Sweet Friday! Blueberry-Crumble-Cheesecake

Diejenigen unter euch, die mir auch auf Instagram folgen, haben es die letzten Wochen in den Stories schon mitbekommen, meine Muse, betreffend Kochen & Backen, ist wieder aufgetaucht 🙂 Ein weiteres Kuchenrezept, das dabei entstanden ist, hab ich heute für euch. Und wenn ihr Streusel auch so gern habt, wie mein Mann und ich, dann schaut noch bei diesen Rezepten vorbei: Topfen-Streusel-Kuchen, Topfen-Streusel-Kuchen mit Kirschen oder Zwetschken-Streusel-Kuchen.

Blueberry-Crumble-Cheesecake

Zutaten für 1 Kuchen – Durchmesser 20 cm:

Teig: 75 g Topfen, 30 ml Milch, 30 ml neutrales Öl, 30 g Staubzucker, 120 g glattes Mehl, 1 TL Backpulver, Butter und Mehl für die Form

Crumble: 60 g zerlassene Butter, 70 g Staubzucker, 1/2 TL Vanillezucker, 90 g glattes Mehl

Fülle: ca. 100-125 g Heidelbeeren, 175 g Topfen, 40 g Staubzucker, 30 g zerlassene Butter, 1 Pkg. Vanillezucker, 1 Ei,
1 EL Grieß, 1 EL Vanillepuddingpulver, 1 Prise Backpulver

Und so wird’s gemacht:

Zuerst kümmern wir uns um den Crumble. Dafür die Butter zerlassen und mit den restlichen Zutaten (siehe oben bei Crumble) vermischen. Am besten geht das mit einer Gabel oder den Fingern. Während ihr den Rest zubereitet, den Crumble einfach in den Kühlschrank stellen, dann zieht er ein bisschen an und lässt sich später besser bröseln.

Als nächstes die Tortenform ausfetten, bemehlen und/oder mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren/verkneten oder einfach mit den Händen verkneten und zu einer Kugel formen. Den fertigen Teig in die Form drücken.

Für die Füllung alle Zutaten mit einem Handmixer oder Schneebesen vermischen und glatt rühren. Die Füllung in die Form geben, glatt streichen und die Heidelbeeren darauf verteilen. Zum Schluss den Crumble/Streusel aus dem Kühlschrank holen. Ich nehm dann immer ein bisschen Streusel in die Hand und reibe ihn zwischen den Handflächen über den Kuchen.

 

Zubereitung im Airfryer: auf 160°C aufheizen, für 25 Min. bei 160°C backen, danach die Temperatur auf 140°C reduzieren und für weitere 20 Min. backen. Eventuell mit Alufolie abdecken, damit der Streusel nicht zu dunkel wird.

Zubereitung im Backrohr: auf 160°C vorheizen und den Kuchen dann für ca. 60-70 Minuten backen. Eventuell mit Alufolie abdecken, damit der Streusel nicht zu dunkel wird (aber erst nach ca. 30 Minuten, wenn notwendig!).

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kuchen durch gebacken ist, dann einfach die Stäbchenprobe machen! Den fertigen Kuchen kurz auskühlen lassen und aus der Form lösen. Danach nur noch vollständig auskühlen lassen und genießen!

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende! Eure Julie


Die ganz große Aioli Liebe!

Anfang Juli kehrte endlich meine Muse fürs Kochen zurück … und diese Motivation hab ich ein ganzen Wochenende voll ausgenutzt 🙂 Es wurde gekocht und gebacken – der Herd, der Airfryer, das Backrohr – alle mussten ran! An diesem Wochenende sind viele neue Rezepte entstanden. Einen Teil kennt ihr schon, die Restlichen folgen nach und nach.

Aber heute möchte ich euch meine neue große & essbare Liebe vorstellen – Aioli. Ich hab schon öfters Mayo und Pesto zubereitet, aber Aioli war noch nie dabei, da ich immer geglaubt hab, dass es ziemlich kompliziert ist. Was soll ich euch sagen, dem ist nicht so. Und ich hab sogar ein Rezept ohne Ei für euch. Grad im Sommer find ich das recht gut, da man sich dann nicht so große Gedanken wegen der Kühlung machen muss … aber eigentlich sollte das Aioli eh frisch zubereitet und sofort serviert werden.

Julie’s Aioli

Zutaten für 2-3 Portionen:

75 ml laktosefreie Milch (ich verwende nur diese, funktioniert aber auch mit Vollmilch!)
4 Knoblauchzehen
2 TL Dijon Senf
2 TL Zitronensaft
2-3 Tropfen Agavensirup
125 ml Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer und Zitronensaft zum Abschmecken

Und so einfach geht’s:

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben! Den Knoblauch schälen und durch die Knobipresse in ein hohes Gefäß drücken.

Zum Knoblauch darf jetzt die Milch, der Senf und der Agavensirup dazu. Mit dem Stabmixer gut pürieren. Danach den Zitronensaft, ein bisschen Salz und Pfeffer dazu geben. Nochmal durchmixen.

Jetzt holt euch entweder Hilfe oder achtet besonders gut darauf, dass das hohe Gefäß beim Mixen nicht davon rutscht. Denn jetzt müsst ihr das Öl langsam einfließen lassen (wie beim Mayo machen) und dabei mit dem Stabmixer pürieren, bis das Öl verarbeitet ist und das Aioli eine schöne cremige Konsistenz hat. Eventuell nochmals mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und schon ist euer Aioli fertig! Ich sag nur – Achtung Suchtgefahr!

Ich wünsch euch noch einen schönen Mittwoch meine Lieben!
Eure Julie

 


#Resteküche#Salat mal anders#

(Werbung: Empfehlung, unbezahlt)

Ich bin der Meinung, dass aus Resten manchmal die besten Gerichte entstehen – wie z.B. dieser Salat. Da vom Mittag- wie auch vom Abendessen ein bisschen was übrig geblieben ist, hab ich mit ein paar zusätzlichen Zutaten aus der Vorratslade/Kühlschrank einfach ein bisschen improvisiert und schon war die Lunchbox für den kommenden Arbeitstag gefüllt.

Julie’s Restlsalat

Zutaten für 2-3 Portionen:

  • 4 kleine Erdäpfel, klein würfelig geschnitten
    (roh, gekocht, gebraten, wie sie euch übrig bleiben)
  • 1 kleines Stück Zucchini, klein würfelig geschnitten
    (meine Zucchini aus dem Garten sind immer riesig)
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 roter Zwiebel, in dünne Scheiben schneiden
  • 250g Käferbohnen (Dose), abwaschen & abtropfen lassen
  • 1-2 kleine Tomaten, würfeln
  • 1/2 Hühnerfilet, in Würfeln geschnitten
    (bei mir war es schon gegrillt – ist vom Salat zu Mittag übrig geblieben)
  • Olivenöl, weißer Balsamico, Salz, Pfeffer, Smoked Paprikapulver, Bratkartoffelgewürz (von Just Spices)

Und so wird’s gemacht:

Die Bratkartoffelwürferl mit 1 TL Bratkartoffelgewürz und 1 TL Olivenöl vermischen und im Airfryer bei 160°C 10 Minuten + 180°C 5 Minuten zubereiten. Ihr könnt die Kartoffeln auch im Backrohr zubereiten oder frittieren. Oder aber auch, wenn gekochte Kartoffeln übrig sind, diese in der Pfanne einfach anbraten.

Die Zucchiniwürfel in einer beschichteten Pfanne mit ganz wenig Olivenöl anbraten, nach ein paar Minuten den gehackten Knoblauch dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Smoked Paprikapulver würzen.

Das Hühnerfleisch in der Pfanne anbraten und nach Belieben würzen (Salz, Pfeffer, Paprika oder Brathendlgewürz/Hähnchengewürz auch von Just Spices)

Alles mit den restlichen Zutaten vermischen. Mit ca. 1 EL Olivenöl, 3-4 EL weißen Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und das Mittagessen für den nächsten Arbeitstag war gesichert!

Viel Spaß in der Restlküche! Eure Julie