° Polenta Pasticciata °

(Enthält Werbung: unbezahlt, Empfehlung)

Dieser Beitrag war eigentlich für nächste Woche geplant, so als Wiedereinstieg aus „der Blogpause“ … tja oft kommt es anders … derzeit haben wir fast alle eine Pause #bleibtzuhause! Ihr könnt das heutige Rezept auch als Inspiration sehen, falls ihr nicht alle Zutaten zu Hause habt… einfach mit den Zutaten verkochen, die ihr parat habt.

Ich liebe diese Gerichte, die einfach in einer großen Pfanne serviert werden, in die Mitte des Tisches gestellt werden und jeder kann sich nehmen so viel er will. Mein heutiges Rezept ist so ein Gericht, daher gibt es auch „nur“ ein Pfannenfoto, da man es, wenn man es erst am Teller hat, nicht wirklich fotogen in Szene setzen kann 🙂 #fürmehrrealität

Polenta Pasticciata

Zutaten für 4 Portionen:

Polenta: 400 ml Wasser, 1 EL Bio Gemüsesuppenpulver, 400 ml Milch*, 200 g Polenta, 1 Prise Muskatnuss, Salz & Pfeffer, 50 g frisch geriebener Parmesan, 1 EL Butter
*laktosefrei

Ragout: 250 g Champignons, 1 Bund Wurzelwerk, 20 g getrocknete Steinpilze, 320 g Faschiertes gemischt, 1 EL Tomatenmark, 1 EL getrockneter Oregano, 125 g Mozzarella, 2-3 EL Parmesanflocken, 1 Dose Tomatenstücke (240g), ca. 250 ml Tomatensauce, 1 TL Knoblauchpaste, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, 1 TL Italian Arrounder (Just Spices), 1 Prise Bio Gemüsesuppenpulver, 1 Schuss Portwein, 1 Spritzer Agavensirup, 1 TL Olivenöl

Und so wird’s gemacht:

Zuerst kümmern wir uns um die Polenta. Dafür kommen Wasser, Milch, Gemüsesuppenpulver, Salz, Pfeffer und Muskat in einen Topf. Aufkochen lassen, die Polenta einrühren und sanft köcheln/quellen lassen. Dabei das Umrühren nicht vergessen. Ist die Polenta „weich“, d.h. nicht mehr körnig, den Parmesan und die Butter noch unterrühren und kurz beiseite stellen.

Entweder ein kleines Backblech oder eine Form mit ein bisschen Öl ausstreichen oder mit Backpapier auslegen. Die Polenta darauf verteilen, so dass sie ca. 1 cm dick ist, glatt streichen und vollständig auskühlen lassen.

Inzwischen geht’s ans Ragout. Dafür das Wurzelwerk schälen, putzen und nach Wunsch in Ringe, Würfel usw. schneiden, die 1-2 Stiele Petersilie hacken. Den Lauch, der dabei ist, extra halten.

Die Steinpilze in einer kleinen Schüssel in lauwarmen Wasser einweichen. Die Champignons putzen, eventuell den Stiel entfernen (meine waren -50%) und halbieren. Die Pilze beiseite stellen, denn sie werden extra angeröstet.

In einer beschichteten Pfanne ein bisschen Olivenöl erhitzen und zuerst das Wurzelwerk glasig anschwitzen, dann den Lauch dazugeben und mit rösten. Als nächstes das Faschierte in die Pfanne geben,- mit rösten. Die Knoblauchpaste, das Tomatenmark und die angegebenen Gewürzen dazugeben. Mit einem Schuss Portwein ablöschen und mit der Tomatensauce, wie auch den Tomatenstücken aus der Dose aufgießen. Noch einen Spritzer Agavensirup hinzufügen und für 30 min. sanft köcheln lassen. Immer wieder mal umrühren!

Eine kleine beschichtete Pfanne erhitzen OHNE Öl! Darin zuerst die Champignons anbraten, kurz bevor diese fertig sind noch die ausgedrückten Steinpilze dazu geben und kurz mit rösten. Die fertigen Pilze beiseite stellen.

Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen. Eine Auflaufform oder z.B. eine Paella Pfanne bereitstellen. Den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und die Parmesanflocken vorbereiten (oder einfach grob reiben). Die ausgekühlte Polenta in Rauten/Streifen/Kreise (die Form, die euch gefällt) schneiden.

Und dann muss nur noch geschichtet werden. Ich hab mit ein bisschen Ragout (welches noch heiß ist!) begonnen, dann Polenta, wieder Ragout, die Pilze, nochmals Polenta. Als Topping hab ich mir ein wenig Ragout aufgehoben. Mozzarella und Parmesan darauf verteilen, dann noch ein bisschen frischer Pfeffer drüber, wie auch Oregano (frisch oder getrocknet) und schon geht’s ins Backrohr!

Die Pfanne auf der mittleren Schiene positionieren. Die Polenta Pasticciata braucht im Backrohr ca. 15-20 Minuten, da das Ragout ja noch heiß war! Wenn der Käse geschmolzen ist und eine schöne goldbraune Farbe hat, ist sie fertig!

Kocht ihr die Komponenten aber vor und setzt sie kalt zusammen, würde ich euch empfehlen, die Temperatur auf 160° zu reduzieren und die „Backdauer“ auf mind. 30 min. zu verlängern, so dass auch alles schön warm ist. Das ist aber nur eine Empfehlung, ausprobiert hab ich es noch nicht, da ich sie, wie oben beschrieben, zubereitet habe.

Lasst es euch schmecken & viel Spaß beim Nachkochen! Eure Julie

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