Weiter geht’s mit den „Einkoch-Spielen“! Trauberl Sirup

Ehrlich gesagt, weiß ich schön langsam nicht mehr, ob es ein Fluch oder Segen ist … so viele Weintrauben … und es ist noch immer kein Ende in Sicht! Vielleicht hätte ich doch unter die Winzer gehen sollen 🙂 Nichtsdestotrotz mussten Ideen her. Und da purzelte auch schon eine via Instagram von der lieben Sina daher. Ich hätte nie daran gedacht, aus Weintrauben einen Sirup zu machen. Daher ein großes DANKE liebe Sina für die Inspiration! Auf Instagram gab’s dann noch eine kleine Abstimmung zur Namensfindung … and now we proudly present the one and only – Trauberl Sirup! 🙂 Gleich vorweg – das heutige Rezept ist eher eine Anleitung!

Trauberl Sirup

Blaue Weintrauben waschen, verdorrte Trauben entfernen, wie auch die zu dicken Stiele! Bei mir hat dann der Dampfentsafter die Arbeit übernommen. Den Traubensaft hab ich dann wie folgt zu Sirup eingekocht:

  • 1 Liter Traubensaft
  • 1 kg Sirupzucker für Steinobst und Beeren (der rote 🙂 Firma wird nicht genannt, da ich dieses Schmafu mit als Werbung kennzeichnen nicht leiden kann!)
  • 1 Vanilleschote (bisschen aufritzen und klopfen)
  • Saft von einer halben Zitrone

Den Traubensaft mit dem Sirupzucker, der Vanilleschote und dem Zitronensaft bei mittlerer Temperatur aufkochen. Dann für ca. 10-12 Minuten bei hoher Temperatur sprudelnd kochen lassen. Wenn sich Schaum bildet, diesen abschöpfen.

Den fertigen Sirup in sterile Flaschen füllen und sofort verschließen. Kühl & trocken lagern. Der geöffnete Sirup muss dann in den Kühlschrank. Ich hab dieses Mal auf das zusätzliche „Pasteurisieren“ im Backofen verzichtet. Wollt ihr trotzdem auf Nummer sicher gehen, dann einfach hier entlang, da findet ihr die Anleitung dazu!

Gutes Gelingen! Eure Julie

 


*** Türchen Nr. 20 ***

Wer kennt das nicht – Weihnachten steht vor der Tür (vier Tage noch!) und man hat noch nicht alle Geschenke. Das war ein Grund, warum meine Schwester und ich vor ein paar Jahren mit unseren Geschenken aus der Küche begonnen haben. Heute hab ich ein „Last Minute Geschenk“ für euch! Das Weihnachts-Granola einfach in einem Sackerl verpacken, vielleicht mit einer Müslischale oder einem neuen Kaffeebecher dazu und schon habt ihr ein süßes Geschenk!

GranolaJulie’s Weihnachts-Granola

Zutaten für ca. 2 kg

500 g 5-Korn Flocken Mix

200 g Weizen gepufft

200 g Kokos geraspelt

400 g Pekannüsse, grob gehackt

400 g Walnüsse, grob gehackt

100 g Haferkleie mit Keim

1 Tube Agavensirup, ca. 250 ml

100-125 ml Sonnenblumenöl

125 ml Wasser

1 EL Zimt

1 TL Tahiti Vanille (oder das Mark von 2 Vanille Schoten)

1 TL Vanilleextrakt

Und so wird’s gemacht:

Das Backrohr auf 130-140°C vorheizen!

Alle Zutaten in einem großen Topf vermischen. Am besten mit den Händen arbeiten, so dass alle Zutaten auch wirklich von Wasser, Öl und Agavensirup benetzte sind.

GranolaDas Granola auf zwei Backbleche (mit Backpapier ausgelegt) verteilen und ins Backrohr schieben. Einen feuerfesten Kochlöffel einklemmen, so dass ein Spalt offen bleibt,- so kann der Dampf besser entweichen.

Das Granola braucht ca, 1,5-2 Stunden im Backrohr. Alle 20 Minuten würde ich die Position der Bleche tauschen, wie auch „umrühren“ bzw. durchmischen.

Habt trotzdem immer ein Auge drauf, denn jedes Backrohr arbeitet anders und es wäre schade, wenn euch das Granola dann plötzlich verbrennt.

Fertig ist es, wenn ihr vom warmen Granola keine „fettigen“ Finger mehr bekommt. Am besten im Backrohr (mit einem Spalt offen) auskühlen lassen. So richtig chrunchy wird es erst, wenn es ausgekühlt ist,- also nicht die Temperatur aus Panik höher drehen.

GranolaDas ausgekühlte Granola luftdicht verpacken! Ob in einem Glas oder in Sackerln zum Verschenken – das ist euch überlassen! Luftdicht und am besten kühl lagern, dann haltet es euch bis zu vier Wochen (wenn’s nicht vorher weg geputzt ist 🙂 )! Wer will kann auch im ausgekühlten Zustand z.B. getrocknete Cranberries dazu mischen!

Wundert euch nicht, ich hab mein Weihnachtsgranola nicht schon im November zum Verschenken produziert, sondern für meinen 2. Sales Day,- an dem ich es verkauft habe! 🙂

Viel Spaß & gutes Gelingen! Eure Julie


*** Türchen Nr. 15 ***

Ich bin ein kleiner Kaffee Junkie. Wie geht’s euch damit? 🙂 Wenn ich dann noch was Süßes dazu bekomm, bin ich einfach nur glücklich. Ich persönlich finde ja, dass das Fräulein Cantucci eine tolle Begleitung für den Herrn Kaffee abgibt. Daher gibt’s heute hinter Türchen Nr. 15 ein weihnachtliches Rezept für Cantucci mit Vanille und einem Hauch Zimt von mir für euch! Eingepackt in einer schönen Vorratsdose oder auch einfach nur in einem Zellophansackerl sind die Cantucci ein tolles Geschenk aus der Küche.

CantucciCantucci

Zutaten für ca. 25-30 Stück:

300 g glattes Mehl, 1 TL Backpulver, 200 g Kristallzucker, 1 Msp. Tahiti Vanille (oder das Mark 1 Vanilleschote), 1/2 TL Zimt, 1 Msp. Muskatnussschale gemahlen, 1 TL Vanilleextrakt, 1 Prise Salz, 200 g ganze & blanchierte Mandeln, 1 EL Rum, 2 Eier, 50 g weiche Butter, Zitronenabrieb einer 1/2 Bio Zitrone

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten,- am besten mit der Küchenmaschine. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Das Backrohr auf 180° C vorheizen! Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in 3 Teile teilen. Die einzelnen Teile jeweils zu einer dünnen Rolle formen,- da die Rollen beim Backen ordentlichen in die Breite gehen 🙂

cantucciDie Teigrollen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen – Abstand dazwischen lassen – und für ca. 30 Minuten backen. Wenn sie einen leichten braun goldenen Schimmer haben, dürfen sie raus. Jetzt müsst ihr die Cantucci Rollen ein paar Minuten auskühlen lassen. Danach werden aus den Rollen (mit einem guten und scharfen Sägemesser) ca. 1 cm dicke und schräge Stücke geschnitten.

CantucciDie einzelnen Stücke mit der Schnittfläche wieder aufs Backblech legen und für weitere 5-10 Minuten goldbraun backen. Aus dem Backrohr holen und auskühlen lassen! Erst dann verpacken … oder essen 🙂 Luftdicht und kühl gelagert halten sich die Cantucci ziemlich lange!

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie