Ein gelungendes Experiment! Rosmarin-Sirup

Gestern gab’s auf Instagram ja schon eine kleine Vorschau, was euch heute hier bei mir erwartet! Ich hab ein kleines Experiment gestartet. Experiment deswegen, weil ich nie auf die Idee gekommen wäre mit Rosmarin eine Sirup anzusetzen. Trocknen & rebeln und dann als Gewürz in der Küche verwenden, dass ist die klassische Vorgehensweise zum Ende des Sommers bei mir. Kurze Vorgeschichte: ich bin eine „kleine“ Unterstützerin des österreichischen Start Ups Unverschwendet! Kennt ihr das? Cornelia und ihr Team nehmen sich dem übrig gebliebenen Obst & Gemüse an und verarbeiten es. Ganz klassisch nach den alten Methoden. Einkochen, einlegen, einwecken usw.! Eine wirklich tolle Idee! Und durch Unverschwendet bin ich auch auf die Idee mit dem Rosmarin Sirup gekommen, da ihn Cornelia ein paar Mal auf ihren Blog erwähnt hat. Also hab ich ihr ein kleines Hilfe-Mail geschickt, welches auch prompt beantwortet wurde. Sie hat mir dann ein paar Hilfestellungen gegeben und vor allem eine Info, auf die ich nie gekommen wäre! Denn der Rosmarin wird nicht endlos abgezupft, sondern gleich samt den Zweigen verarbeitet, da in denen die meisten Rosmarin Essenzen stecken. Habt ihr das gewusst? Ich bin ehrlich – ich NICHT! So aber jetzt ran an den Rosmarin! 🙂

rosmarie

Ein Sirup namens Rosmarie 🙂

Zutaten für ca. 3 Liter Sirup:

Ich hab gleich eine größere Menge eingekocht, da ich wirklich viel Rosmarin hatte und praktischerweise auch den passenden großen Topf dazu 🙂 Habt ihr das nicht, einfach die Menge 1:1 machen! Auf einen Liter Wasser einen Kilo Zucker verwenden. Ansonsten ist die Verarbeitung und Zubereitung dieselbe.

3 kg Zucker, 3 Liter Wasser, 3 Bio Zitronen, 3 große Bund frischen Rosmarin (samt Zweige/Geäst/Asterln), 1-2 TL Zitronensäure

Sonst noch: einen großen Topf, ein großes Sieb, ein Passiertuch, sterile Flaschen

Und so wird’s gemacht:

Rosmarin samt den Asterln waschen und trocken tupfen. Die Bio Zitronen waschen und halbieren. Wasser und Zucker in einem großen Topf zum Kochen bringen. Zitronen und den Rosmarin (wenn dieser sehr lange Äste hat, eventuell klein schneiden) dazu geben und sanft eine Stunde köcheln lassen.

Nach der Stunde den Sirup ein bisschen abkühlen lassen, abdecken (Deckel oder mit Folie) und an einem kühlen Ort drei Tage ziehen lassen.

Nach den drei Tagen geht’s wie folgt weiter: Das Passiertuch in das Sieb legen. Den angesetzten Sirup abseihen. Es dauert dadurch vielleicht ein bisschen langsamer, ist aber ratsam, da wir ja den Rosmarin samt den Asterln verwendet haben. Und wir wollen doch keine kleinen Rückstände im Sirup 🙂 Dabei auch die Zitronen auspressen!

Zum abgeseihten Sirup hab ich zur Sicherheit noch 1-2 TL Zitronensäure dazu gegeben. Den Sirup aufkochen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Ist das alles getan, geht es auch schon ans Abfüllen. Den Rosmarin Sirup zügig in sterile Flaschen füllen und verschließen.

rosmarin sirup

Ich hab meine Flaschen dann noch im Backofen sterilisiert. Wie das geht, könnt ihr hier nachlesen!

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich bin schon auf euer Feedback gespannt! 🙂 Morgen meldet sich wieder mal mein Schwesterchen hier am Blog. Sie hat für euch den passenden Drink zum Sirup im Gepäck 🙂

Eure Julie

10 Gedanken zu “Ein gelungendes Experiment! Rosmarin-Sirup

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