Thanksgiving – „Der Vogel“ :-)

Endlich ist es soweit, der rote Teppich wird ausgerollt … der Star des Abends hat heute seinen Auftritt … „der Vogel“ 🙂 Wobei es ja eigentlich eine Sie war! Ihr Kampfgewicht, stolze 4 kg! Wie ich gestern schon erwähnt hab, hat „sie“ eigentlich die geringste Arbeit gemacht. Sie wollte am Vorabend eine Ölmassage und eine Packung, bekam eine gratis Übernachtung im Kühlschrank und am Sonntag ging es dann für 6 Stunden in den Wellnessbereich, den Backofen 🙂

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„Der Vogel“

1 Pute/Truthahn,- meine Dame hatte 4 kg und hätte locker 6 Personen satt gemacht

Unbehandelte Orangen,- ja nach dem wie groß die Dame oder der Herr ist,- mit den Orangen wird sie/er gefüllt. Wenn ihr keine unbehandelten Orangen bekommt, dann „normale“ kaufen und unbedingt heiß abwaschen!

2 frische Thymianzweige, 2 frische Rosmarinzweige, Salz, Öl, Brathendlgewürz, 1 Pkg. Butter (200-250 g)

Und so hab ich sie verwöhnt 🙂

Den Vogel aus der Packung nehmen und innen und außen gut mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Innen mit Salz einreiben und mit Orangen, Thymian- und Rosmarinzweigen füllen. Damit mir die Orangen nicht herausfallen, hab ich die Schenkerl der Dame vorne zusammengebunden!

Brathendlgewürz mit Öl gut vermischen (Menge variiert nach der Größe des Vogels). Bei mir war es eine Kaffeetasse halb mit Öl und halb mit Brathendlgewürz. Aufgetragen hab ich das Ganze mit einem Pinsel. Gut einölen, da braucht ihr nicht sparen!

Am Besten gleich in die Form setzen, in der ihr den Vogel auch bratet,- gut mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen!

Am Tag des Dinners, den Ofen auf 180-200°C vorheizen. Ist die Temperatur erreicht, darf der/die Hauptdarsteller/in in den Backofen! Nebenbei die ganze Butter in einem Topf schmelzen und alle 30 Min. den Vogel damit einstreichen!

Ich hab folgende Variante gewählt bzw. Experiment gestartet!

Die 1. Stunde bei 200°C, dann auf 100°C gesenkt für die nächsten 3 Stunden! (Niedergar Variante) Nach vier Stunde hab ich die Temperatur auf 150°C erhöht und in der letzten Stunde auf 180°C.

Von Vorteil ist auch, wenn ihr einen Bratenthermometer habt. Den steckt ihr von Anfang an in eine dickere Fleischstelle und könnt so die Fleischtemperatur im Auge behalten! Am Ende sollte der Vogel mind. 85°C aufweisen! Perfekt wäre so an die 95-100°C.

Don’t forget: alle 30 Min. mit Butter bestreichen! Und wenn euch die Haut zu dunkel gebräunt erscheint, einfach mit Alufolie abdecken und kurz bevor es an’s Anrichten geht, weg nehmen, dass die Haut auch schön knusprig wird!

Wenn der Vogel gar ist, aus dem Rohr nehmen und ca. 10 Min. rasten lassen. Den ganzen Vogel auf einer schönen Servierplatte anrichten und am Tisch tranchieren! Eventuell runderum noch mit Orangen und Rosmarin dekorieren.

Ich hab meine Dame, aus Platzmangel am Esstisch, in der Küche angeschnitten und auf einer kleineren Platte serviert! Das Fleisch war zart und saftig und laut meinen Gästen ein Genuss!

Ich wünsch euch viel Spaß und gutes Gelingen! Wenn Fragen aufkommen, einfach fragen! 🙂 Eure Julie

PS: In den morgigen Beiträgen erfahrt ihr alles über die Saucen bei meinem Thanksgiving Essen! Ich freu mich auf euch, bis morgen!

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