Sweet Friday! Einfach Becherkuchen mit Heidelbeeren

Gott sei Dank hab ich einen Mann zu Hause, der Kuchen liebt. Denn seit ich meinem Airfryer wieder Leben eingehaucht hab, probier ich alles mögliche darin aus. Einer der ersten Versuche war ein einfacher Becherkuchen mit Heidelbeeren. Fazit: Versuch gelungen, Geschmackstest positiv, Kuchen aufgegessen 🙂 Aber keine Angst, dieser Kuchen lässt sich auch ganz normal im Backrohr backen!

Becherkuchen mit Heidelbeeren

Zutaten für 1 Kuchen (20cm):

Der Becher nach dem ich mich gerichtet hab, war der vom Vanillejoghurt mit 170g!

1 Becher Vanillejoghurt, 1 Becher geriebene Mandeln, 1/2 Becher Feinkristallzucker, 1 Becher glattes Mehl, 1 Ei, 1 Pkg. Vanillezucker, 1/2 Pkg. Backpulver, 1/2 Becher Sonnenblumenöl, 1 Prise Salz, 125 g Heidelbeeren

Und so wird’s gemacht:

Die Tortenform ausfetten und mit Mehl bestauben. Den Airfryer auf 160°C vorheizen. Heidelbeeren waschen und trocken tupfen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und mit den Heidelbeeren belegen.

Tortenform in den Airfryer stellen und bei 160°C für 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 140°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen. Nach den 10 Minuten wird die Temperatur auf 120°C gesenkt und nochmal für weitere 5 Minuten gebacken. Zur Sicherheit die Stäbchenprobe machen.

Kuchen aus dem Airfryer nehmen, kurz abkühlen lassen, den Tortenring entfernen und vollständig auskühlen lassen. Wer möchte kann den Kuchen vor dem Servieren noch mit Staubzucker bestreuen.

Wollt ihr den Kuchen im Backrohr backen, kann ich euch nur ein Empfehlung abgeben, die ich von meinen anderen Kuchenrezepten in etwa ableiten kann – 180°C für 30-35 Minuten. Eventuell nach 15 Minuten abdecken, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird. Auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen, damit ihr sicher gehen könnt, dass der Kuchen durch gebacken ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren & ein schönes Wochenende!

Eure Julie


** Bread Baking (Satur)Day! ** Eichgrabner Landbrot **

Guten Morgen meine Lieben! Wie am Dienstag schon angekündigt, folgt heute das Rezept für das „Eichgrabner Landbrot“. Ich hab’s einfach mal so benannt, da ich mir die Inspiration dazu glaub ich von drei Rezepten geholt habe. Das eine war italienisch, das andere ungarisch und Österreich war auch dabei. Da ich mich nicht entscheiden konnte, war Eichgraben (mein Zuhause) der Gewinner 🙂 Aber jetzt genug von meinem Gedanken Wirrwarr … es geht ja heute um’s Brot Backen. Für alle, die sich noch nie wirklich ran getraut haben – ans Brot Backen – probiert dieses Brot – es gelingt euch sicher!

Ich weiß nicht, wer von euch aus meiner Gegend kommt, aber wenn euch der Unimarkt was sagt, dort gibt es dieses köstliche Römerbrot – an das erinnert mich mein Eichgrabner Landbrot ein bisschen. Aber probiert es aus,- ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt.

Ach ja ich hab die Kommentar Funktion wieder aktiviert, mir fehlt das ein bisschen, von euch zu lesen. Wenn alles hin haut, muss KEINER von euch, Name oder E-Mail hinterlassen und auch nicht angemeldet sein. Somit hab ich keine Daten von euch, es wäre von meiner Seite also alles konform 🙂 Mal schauen, ob es funktioniert!

Eichgrabner Landbrot

Zutaten für 1 Brot:

550 g glattes Weizenmehl (T700), 15 g frische Germ, 20 g Olivenöl, 2 TL Salz, 20 g Honig, 320 g lauwarmes Wasser, Mehl für die Arbeitsfläche

Und so schnell geht’s:

Alle Zutaten auswiegen. Die frische Germ in einem Teil vom lauwarmen Wasser auflösen. Dann alle Zutaten in eine Rührschüssel geben, am besten für die Küchenmaschine, und diese ihre Arbeit machen lassen. Zuerst 2-3 Minuten langsam verkneten lassen. Danach die Geschwindigkeit erhöhen – für weitere 5-7 Minuten. Den Teig mit Mehl bestauben, zudecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für ca. 30-45 Minuten aufgehen lassen.

Da der Teig eher weich ist, werd ich euch jetzt beide Varianten aufschreiben – falls doch Anfänger unter euch sind!

Für Brot-Back-Neulinge 🙂

Einfach einen Tortenring (Durchmesser 24-26 cm) mit Backpapier auslegen. Den Rand mit Olivenöl einfetten und mit Mehl bestauben. Den Teig aus der Rührschüssel mit einer Teigkarte vom Rand lösen, nicht allzu stark umrühren und in die Form geben und mit bemehlten Händen ein bisschen in Form bringen. Mit Mehl bestauben, abdecken und nochmals für ca. 15-20 Minuten rasten lassen. Inzwischen das Backrohr auf 250°C (Heißluft) vorheizen. Ist das Backrohr bereit, den Tortenring auf der mittleren Schiene positionieren. Wer möchte kann natürlich noch ein Muster in die Oberfläche vom Brot ritzen!

Weiters gehört auch ein feuerfestes Gefäß, am besten mit 3-4 Eiswürfel mit ins Backrohr. Sie sorgen nämlich dafür, dass das Brot ausreichend Dampf bekommt! Die ersten 15 Minuten auf der Temperatur bleiben. Danach auf ca. 190-200°C reduzieren. Für weitere 15-20 Minuten fertig backen. Wenn es goldbraun ist und die Klopfprobe passt (auf die Unterseite klopfen und wenn es hohl klingt, dann ist es fertig!), dann ist das Landbrot fertig. Die Backzeit variiert aber ein bisschen, da jedes Backrohr anders tickt! Das Brot auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Für die geübten Brot-Bäcker 🙂

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche behutsam falten, eventuell noch ein bisschen Mehl einarbeiten, Laib formen. Den rohen Brotlaib auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, abdecken und nochmal 15-20 Minuten rasten lassen. Inzwischen das Backrohr auf 250°C (Heißluft) vorheizen. Ist das Backrohr auf Temperatur, das Backblech inklusive einem feuerfesten Gefäß mit 3-4 Eiswürfel auf der mittleren Schiene positionieren. Die ersten 15 Minuten auf der Temperatur bleiben. Danach auf ca. 190-200°C reduzieren. Für weitere 15-20 Minuten fertig backen. Wenn es goldbraun ist und die Klopfprobe passt, ist das Brot fertig. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Ich bin gespannt, ob es euch genauso gut schmeckt, wie uns! 🙂 Ich wünsch euch ein schönes Wochenende meine Lieben!

Eure Julie

 


**Chicken Nuggets in Cornflakespanier**

Am Samstag letzte Woche hat sich meine Schwester zum Mittagessen angemeldet. Und da meine Kochlaune derzeit einen Höhenflug hat, wurde natürlich gleich was Neues ausprobiert. Für mich stand schon fest, dass es entweder als Hauptspeise bzw. Beilage einen Caesar Salad geben wird. Doch schon wieder gegrilltes Hühnerfleisch? Daher hab ich ein bisschen umdisponiert und Chicken Nuggets in Cornflakes zum Caesar Salat gemacht. Dazu gab es ein frisch gebackenes „Eichgrabner Landbrot“ (Rezept folgt am Samstag!) und schon war ein köstliches Mittagessen serviert.

Chicken Nuggets mit Cornflakes

Zutaten für 3 Portionen:

60 g ungesüßte Cornflakes, 1 Ei, 450-500 g Hühnerbrustfilet, Salz & Pfeffer

Und so schnell geht’s:

Backrohr auf 200°C vorheizen. Die Cornflakes am besten in einen Frischhaltebeutel geben, verschließen und mit den Händen zerdrücken, so dass grobe Bröseln entstehen. Die Cornflakes Bröseln in einen Suppenteller geben.

In einem weiteren Suppenteller das Ei gut versprudeln. Das Hühnerfleisch in Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.

Backblech mit Backpapier vorbereiten. Die Hühnerfleischstücke durch das versprudelte Ei ziehen (beide Seiten), danach geht’s in den Cornflakes. Die Cornflakes ein bisschen andrücken, dann haften sie besser. Die panierten Chicken Nuggets auf das vorbereitete Backblech legen. Wiederholen, bis alle Hühnerfleischstücke paniert sind.

Dann geht’s ab in den Ofen! Dort bleiben sie bei 200°C für ca. 15-20 Minuten, je nachdem wie dick das Hühnerfleisch ist. Falls ihr doch dickere Stücke habt, dann reduziert die Temperatur nach 15 Minuten auf 160-180°C und hängt noch 5-10 Minuten an,- aber immer darauf achten, dass euch die Cornflakes nicht zu dunkel werden!

Viel Spaß beim Ausprobieren! Am Samstag folgt das Rezept für das Landbrot!

Eure Julie