#fernweh#japan

Und wie hat es euch in Marokko gefallen? Heute reisen wir gleich weiter nach Japan! Ich liebe Sushi & Maki, hab mich aber noch nie drüber getraut es selbst zu machen. Bis jetzt! Alle Zutaten zusammen geschrieben ging es MIT einer Einkaufsliste 🙂 in einen gut sortierten Supermarkt, wo ich auch wirklich alles bekommen hab,- vom Sushi-Reis bis zur Bambusmatte,-was man für die Sushi Zubereitung braucht. Das Ergebnis hat uns überzeugt und wird bestimmt bald wieder gemacht!

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Homemade Maki

Zutaten für ca. 3-4 dickere Rollen:

300 g Sushireis, 3 EL Reisessig, 2 TL Zucker, 1 TL Salz, 1/2 Avocado, 1/2 Gurke, ca. 6 Stück Garnelen, 4 Noriblätter, Sesam, Sojasauce, Wasabipaste, Sushi Ginger, Forellenkavier

Und so wird’s gemacht:

Den Reis in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar ist. In einem Topf 600 ml Wasser zum kochen bringen und dann den Reis dazugeben. Deckel drauf, die Temperatur auf die mittlere Stufe reduzieren und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Ist das Wasser vollständig aufgesogen, den Topf vom Herd nehmen, den Deckel abnehmen und ein sauberes Geschirrtuch über den Topf legen. Jetzt muss der Reis noch weitere 10 Min. ausquellen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Gurke Waschen, die Schale bleibt dran und in dünne Streifen schneiden. Praktisch ist es, wenn ihr die Länge der Gurkenstreifen an das Noriblatt anpasst.

Ich hab mich für Garnelen entschieden, die in Öl eingelegt waren. Daher ist das Braten weggefallen. Entscheidet ihr euch anders, könnt ihr diese jetzt in einer Pfanne, mit ein bisschen Olivenöl anbraten. Mit ein bisschen Salz, Zitrone und Chiliflocken würzen und schon sind sie fertig.

Für die Marinade für den Reis werden Essig, Zucker und Salz verrührt. Wenn ihr diese leicht erwärmt, löst sich der Zucker besser auf! Den Reis in eine Schüssel umfüllen und mit der Marinade übergießen und auskühlen lassen. Mit einem Kochlöffel (am besten wäre einer aus Holz, aber ich hatte leider keinen zur Hand!) vorsichtig den Reis umschichten, so dass die Marinade gut einziehen kann. Diesen Vorgang alle 5 Min. ein paar Mal wiederholen.

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Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte legen. Ein Schüsserl mit kalten Wasser vorbereiten, in dem ihr eure Finger immer wieder mal befeuchten könnt.

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Ist der Reis ausgekühlt, Finger anfeuchten und den Reis auf das Noriblatt drücken. Auf der Seite je 1 cm Platz lassen und am Rand oben 3 cm! Damit ihr später die Makirolle gut verschließen könnt. Kommt aber auch auf eure Sushimatte an. Meine ließ sich von der schmalen Seite aufrollen,- es gibt aber auch welche, die von der breiten Seite aufgerollt werden!

Am unteren Ende den Reis nach Wünsch belegen,- bei mir war es Gurke, Garnele und Avocado (diese erst kurz vor dem Wickeln schneiden und mit ein bisschen Zitronensaft beträufeln, dann wird sie nicht braun!).

Jetzt wird gewickelt! Den breiten Rand oben leicht anfeuchten, dann verschließt sich die Makirolle nachher besser. Mit Hilfe der Bambusmatte aufwickeln. Dann die Matte wegnehmen und die Rolle nochmal mit beiden Händen zusammendrücken.

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Zum Schneiden eurer Makis braucht ihr unbedingt ein sehr scharfes Messer! Eine Rolle in der Mitte halbieren und dann gleich große Maki abschneiden,- wobei eigentlich nicht geschnitten wird, sondern gedrückt,- daher auch die Notwendigkeit des scharfen Messers! 🙂

Ihr habt es geschafft! 🙂 Jetzt müsst ihr eure Maki nur noch nach Wunsch mit Sojasauce, Wasabipaste, Sushi Ginger und wer will mit ein bisschen Forellenkavier anrichten und schon kann serviert werden!

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Natürlich sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt! Probiert z.B. auch Maki mit Lachs oder Krebsen. Wenn ihr z.B. eine Rolle Maki nur mit Gurke machen wollt, würde ich nur ein halbes Noriblatt verwenden, da die Rolle ja viel dünner wird und ihr dann rundherum eine dicke Schicht vom Noriblatt hättet!

Ich wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren! Winterblues you have no chance! 🙂

Eure Julie

P.S.: Bei Dear von dearlicious geht’s heute nach Thailand! Schaut mal bei ihr vorbei, von ihr bekommt ihr heute ein köstliches Khao Pad Sapparod! Und morgen empfängt euch Janni von Eve’s Kinderrezepten in China mit gebackenem Hühnchen süß-sauer mit Reis!

2 Gedanken zu “#fernweh#japan

  1. Sophie schreibt:

    Liebe Julie, ich liebe Sushi und ich hab mich bisher noch nie drüber getraut, leider … Aber dank deinen Anweisungen werde ich mich demnächst auch darauf stürzen.
    Dein Rezept ist super und die Bilder verraten, dass es köstlich war 🙂

    Alles Liebe, Sophie

    Gefällt 1 Person

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