Bye bye Marillchen!

Guten Morgen meine Lieben! Hier bin ich wieder,- in voller Frische und mit vielen neuen Rezepten, die auf euch warten! Habt ihr mich vermisst … ein kleines bisschen? 🙂 Auf der einen Seite gibt‘ ein großes Hallo, doch auf der anderen Seite müssen wir schon wieder Abschied nehmen. Denn schön langsam heißt es „Auf Wiedersehen liebe Marillen!“. Doch NOCH gibt es sie! 🙂 Also besorgt euch noch schnell 2 kg Marillen, denn für das heutige Rezept braucht ihr sie. Eigentlich wollte ich ja noch Marillenröster einkochen, da aber meine gelben Karotten schon aus dem Hochbeet raus wollten, hab ich ein bisschen umdisponieren müssen 🙂 Ein paar überreife Pfirsiche warteten auch schon drauf verarbeitet zu werden, daher entschied ich mich für ein fruchtig pikantes Chutney! Um das Verhältnis zwischen Zucker Essig und Fruchtanteil richtig hinzubekommen, hab ich mich einfach an mein Rezept für das Kürbischutney gehalten – zwecks der Haltbarkeit:-) Der Rest kam dann irgendwie von alleine. Denn Marillen, Zwiebel, Pfirsiche und gelbe Karotten schreien ja fast nach Kurkuma, Zimt, Koriander und Kreuzkümmel. Und um den ganzen noch ein bisschen Pepp zu verleihen, hüpfte die Chili auch noch mit rein. So aber jetzt genug gequatscht, los geht’s denn es gibt viel zu tun!

Marillenchutney2Pikantes Marillen-Chutney mit gelben Karotten, Pfirsich & Chili

Zutaten für ca. 12-14 Gläser (à ca. 210 ml):

  • 2 kg Marillen (geputzt ca. 1550 g) – in ca. 1 cm große Stücke schneiden
  • 4 Stück Pfirsiche (ca. 310 g) – in ca. 1 cm große Stücke
  • 3 große Zwiebeln – schälen und fein würfelig schneiden
  • 500 g gelbe Karotten – klein würfelig schneiden
  • 1 TL Chiliflocken, 1 Zimtstange, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL Koriander gemahlen, 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen, 300 ml Apfelessig, 300 ml weißer Balsamico, 600 g Rohrzucker, 3-4 EL neutrales Öl
  • 5-6 cm frischer Ingwer – schälen und fein hacken
  • 4 Knoblauchzehen – schälen und fein hacken
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Sonstiges: saubere Gläser, großen Topf, Trichter

Marillenchutney3Und so wird’s gemacht:

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Karotten darin glasig anschwitzen. Dann alle Gewürze bis auf Salz und Pfeffer dazugeben, kurz mitrösten und mit Essig ablöschen. Als nächstes dürfen die Marillen- und Pfirsichstücke und der Zucker in den Topf.

Gut durchrühren und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dazwischen immer wieder mal umrühren, damit nichts anbrennen kann.

Marillen Chutney rohHat das Chutney eine musige Konsistenz (eventuell ein zwei Runden mit dem Stabmixer schwingen) mit Salz & Pfeffer abschmecken. Danach könnt ihr das Marillenchutney in saubere und sterile Gläser abfüllen.

Im Kühlschrank haltet sich das Chutney ca. 4 Wochen, wenn ihr es aber nach dem Abfüllen noch im Backrohr sterilisiert, verlängert sich die Haltbarkeit und muss nicht im Kühlschrank gelagert werden. Denn dann reicht ein kühler & dunkler Ort!

Sterilisieren im Backrohr: das Backrohr auf 100°C vorheizen. Eine tiefere Auflaufform (Rand mind. 5 cm hoch) mit Küchenpapier auslegen und mit heißem Teewasser befüllen. Die Gläser hineinstellen. Diese sollten mind. 2 cm im heißen Wasser stehen. Dann geht’s auch schon ins Backrohr. Dort bleiben die Gläser für die nächsten 40 Minuten. Nach den 40 Min., Backrohr abdrehen und die Gläser im Backrohr auskühlen lassen. Ab und zu mal aufmachen, dass der Dampf entweichen kann. Gläser herausnehmen, trocken wischen und falls ihr es verschenken wollt – beschriften!

Das pikante Marillenchutney passt hervorragend zu Fisch und asiatischen „angehauchten“ Gerichten 🙂 Wer morgen vorbei schaut, kann sich gleich ein neues Rezept mit dem Marillen-Chutney als Begleiter abholen!

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche! Bis morgen! Eure Julie

5 Gedanken zu “Bye bye Marillchen!

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