Das grüne Gold! Teil 3

Letztes Jahr hab ich mit der Beitragsreihe „Das Grünes Gold“ angefangen, welche ich heuer weiterführen möchte. Grünes Gold fragt ihr euch? Mit grünem Gold ist Bärlauch (Wild Garlic) gemeint. Ich liebe ihn heiß und kann gar nicht genug davon bekommen! Schade eigentlich, dass Bärlauch nicht das ganze Jahr wächst 🙂 Letzes Jahr war ich fast schon ein bisschen spät dran und hab, das was ich noch in Opa’s Garten gefunden habe, zu Erdäpfelknödel mit Mozzarella & Bärlauchsauce und zu Bärlauch-Ciabatta verarbeitet. Heuer hab ich ein besseres Timing, da „unser“ Bärlauch im Garten jetzt erst richtig Gas gibt! Was ich daraus gemacht habe, verrate ich euch heute und morgen 🙂 Also spann ich euch nicht länger auf die Folter und los geht’s! Um ein bisschen länger was vom geliebten Grün zu haben, hab ich einen Teil zu Pesto verarbeitet.

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Bärlauch-Pesto

Zutaten für zwei WECK-Gläser á 290 ml:

200 g Bärlauch, 50 g Parmesan (frisch gerieben), 50 g Walnüsse, ca. 100 ml neutrales Öl (zum Pürieren), ca. 75 ml Olivenöl + Olivenöl zum Bedecken, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Und so wird’s gemacht:

Bärlauch gut waschen und trocken tupfen (oder wer eine Salatschleuder hat,- mit der geht’s noch schneller!) Diesen dann in feine Streifen schneiden und in ein schmales hohes Gefäß zum Pürieren geben.

Das neutrale Öl dazugießen (ich hab Rapsöl verwendet) und den Bärlauch pürieren. Ich püriere immer mit neutralen Öl, da es nämlich passieren kann, dass das Pesto bitter wird, wenn ihr für diesen Schritt Olivenöl verwendet. (Mir ist das nämlich leider schon ein paar Mal passiert 😦 )

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Den Parmesan fein reiben und zur pürierten Bärlauchmasse geben. Die Walnüsse hab ich in der Moulinex (Küchenmaschine zum Zerkleinern) ganz fein zerkleinert. Auch diese kommen jetzt in die grüne Masse dazu. Alles gut verrühren und soviel Olivenöl zu gießen, dass eine geschmeidige Masse entsteht. Jetzt nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist das Bärlauchpesto fertig!

Das Pesto in saubere und sterile Gläser abfüllen, die gut verschließbar sind. Das Bärlauchpesto mit Olivenöl bedecken (0,5-1cm), denn so haltet es euch im Kühlschrank ein paar Monate. Nicht vergessen, immer wenn ihr etwas Pesto aus dem Glas nehmt, kontrollieren, ob die Olivenölschicht noch ausreicht, damit es euch nicht verdirbt.

Das Bärlauchpesto ist vielseitig einsetzbar. Ihr könnt es für die nächste Pasta-Orgie verwenden, Brot damit backen, als Fülle in Knödeln verwenden oder auch Gemüsegerichte damit verfeinern! Lasst eurer Phantasie freien Lauf und probiert einfach aus! 🙂

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Julie

2 Gedanken zu “Das grüne Gold! Teil 3

  1. Katrin schreibt:

    Hey Julie,
    Mir ist das Pesto jetzt auch schon zweimal bitter geworden, welches Öl nimmst Du denn genau?
    Ich hab mich dann doch sehr geärgert weil es gar nicht essbar war :/

    Danke & liebe Grüße,

    Katrin

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