ausrollen

FÜLLE: 1-2 cm frischer Ingwer, 2 Knoblauchzehen (eingelegt in Chiliöl – Fertigprodukt), 3 EL dunkle Sojasauce, 200 g Faschiertes gemischt (im Original wird nur Schwein verwendet – hab ich leider zu der Zeit nicht bekommen), 1/2 TL Salz, Pfeffer, 1 kleiner Jungzwiebel, 1 EL Sesamöl,
1 Prise Chiliflocken

DAZU: gab’s bei uns eine gekaufte Süß-Saure-Habanero-Sauce von einem regionalen Anbieter 🙂

SONST NOCH: Sonnenblumenöl zum Anbraten, runden Ausstecher mit 8-10 cm Durchmesser

Und so wird’s gemacht:

Zuerst kümmern wir uns um den Teig, da er ein bisschen rasten muss. Dafür das Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und das heiße Wasser (am besten aus dem Wasserkocher) dazugießen. Dann die Maschine ihre Arbeit machen lassen. Den Teig herausnehmen und jetzt noch ein bisschen von Hand durchkneten. Den Teig halbieren und in Frischhaltefolie einpacken. Zur Seite legen (NICHT in den Kühlschrank) und 30 Minuten rasten lassen.

Inzwischen kümmern wir uns um die Fülle. Den Ingwer schälen und wie auch die eingelegten Knoblauchzehen ganz fein hacken. Den Jungzwiebel putzen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden – auch den grünen Teil mitverwenden (wenn er in Ordnung ist!).

Ist das erledigt werden alle Zutaten für die Fülle in einer Schüssel miteinander vermischt. Abdecken und beiseite stellen.

Jetzt geht’s ans Gyoza machen! 🙂 Die Arbeitsfläche mit Kartoffelstärke bemehlen und den Teig darauf 1mm dünn ausrollen. Mit der Ausstechform jetzt die Teigfladen ausstechen. Die Teigfladen mit Kartoffelstärke bestreuen, dann könnt ihr sie nämlich stapeln und sie kleben nicht zusammen.

Der nächste Schritt – das Füllen & Wickeln – war für mich der Schwierigste. Aber wie heißt es so schön,- „Gut Ding braucht Weile“! Also lasst euch nicht hetzen!

Die Teigfladen auflegen (eventuell Kartoffelstärke drunter) und ca. 1 EL Fülle in die Mitte setzen.

Am besten stellt ihr euch ein kleines Schälchen mit Wasser in die Nähe, damit ihr euch immer wieder die Finger befeuchten könnt.

Einen Teigfladen in die Hand nehmen, den Rand mit euren nassen Fingern befeuchten und zusammenklappen. Jetzt von außen zur Mitte hin  2-3 Wellen falten. Das selbe auf der anderen Seite wiederholen. Ist der Teig verschlossen, nehmt ihr das Gyoza in beide Hände, bildet mit euren Daumen ein Dreieck und formt so die Gyozas zu einem Halbmond.

Perfekt ist zwar anders, aber sie haben gehalten!

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen. Die Teigtaschen einlegen und 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Dann 20-50 ml Wasser (je nachdem wie viele Gyozas ihr anbratet) eingießen (Achtung Spritzgefahr!) und sofort einen Deckel drauf geben. Für ca. 5-6 Minuten dämpfen, bis die Teigtaschen leicht glasig sind und das Wasser verdampft ist.

 

Dann heißt es eigentlich nur noch Deckel entfernen und die fertigen Gyozas anrichten! Wir waren begeistert und wenn man mal den Dreh raus hat, ist es auch nicht mehr so schwierig 🙂


Gutes Gelingen & viel Spaß damit! Eure Julie