#Remember Me Monday#Weihnachten steht vor der Tür!

Guten Morgen ihr Lieben! Das erste Kerzerl brennt! 🙂 Habt ihr den 1. Advent schön verbracht? Heute gibt’s einen kleinen Überblick für euch, was sich zum Thema „Weihnachtsbäckerei & Co.“ schon alles im Julie’s KochArt Archiv versteckt. Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, was ihr mal ausprobieren wollt. Zum Verschenken, für die nächste Weihnachtsjause oder für die eigene Keksdose?!

Weihnachtsbäckerei & Co.

Bounty Kugeln

Burgenländer Tascherl

Cantucci

Christstollen mit Topfen, Nüssen & einen Hauch Vanille

Christstollen-Muffins

Cookies

Dinkelkranzkuchen mit Äpfeln & Ahornsirup

Espresso Pralinen

Honig-Mandel-Karamell

Ischler Kekse

Kanelbullar

Linzer Augen

Linzer Stangerl

Mozart Pralinen

Schoko-Peanutbutter-Cookies

Spekulatius-Marzipan-Pralinen

Torta Caprese

Vanille Cookies mit Pekannüssen & Cranberries

Vanille Kipferl

Yazdi Muffins

 

Viel Spaß beim Stöbern & Ausprobieren! Eure Julie


* 1. Advent * Glühweinkuchen im Glas *

Heute ist es soweit – die erste Kerze brennt! Wie schnell die Zeit doch vergeht, oder? Nicht mehr lange- noch 22 Tage,- dann ist Heilig Abend! Wie ihr vielleicht schon wisst, beschenke ich  meine Familie & Freunde zu Weihnachten gerne mit meinen selbstgemachten „Geschenken aus der Küche“. Heute möchte ich euch einen Neuankömmling in meinem Repertoire vorstellen!

Glühweinkuchen im Glas

Zutaten für 6 Gläser:

125 ml Blauer Portugieser, 2 TL Glühweingewürz, 140 g weiche Butter, 75 g brauner Zucker,
1 Pkg. Vanillezucker, 3 Eier, 2 EL Rum, 1/2 Pkg. Backpulver, 180 g glattes Mehl, 1 EL Zimt, 75 g geriebene Haselnüsse

Sonstiges: 6 kleine WECK-Gläser (ist keine Werbung! Ich hatte sie gerade zu Hause,- auf jeden Fall sollten sie feuerfest sein und einen gut schließenden Deckel haben!)

Und so geht’s:

Den Backofen auf 170°C (Heißluft) vorheizen. Das Backblech/Gitter aus dem Ofen nehmen und erst mit den Gläsern wieder hineingeben. Sonst kann es euch passieren, dass sich die „kalten“ Gläser vor dem „heißen“ Gitter schrecken und springen!

Den Rotwein mit dem Glühweingewürz erhitzen und kurz ziehen lassen. Falls sich gewisse Teile im Glühweingewürz nicht aufgelöst haben, die wieder aus dem Wein herausholen und auskühlen lassen.

Die weiche Butter mit dem braunen Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen.  Die Eier nach und nach dazugeben und weiter aufschlagen.

Jetzt dürfen der Rum, Mehl, Backpulver und Zimt dazu. Gut unterrühren! Dann die abgekühlte Wein-Gewürz-Mischung dazugeben – unterrühren. Als letztes die Nüsse unterheben.

Den Teig auf die Gläser verteilen,- wobei ihr drauf achten solltet, dass diese nur ca. 2/3 voll sind, da der Kuchen beim Backen ja noch aufgeht. Jetzt dürfen die Gläser (samt Gitter 🙂 ) in den Ofen. Dort bleiben sie für 25-30 Minuten. Eventuell die Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Die Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort – mit dem Deckel – luftdicht verschließen! Achtung meine Lieben, dass ist eine heiße Angelegenheit! Die Temperatur vom Backofen auf 100°C reduzieren.

Ich bin nämlich auf Nummer sicher gegangen und hab die kleinen Küchlein im Glas noch „eingekocht“, dass sie auch ja lange halten!

Das heißt eine Auflaufform mit Küchenpapier auslegen und mit heißem Wasser befüllen – ca. 5 cm hoch. Die Kuchengläser hineinstellen, so dass sie sich nicht berühren. Das Ganze kommt jetzt nochmal für 30 Minuten bei 100°C in den Ofen.


Nach den 30 Minuten den Backofen abdrehen, einen Spalt öffnen und die Kuchengläser im Ofen auskühlen lassen. (Ich hab am Abend gebacken und hab die Gläser einfach über Nacht abkühlen lassen.) Durch das Einkochen sind die Glühweinkuchen im Glas für ca. 6 Monate haltbar, wenn sie an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Ich hab die Kuchengläser im Keller gelagert. Die zwei, die ich nicht verschenkt hab, wurden auf die Haltbarkeit getestet. Das letzte Glas wurde im Sommer geöffnet und war noch genießbar – sehr sogar! 🙂

Danach müssen die Glühweinküchlein im Glas nur mehr verpackt/dekoriert/beschriftet werden und schon kann verschenkt werden.

Gutes Gelingen & einen schönen 1. Adventsonntag! Eure Julie


Die Nebenrollen auf unseren Tellern!

Heute darf wieder mal ein Nebendarsteller (Beilage) ins Rampenlicht treten! Da meine bessere Hälfte und ich Fans von Wildgerichten sind, gab es letztens wieder mal Rehragout. Diesmal aber nicht mit den Maroni-Semmelknödeln, sondern mit Maroni-Spätzle!

Maroni-Spätzle

Zutaten für 4 Beilagen-Portionen:

250 g griffiges Mehl, 1 Ei, 160 g Maroni (vorgegart), 250-300 ml Milch, 1 EL Öl, 2 Prisen Salz, 140 g Maroni (vorgegart), Butter zum Schwenken, Salz fürs Wasser & zum Abschmecken

Und so wird’s gemacht:

Die 160 g vorgegarten Maroni mit dem Ei pürieren. Eventuell einen Schuss Milch (1-2 EL) dazu geben. Danach mit der restlichen Milch und dem Öl gut vermischen. Das Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz abschmecken und kurz rasten lassen.

In einem geeigneten Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, etwas vom Teig in den Trichter der Nockerlhobel füllen und in das kochende Salzwasser schaben. Zwischendurch umrühren und so weitermachen, bis der Teig verarbeitet ist.

Wenn die Nockerl an der Oberfläche schwimmen, mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und zum Abtropfen in ein Sieb geben.

Die restlichen Maroni (140 g) grob hacken. Die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Maroni darin leicht anrösten und die Nockerl dazugeben. Schwenken, abschmecken und mit dem Rehragout und Preiselbeergelee anrichten.

Viel Spaß damit! Eure Julie