Neues Grillzubehör Part 1!

Sommerzeit ist Grillzeit! Und ich gestehe, ich bin ein Saucen-Tiger. Warum ich die BBQ Sauce nicht schon früher selbstgemacht hab, frag ich mich noch immer! 🙂 Aber nicht nur zum Grillen ist sie ein toller Begleiter, auch mit einem gschmackigen Pulled Pork Burger harmoniert sie super! Da schulde ich euch auch noch immer ein Rezept … aber es kommt ganz bald! Ich hab die nächsten paar Wochen ein paar Dinge nach hinten verschoben und andere wieder nach vor. Denn der Sommer ist jetzt, die Marillen Saison endet schon (darum gleich das Marillenchutney Rezept am Montag), die Paradeiser erröten schon … ich hab so einiges für euch in nächster Zeit! Viel neues, altes überarbeitet und neu fotografiert … es gibt also viel zu lesen für euch! 🙂 So und jetzt ab in die Küche mit euch!

Julie’s BBQ Sauce mit Whiskey & Cola

Zutaten für ca. 200-230 ml:

2 EL Tomatenmark, 1 EL Ketchup, 2 EL Worchestersauce, 3 EL dunkler Balsamico, Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Chiliflocken (optional), 3 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 60 g Rohrzucker, 80 ml Whiskey, 20 ml Cola, 1 TL Rauchsalz, 50 ml Wasser, Rauchsalz zum abschmecken

Und so schnell geht’s:

Als erstes benötigt ihr eine kleine Schüssel. In dieser vermischt ihr folgende Zutaten: Tomatenmark, Ketchup, Worchestersauce, Pfeffer, Chiliflocken und Knoblauch. Den Knoblauch schälen und durch die Knobipresse drücken. Gut miteinander vermischen und beiseite stellen.

Die restlichen Zutaten herrichten,- abwiegen und abmessen!

In einem Topf die Zwiebel mit dem Zucker karamellisieren. Das dauert ca. 2-3 Minuten. Dann mit Whiskey ablöschen und Balsamico, Cola & Wasser aufgießen.

Als nächstes kommt die „Ketchupmischung“ und das Rauchsalz dazu. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Topf weg von der Hitze nehmen und mit dem Stabmixer fein pürieren.

Danach nochmals aufkochen und wieder bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Bei mir hat es ca. 5-7 Minuten gedauert, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hatte!

Die heiße Sauce in saubere & sterile Flaschen (oder Gläser) füllen. Auf den Kopf stellen und in dieser Position 10-15 Min. auskühlen lassen. Dann umdrehen und vollständig auskühlen lassen, bevor die Sauce in den Kühlschrank wandert. Dort haltet sie sich ca. 4 Wochen.

Ihr wollt gleich ein bisschen mehr einkochen und habt aber nicht so viel Platz im Kühlschrank? Dann lasst den Schritt mit dem „auf den Kopf stellen“ weg und sterilisiert die Flaschen im Backofen. Dann könnt ihr sie z.B. im Keller oder in der Speis lagern. Wie das geht, könnt ihr hier (im Rezept vom Kürbis-Chutney) nachlesen.

Braucht ihr noch mehr Grillzubehör? Wie wäre es dann z.B. mit einer Knoblauchbutter und als Alternative zu Brot mit Maisbrotmuffins als Beilage 🙂

Ich wünsch euch viel Spaß damit & lasst mich wissen, wie sie euch schmeckt! Eure Julie


marillenmarmelade mit mohn

Das Fräulein Marillchen hat nur noch Augen für Herrn Mohn!

Ich sag nur ganz große Liebe! 🙂 Ich hab letzte Woche Freitag endlich wieder mal Zeit gehabt den Bauernmarkt in Mödling zu besuchen. Und siehe da, es gab schon österreichischen Marillen. Was soll ich euch sagen … nach Hause bin ich mit 5 kg Marillen und 4 kg Erdbeeren. Gott sei Dank stand ein freies Wochenende vor der Tür! 🙂 Die Einkoch-Action konnte also beginnen! Ich hab euch ja letztens von unserem Roadtrip ins Waldviertel erzählt. Unser erster Stopp war bei SONNENTOR und der zweite führte uns ins Mohndorf bei Armschlag. Dort hab ich natürlich auch zugeschlagen und mich mit Graumohn und Weißmohn eingedeckt. Ich bin ja eigentlich nicht so der Mohn Fan, aber ich muss gestehen, ich glaub bei mir ist das wie mit der Liebe auf den ersten Blick – nur das es bei mir der 100. Blick glaub ich war 🙂 Ich fang wirklich an diesen Herrn Mohn zu mögen. Und da ich neben der klassischen Marillenmarmelade noch was neues ausprobieren wollte, entstand die Variante Marille-Mohn! Ich muss mich leider nochmal wiederholen – ganz große Liebe! Sogar ich bin wirklich begeistert (als Neu-Mohn-Fan und strengste Kritikerin) und sie wird auf jeden Fall noch nach produziert, dass für alle genug da ist!

aprikosen

Julie’s Marillen-Mohn-Marmelade

Zutaten pro KG:
Da jeder von euch andere Mengen einkocht und oder auch andere Größen der Gläser verwendet –  hab ich mir gedacht, ich schreib euch einfach die Zutaten pro Kilo nieder!

1 kg Marillen, 1/2 kg Gelierzucker 2:1, Saft einer 1/2 Zitrone, 2 cl Rum, 2 EL Graumohn (gequetscht)

Update für alle Mohn-Fans: ich hab auch eine Variante gezaubert, in der ich neben den 2 EL Graumohn pro Kilo Marillen noch zusätzlich 1 EL Weißmohn (gequetscht) pro Kilo dazu gegeben habe! Marille-Mohn „Black & White“ sozusagen 🙂

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Und so geht’s:

Marillen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einem großen Topf vermischen und langsam erhitzen.

Wenn die Marillen weich sind, mit dem Stabmixer pürieren. Dann die Marmelade 7-10 Minuten köcheln lassen. Kurz bevor abgefüllt wird kommen der Rum und der Mohn dazu (beide sollen nicht länger als 1-2 min. mitköcheln).

In saubere & sterile Gläser abfüllen, Deckel drauf und für 15 Minuten auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Nach den 15 Minuten umdrehen und vollständig auskühlen lassen, bevor die Gläser verräumt werden können. An einem kühlen & dunklen Ort lagern!

marillenmarmelade mit mohn

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich bin schon gespannt, wer diese köstliche Liaison ausprobiert! Eure Julie


Pesto Rosso

*HOMEMADE* Pesto Rosso

Einen wunderschönen guten Morgen meine Lieben! In letzter Zeit hab ich mehr Rezepte gelesen und herausgesucht als gekocht. Derzeit fehlt mir dafür irgendwie die Zeit … kennt ihr das? Man nimmt sich alles mögliche vor und schafft davon gerade mal die Hälfte 🙂 Und da wir mittlerweile fast Mitte Juni haben, ist natürlich die „Einkoch-Saison“ auch im vollen Gange! Meine After-Work-Beschäftigung der letzten Wochen: Sirup ansetzen, einkochen und abfüllen. Daher hab ich am Wochenende einen italienischen Klassiker gezaubert, der vielseitig einsetzbar ist. Mit diesem fruchtigen Tomatenpesto lassen sich ohne viel zu überlegen, ein paar schnelle Gerichte zaubern. Genau richtig für die stressige Woche, die vor mir liegt!

Tomatenpesto

Julie’s Pesto Rosso

Zutaten für 1 großes Glas (ca. 300 ml):

160-170 g (1 Glas) halbgetrocknete Tomaten in Öl, 50 g Pinienkerne, 1 Knoblauchzehe, 55 g Parmesan, Salz & Pfeffer

Und so geht’s:

Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen. Die halbgetrockneten Tomaten durch ein Sieb abseihen – das Öl NICHT wegleeren! Den Parmesan in kleine Stücke schneiden.

Die halbgetrockneten Tomaten und 50 ml Öl (welches hoffentlich nicht weggeleert wurde) mit dem Stabmixer pürieren. Eine Knoblauchzehe schälen und durch die Knobipresse drücken und zu den pürierten Tomaten geben.

Die ausgekühlten Pinienkerne gemeinsam mit dem Parmesan in der Moulinex (Multizerkleinerer) zerkleinern, bis die Masse so gut wie streichfähig ist. Dann zu der Tomatenmasse geben. Gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn nicht alles aufgegessen wird, keine Sorge! Das Pesto Rosso einfach in ein sauberes Glas füllen und mit Olivenöl bedecken. So hält es im Kühlschrank noch einige Zeit.

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Ihr fragt euch wie ihr das Tomatenpesto verwenden könnt? Eine der klassischen Kombinationen ist Spaghetti, Pesto & Parmesan. Als Garnierung einfach ein bisschen frisches Basilikum darüber streuen und schon ist ein schnelles Essen serviert!

Eine weitere Möglichkeit ist das Pesto statt der Tomatensauce auf einer Pizza zu verwenden! 🙂 Jetzt beim Schreiben dieses Beitrags fällt mir gerade die folgende Kombi ein: selbstgemachter Pizzateig mit Pesto Rosso, Büffelmozzarella, Parmaschinken und Rucola! Klingt gut oder? 🙂

Und eine der schnellsten Variationen ist eine Scheibe Ciabatta mit Tomatenpesto bestreichen und für ein paar Minuten im Backrohr toasten – herrlich!

Wie ihr sieht, gibt es zahlreiche Möglichkeiten das Tomatenpesto einzusetzen, um das ein oder andere schnelle Essen zu zaubern!

Viel Spaß & einen guten Start in die Woche meine Lieben! Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, wie ich das köstliche Tomatenpesto verwenden könnte? 🙂

Eure Julie