Es wird wiedermal wild in der Küche! :-)

Die Herbst- und Winterzeit ist Wildzeit! Und da meine bessere Hälfte und ich Wild gerne essen, liegt es natürlich an mir, dieses auch geschmackvoll auf den Teller zu bringen, wie letztens das Hirschkeulensteak mit gegrilltem Kürbis oder das Rehragout mit Maroni-Semmelknödel. Doch dieses Mal wollte ich mich mal an unbekannte Ufer wagen und hab eine Rehpastete im Glas ausprobiert. Mein neuer Faschieraufsatz für meine KitchenAid musste natürlich gleich ausprobiert werden! 🙂 Internetseiten, Kochbücher und Magazine wurden durchforstet, entstanden ist Rezept, auf das ich stolz bin, da die Rehpastete im Glas wirklich lecker geworden ist!

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Julie’s Rehpastete im Glas

Zutaten für 6 Gläser á ca. 220 ml:

Ca. 500 g Rehschlögel, 200 g Schweinespeck ohne Schwarte, 260 g Kalbsleber, 60 ml Rotwein, 10 ml Weinbrand, 200 g Maroni (vorgegart), 3 Eier, 6 Wacholderbeeren, 1 TL Thymian getrocknet, 1 Lorbeerblatt, 1 TL rosa Pfefferkörner, 2-3 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 2-3 EL Preiselbeermarmelade, 1-2 TL Salz

Sonstiges Zubehör: saubere & sterile Gläser, Faschieraufsatz für die KitchenAid oder einer anderen Küchenmaschine, Druckkochtopf zum Einkochen

Und so hab ich’s gemacht:

Am Vorabend wird das Fleisch und die Leber in ca. 1 cm große Stücke geschnitten. In eine Schüssel geben, die man gut verschließen kann. Die Fleisch- und Leberstücke mit dem Rotwein und Weinbrand übergießen, durchmischen, gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Weiters könnt ihr auch schon den Speck klein würfelig schneiden und ebenfalls in einer gut verschließbaren Dose über Nacht in den Kühlschrank stellen,- so hab ihr am nächsten Tag ein bisschen weniger Arbeit! 🙂

Am nächsten Tag sind nur noch ein paar Vorbereitungsarbeiten zu erledigen. Zwiebel schälen und würfelig schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Die Wacholderbeeren und die rosa Pfefferkörner im Mörser fein zerstossen. Fleisch aus der Marinade nehmen,- entweder abseihen oder mit dem Siebschöpfer herausnehmen.

In einem großen Topf oder Pfanne wird als erstes der Speck ausgelassen. Im entstandenem Fett wird das Wildfleisch angebraten. Danach Zwiebel, Knoblauch, Maroni, Lorbeerblatt, Thymian und die zerstoßenen Gewürze dazugeben und mitrösten.

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Ist alles gut angeröstet, Topf beiseite stellen und auskühlen lassen. Inzwischen könnt ihr die Gläser heiß ausspülen, den Faschieraufsatz montieren und ein bisschen Pause machen 🙂

Wenn das Fleisch ausgekühlt ist,- es darf noch lauwarm sein, werden die Eier untergemischt, bevor es ans Faschieren geht.

Nach dem Faschieren mit Salz und Pfeffer abschmecken, 2-3 EL Preiselbeermarmelade dazugeben und gut vermischen. Ich hab meine faschierte Masse mit einem Spritzsack in die Gläser gefüllt, da es so ein bisschen einfacher, sauberer und schneller ging, als sich mit Löffel oder Trichter abzuquälen 🙂

Die Gläser verschließen und jetzt kommt der Druckkochtopf ins Spiel. Den Topfboden mit Küchenpapier auslegen, die Gläser hineinstellen,- bei mir gingen sich nur 3 Gläser aus, da ich einen Mini-Druckkochtopf habe. Zur Sicherheit ein paar Streifen zusammengefaltenes Küchenpapier zwischen die Gläser geben, dass sie beim Einkochen nicht gegeneinander schlagen können.

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Lauwarmes Wasser einfüllen, so dass die Gläser 2/3 im Wasser stehen. Verschließen und zum Kochen bringen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Wasser kocht, ca. 20 Minuten (bei größeren Gläsern würde ich 30 Min. einplanen) einkochen. Topf auskühlen lassen,- Vorsicht dieser steht unter Druck, vorsichtig öffnen, Gläser herausnehmen, auskühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Wenn ihr es abwarten könnt, wir konnten es nicht :-), würde ich die Pastete im Glas erst am nächsten Tag servieren, da sie dann einen Tag zum Durchziehen hatte und noch besser schmeckt, als am „Kochtag“! 🙂

Ich hab dann noch eine zweite Runde mit meinen restlichen Gläsern gestartet. Ja und was soll ich sagen, viel ist nicht mehr da! 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche! Eure Julie

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